Bericht: FC St. Pauli vs. MSV Duisburg (2:2)

Der MSV rettet einen Punkt nach Achterbahnfahrt auf dem Kiez
Zuschauer: 29.546 (ca. 2.700 Gäste)

Spiele am Millerntor sind einfach nie langweilig. So auch diesmal nicht: Erst geht Duisburg verdient mit einem 1:0 in die Pause, ehe unsere Mannschaft auch bedingt durch den Ausfall von Nauber völlig anders aus der Kabine kommt und nach 62 Minuten hinten liegt. Ein ziemlich dämlicher Platzverweis auf Seiten der Gastgeber brachte uns wieder zurück ins Spiel und Iljutcenko sorgte mit seinem Ausgleich immerhin für einen Punktgewinn.

Heimkurve: Ultrà Sankt Pauli feierte mit einer wirklich kreativen Choreo das fünfzehnjährige Gruppenbestehen. Anschließend kam während der gesamten Partie nicht viel Sound bei uns an. Lauter wurde es nur durch Schlachtrufe der Gegengerade.

Gästeblock: Nur wenige Stunden nach Verkaufsbeginn meldete der Gästeblock bereits „ausverkauft“. Das Potenzial eines ausverkauften Gästeblocks kann nirgendwo so schlecht abgerufen werden wie am Millerntor. Das weit verbreitete Phänomen des „St. Pauli-Tourismus“ hielt sich diesmal einigermaßen in Grenzen, konnte man in Hälfte 1 und gegen Ende des Spiels einige Male den Großteil der Zebras zum supporten bewegen. Zudem konnte die Zaunbeflaggung durchaus überzeugen. Vermutlich unser bisher bester Auftritt auf dem Kiez.



Bericht: MSV Duisburg vs. Greuther Fürth (2:0)

Zebras fahren dank Doppelschlag den 2. Heimsieg ein

Zuschauer: 12.017 (ca. 150 Gäste)

Es scheint eine neue Tendenz zu geben: Der MSV sammelt nun endlich auch im heimischen Wedaustadion wichtige Punkte gegen den Abstieg und siegt gegen das Fürther Kellerkind dank eines Doppelschlags in der 40. und 44. Minute souverän mit 2:0. Dabei ragte vor allem Iljutcenko heraus, der beim Stand von 0:0 einen fast schon sicheren Gegentreffer von der Linie kratzte und anschließend an beiden Toren beteiligt war. Weiter so, Zebras!

Heimkurve: Es weihnachtet an der Wedau, das merkte man auch am entsprechenden Liedgut. Leider merkt man es auch an der Zuschauerzahl; diese ist für die Leistung, die die Mannschaft gerade zeigt, absolut inakzeptabel. Runter von der Couch, ab ins Stadion!!
Im Gegensatz zum Aue-Spiel konnte der Stimmungsbarometer heute ein wenig nach oben geschraubt werden. Zwar immer noch keine Glanzleistung, aber auch kein schlechter Auftritt der Nordkurve.

Gästeblock: Im Gästeblock konnte ein kompakter Ultràhaufen aus Fürth ausgemacht werden, der allerhand Zaunfahnen mit im Gepäck hatte. Aufgrund der gnadenlosen numerischen Unterlegenheit kam nichts vernehmbares in der Nordkurve an.

 

Bericht: Jahn Regensburg vs. MSV Duisburg (4:0)

Zebras landen auf dem Boden der Tatsachen

Zuschauer: 9.889 (ca. 600 Gäste)

Hui, mit dem Ergebnis hatte im Vorfeld wohl niemand gerechnet. Nach einer schönen Serie von 5 Spielen ohne Niederlage und nur einem kassierten Gegentor, fahren die Zebras mit einer schönen Klatsche aus Regensburg wieder nach Hause. Schon nach 40 Minuten war im Prinzip das Spiel gelaufen, als es schon 3:0 für den Mitaufsteiger stand. Volle Konzentration jetzt auf das wichtige Heimspiel gegen Fürth: Hier sollten möglichst keine Punkte liegen gelassen werden.

Heimkurve: Die Ultras des SSV sorgten durchweg für Stimmung, die jedoch bei uns im Block nur gegen Ende des Spiels lauter vernommen werden konnte. Herausragende optische Aktionen konnten ebenfalls nicht ausgemacht werden.

Gästeblock: Aufgrund des Spielgeschehens ging es vor allem in der 2. Halbzeit nur noch darum, Stadt und Verein würdig zu vertreten. Der Ultràhaufen zog respektabel bis zum Schluss durch. Wirklich laut wurde es logischerweise nicht, dafür beteiligten sich zu selten die umstehenden MSV-Fans an den Gesängen.

Bericht: MSV Duisburg vs. FC Erzgebirge Aue (3:0)

Eins, zwei, drei, der Heimfluch ist vorbei!

Zuschauer: 13.309 (ca. 300 Gäste)

Ein halbes Jahr musste Duisburg auf den nächsten Heimsieg warten. Dafür fiel dieser umso deutlicher aus: Gegen Mitkonkurrent Aue sorgte ein doppelter Souza sowie Boris Tashchy für einen nie gefährdeten Heimerfolg gegen die Schachtis. Wir sollten den Moment schlichtweg genießen; wer weiß wie lange wir noch im gesicherten Mittelfeld überwintern werden.

Heimkurve: Puh, das war vor allem in der 1. Hälfte ziemlich lethargisch was da von der Nordkurve kam. Der eine oder andere wähnte sich wahrscheinlich lieber Zuhause auf der Couch. Nach dem Seitenwechsel wurde es auch nur aufgrund des mega Auftritts unserer Mannschaft etwas besser.

Gästeblock: Ziemlich dürftiger Auftritt der Auer im Gästeblock. Nur ein sehr kleiner Kreis beteiligte sich an den Gesängen, welche daher bei uns nie vernommen wurden. Lediglich die Beflaggung wusste halbwegs zu überzeugen.