Bericht: Fortuna Köln vs. MSV Duisburg (0:3)

Mission erfüllt: Duisburg ist wieder zweitklassig!
Zuschauer: 8.314 (ca. 6000 Zebras)

Ja, es fühlte sich diesmal anders an als vor 2 Jahren. Diesmal überwog deutlich die Erleichterung – zu groß war der Leistungsdruck bedingt durch allseits bekannte wirtschaftliche Faktoren und der Tatsache, dass der MSV von Beginn der Saison an von der Tabellenspitze grüßt. Nun muss man der Mannschaft und dem Trainer ein großes Kompliment machen, dass sie sich von all dem Wirbel um die Bedeutung des Aufstiegs nicht wirklich aus dem Konzept hat bringen lassen. Die Mission Wiederaufstieg ist erfüllt – Danke Jungs!

Heimkurve: Die Fortuna Eagles läuteten das Spiel mit Mottoshirts und entsprechenden Schals im Heimbereich ein. Trotz der Nähe zum Gästeblock, war die Heimkurve im Anschluss nie zu vernehmen.

Gästeblock: Von 4 Tribünen waren im Kölner Südstadion 3 komplett in Duisburger Hand. Nach ersten Schwierigkeiten klappte es immer besser, Wechselgesänge mit den restlichen beiden Tribünen durch das Kölner Südstadion zu scheppern. Eine kleinere Pyroshow rundete den guten Gesamtauftritt der zahlreich angereisten Zebras ab.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. Lotte (1:1)

Ganz Duisburg muss weiter zittern
Zuschauer: 17.133 (ca. 50 Gäste)Da tun uns schon die Frankfurter aus Bornheim als abgeschlagenes Schlusslicht den ganz großen gefallen und punkten in Magdeburg, vergeigen es unsere Zebras fast vollständig vor heimischer Kulisse gegen Lotte. Nur der außerordentlichen Moral unserer Mannschaft ist es zu verdanken, dass ein Last-Minute-Tor durch Onuegbu den ganz großen Betriebsunfall verhindert. Ein gottverdammter Sieg in Köln – und die Korken dürfen endlich knallen.

Heimkurve: Richtig stark, wie die Nordkurve in den ersten 25 Minuten startete. Mit zunehmender Anspannung und aufgrund des knappen Spielstands verkrampfte der Stimmungsblock später zunehmend. In der 2. Hälfte gab es Momente, in denen das ganze Stadion die Mannschaft zum Sieg pushte. Dann kam der Rückstand – der die anwesenden 17.000 MSV-Fans in eine Schockstarre versetzte.
Beide Ultràgruppen positionierten sich zudem per Spruchband zur aktuellen Thematik rund um die Stahlkrise in Duisburg.

Gästeblock: Nicht der Rede wert.

 

Bericht: RWO vs. MSV Duisburg (0:3)

Zebras galoppieren ins Finale des Niederrheinpokals
Zuschauer: 7.509 (ca. 4000 Zebras)

Der MSV gewinnt das mit nicht allzu großer Spannung erwartete Halbfinale des Niederrheinpokals souverän mit 3:0 und trifft nun im Finale auf die Bastarde aus Essen. Iljutcenko und Brandstetter brachten die Zebras mit ihren Toren in Halbzeit 1 früh auf die Siegesstraße, in der 2. Hälfte wurde der Vorsprung noch ausgebaut und locker über die Zeit geschaukelt.

Heimkurve: Der Fanblock der Oberhausener trat einheitlich in roten Ponchos auf und schwenkte zum Intro weiße Fahnen. Da es scheinbar der Großteil der aktiven Szene nicht in den Block schaffte, konnte der Block im Prinzip nie bei uns vernommen werden.

Gästeblock: Der Haufen unter dem Dach und dem angrenzenden Block war durchweg gut drauf und spulte fast das gesamte Spiel über einen zufriedenstellenden Auftritt ab. Leider war der Rest der im Regen stehenden Kurve kaum bereit, mit in die Gesänge einzustimmen, sodass die letzte Brachialität fehlte.

 

Bericht: VfR Aalen vs. MSV Duisburg (2:1)

Der MSV wacht zu spät auf
Zuschauer: 5.236 (ca. 600 Zebras)

Wenn der MSV die Leistung, die er in den letzten 20 Minuten gezeigt hat, auch in Halbzeit 1 auf den Rasen gebracht hätte, würden wir jetzt wahrscheinlich schon die Planungen für die Aufstiegssause beginnen. Da es der MSV in dieser Rückrunde jedoch nicht mehr schafft, über eine längere Distanz dominant aufzutreten und man nicht immer darauf hoffen kann, dass 20 starke Minuten reichen, um das Spiel zu gewinnen, hat man nun den Salat und das Rennen um den Aufstieg spitzt sich weiter zu.

 

Heimkurve: Wie üblich, sorgte lediglich die Crew Eleven für Stimmung und setzte optische Akzente. Wirklich laut wurde es dabei nie.

Gästeblock: Die recht zahlreich angereisten Ruhrpottkanacken konnten trotz des frühen Rückstands einen zufriedenstellenden Auftritt hinlegen. Unterstützt von einem motivierten Sitzplatz-Haufen wussten vor allem interne Echos und die Phase nach dem Anschlusstreffer zu überzeugen.