Frohe Weihnachten!

Die Proud Generation Duisburg wünscht allen Zebras ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Auf ein erfolgreiches Jahr 2017!

Stay proud!

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Bericht : Zwickau vs. MSV Duisburg (1:1)

Als Tabellenführer in die Winterpause

 

Am frühen Sonntag stand das letzte Spiel unseres geliebten Spielvereins im Jahr 2016 an, weshalb sich ein gut gefüllter und motivierter 75-er Bus gen Zwickau aufmachte. Dem ein oder anderen sah man die Samstagnacht noch im Gesicht an. So nutzten die einen die Hinfahrt zum Schlafen, andere jedoch knüpften an Samstagnacht an. An dieser Stelle nochmal ein Dank an unsere Stadionverbotler, die es sich auch an einem beschissenen Sonntag es sich nicht nahmen, mit ihren Brüdern nach Zwickau zu fahren ! Haltet durch!

In Zwickau angekommen, fiel einem sowohl die übertrieben vielen Bullen auf, als auch die grauen Plattenbauten in der Umgebung. Die Kontrollen waren wie immer nervig, penibel und langsam. Das Stadion überzeugte kaum, da es nach 0815-Baumarkt Stadion aussah.

Zum Intro gab es eine  Choreo seitens der Kohorte, die zwar nicht ganz perfekt ausgeführt wurde, jedoch zu überzeugen wusste. Das Spiel war alles andere als schön anzusehen. Der MSV war offensiv nicht stark genug und investierte viel zu wenig. Auch in der Defensive hat man mehr Glück als Können und Flekken hat den MSV vor schlimmerem geschützt. Naja arschlecken, der MSV ist Herbstmeister! Die Heimseite präsentierte ebenfalls eine kleine Choreo und konnte akustisch ab und zu überzeugen, jedoch ist dort noch viel Luft nach oben.

Die Rückfahrt gestaltete sich suffreich und fröhlich und an die Arbeit am nächsten Tag wollte keiner denken.

Auf ins Jahr 2017!

Bericht: MSV Duisburg vs. Fortuna Köln (2:0)

Duisburg marschiert weiter vorweg

Nichts bestimmte unter der Woche mehr medial das Thema als der Özbek-Ausraster mit anschließender Rekordsperre seitens des DFB. Zum Glück wurde wieder Fußball gespielt, es stand das letzte Heimspiel des Kalenderjahres 2016 an. 13.315 Zuschauer wollten sich den Kick gegen Fortuna Köln nicht entgehen lassen, und die weit größere Mehrheit sollte ihr Kommen wahrlich nicht bereut haben.

Dabei ragte ein Spieler mal wieder ganz besonders heraus: Fabian Schnellhardt bringt eine Qualität auf den Platz, die in der 3. Liga überhaupt nichts zu suchen hat. Das 1:0 in der 21. Minute hatte es u.a. bewiesen, als Schnellhardt mehrere Gästespieler wie Slalomstangen stehen lässt und super lässig zur Führung einschiebt. Anschließend zeigten die Zebras in manchen Phasen einen wirklich ansehnlichen Fußball, oft fehlte jedoch die Präzision beim letzten Pass aufs Tor. In der 70. Minute hatte Janjic die Chance, den Sack frühzeitig zu zu machen. Doch da wird unserem MSV nach einer halben Ewigkeit mal wieder ein Strafstoß zugesprochen, scheitert eben jener Janjic sowas von kläglich, dass es nur weh tut. Zum Glück rollte der Angriffsexpress bis zum Schluss weiter und besorgte durch einen schönen Konter in der 87. Minute den 2:0 entstand durch die Vorarbeit des kurz zuvor eingewechselten Wiegel auf den ebenfalls eingewechselten Iljutcenko. Das ist eben auch eine Stärke unserer Zebras, von der Bank kann Gruev jede Menge Qualität einwechseln. Der Fortuna wurde der Zahn gezogen und man durfte sich auf die Feierei mit der Mannschaft vorbereiten.

Die Nordkurve zeigte sich zum Jahresabschluss ebenfalls in verbesserter Form. Die Klatscheinlagen waren von einer sehr hohen Mitmachquote geprägt und vor allem in Halbzeit 2 konnte einige Male der gesamte Oberrang mitgenommen werden. Im Gästeblock verirrten sich ca. 300 Südkölner, die wie auch vor 2 Jahren einiges an optischem Material dabei hatten, im weiteren Spielverlauf aber nicht mehr auffielen.

Nun wartet noch ein kleines Highlight zum Jahresabschluss, wenn es am Sonntag zu den abstiegsbedrohten Zwickauern geht. Hoffen wir, dass sich Mannschaft und Kurve auch dort in der jetzigen Form präsentieren!

Bericht : Lotte vs. MSV Duisburg (0:2)

Zebras sind da, wenn es drauf ankommt!

Da sind sie wieder! Die aggressiven Zebras, die trotzdem cool ihren Stiefel runter spielen; die betonmischenden Zebras, die trotzdem mit brandgefährlichen Angriffen jede Abwehr in Bedrängnis bringen können; die Zebras, die Siegen wenn es drauf ankommt, vor allem in der Fremde. Wie schon in Magdeburg oder Regensburg geschehen, entscheidet der MSV das nächste ganz heikle Spiel für sich. Lotte hat sich durch gute Auftritte in der Liga und der Sensation im Pokal bereits einen Namen gemacht, hinzu kam der zum Teil unbespielbare Rasen und die rote Karte von Özbek, welches den Zebras für eine gute Stunde eine Unterzahl bescherte. Dennoch sprang am Ende durch die Buden von Albutat und Janjic ein durchaus souveräner Auswärtssieg heraus, der uns wieder auf die Spitzenposition katapultierte.

Der MSV wurde im völligen Niemandsland am Arsch der Welt von über 1.500 Zebras unterstützt, insgesamt wohnten 4.038 Zuschauer der Partie bei. Wir reisten dabei mit dem Zug an, während der Großteil Busse und PKWs bevorzugten. Zum Spielbeginn zeigte die Kohorte eine Choreografie unter dem Motto „Aufstiegskurs beibehalten!“, dazu stiegen blaue Fahnen und weiße Stoffbahnen hoch. Anschließend schwankte die akustische Unterstützung sehr stark: Mal sangen lediglich 150 Mann, mal stieg der ganze Gästeblock inklusive einiger motivierter Zebras auf der Haupttribüne mit in die Gesänge ein. Vor Beginn der 2. Hälfte wurde noch ein kleines optisches Zeichen in Form von blauem Rauch gesetzt. Die Stimmung war in Hälfte 2 insgesamt noch einen Tick ausgelassener, vermutlich aufgrund der endlich mal wieder richtig stark aufspielenden Truppe auf dem Rasen. Auch, wenn in der heutigen Zeit ältere Grounds ihren Charme haben, fühlte sich Lotte an wie ein Spiel im Niederrheinpokal, und der macht auch nur zum Teil Spaß. Raus aus dieser Drecksliga!

Als nächstes steht der heimische Schlusspunkt gegen die sympathischere Fortuna aus Köln an. Ebenfalls ein Kontrahent, den es nicht zu unterschätzen gilt.