Bericht: Jahn Regensburg vs. MSV Duisburg (1:1)

Wichtiger Punktgewinn im Süden 

(10141 Zuschauer, 400 Gäste)

An einem windigen Samstag starteten wir in Richtung Süden zum Tabellenachten, dem SSV Jahn Regensburg. Nach Anpfiff fand das Spiel zunächst überwiegend in der Hälfte der Zebras statt. Der Jahn hatte eine gute Anfangsphase und die Defensive der Meidericher wackelte anfangs schon das ein oder andere Mal. Nachdem das den Großteil der ersten Halbzeit gut ging, fing man sich in der 39. Minute doch noch den verdienten Gegentreffer zum 1:0 Halbzeitstand. Offensiv gab es für die Zebras leider nichts erwähnenswertes zu verzeichnen.

Nach der Pause fanden die Zebras besser ins Spiel und kamen auch zu Abschlüssen. In der 67. Minute führte ein Angriff mit einer Flanke von der Außenbahn zu einem Pfiff des Schiedsrichters. Dieser entschied auf Elfmeter, nachdem der Jahntorwart Verhoek mit der Faust traf. Wolze trat zu diesem an und verwandelte sicher in die rechte Ecke. 1:1 war nun der Spielstand, mit welchem man als mitgereistes Zebra durchaus zufrieden sein konnte. Nach dem Ausgleich spielte der SSV wieder besser. Durch eine gute Abwehr- und Torwartleistung in der Schlussphase brachten die Zebras das Unentschieden jedoch über die Zeit und nahmen einen wichtigen Punkt  mit nach Duisburg zurück. 

Heimkurve: 

Die Heimkurve zeigte eine ordentliche Mitmachquote in der ersten Halbzeit und auch an Lautstärke kam immer wieder was im Gästeblock an. In der zweiten Halbzeit änderte sich das komplett.

Gästeblock:

Der Gästeblock startete gut in die erste Hälfte und konnte das auch fast über das gesamte Spiel beibehalten. Kurz vor der Pause war ein kleiner Durchhänger zu verzeichnen, dafür steigerte man sich im zweiten Durchgang durchgehend. Insgesamt ein guter Auftritt. 

 

Bericht: MSV Duisburg vs. 1. FC Magdeburg (1:0)

Big Points in aller letzter Sekunde!
Zuschauer: 13416 (ca. 1.400 Gäste)

Freitagabend, Wedaustadion, Flutlichtspiel. Beste Voraussetzungen für das ganz ganz wichtige Sechspunktespiel im Tabellenkeller gegen den 1.FC Magdeburg. Doch in den ersten 20 Minuten passierte auf dem Feld bis auf ein paar Zweikämpfe und vorsichtiges abtasten absolut gar nichts. Erst in der 22. Spielminute rasselten Hajri und Gästekapitän Beck so aneinander, dass letzterer ausgewechselt und Hajris Platzwunde getackert werden musste. Doch unser Oldie biss auf die Zähne und kam nach kurzer Behandlung bemerkenswert wieder zurück ins Spiel. Kurz vor der Pause erspielten sich die Elbestädter durch ein spielerisches Übergewicht einige kleinere Chancen. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff musste Wiedwald dann einen Ball spektakulär an die Latte lenken und konnte dadurch seine Qualität auf der Linie unter Beweis stellen.
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Geschehen wieder ausgeglichener, beide Teams wollten wohl nicht den entscheidenden Fehler machen, der zur möglichen Niederlage hätte führen können. Doch in allerletzter Sekunde flankte Antreiber Wolze nochmal einen Freistoß in den Strafraum, wo jener Enis Hajri relativ unbedrängt einsprang und zum viel-umjubelten 1:0 einnickte. Der Jubel bei dem erlösenden Tor kannte wirklich keine Grenzen (90.+2).

Heimkurve: Akustisch zeigte die Nord in der Phase von Beginn bis Mitte der 2. Halbzeit Normalform, mit ein paar Höhen und Tiefen. Danach konnte man zwei Gänge höher schalten und so wohl eine der besten Halbzeiten in dieser Saison abliefern. 

Gästeblock: Anders als noch vor zwei Jahren legten die Gäste einen für ihre Verhältnisse nur normalen Auftritt an den Tag. Nichts desto trotz konnte man die Gäste bei einer sehr hohen Mitmachquote öfter mal vernehmen.

 

Bericht: FC Erzgebirge Aue vs. MSV Duisburg (0:0)

Kein Befreiungsschlag der Zebras

Zuschauer : 8100 (ca. 300 Gäste)

Für die Zebras ging es nach einigen Niederlagen um einiges im weit entfernten Aue. So schien es aber zunächst nicht, denn auf dem Rasen passierte in der ersten Halbzeit so gut wie gar nichts. Es gab kaum Torraumszenen auf beiden Seiten und Gefahr strahlte keine Mannschaft aus. Auch nach der Pause änderte sich daran erstmal nichts. Kaum Schüsse oder Chancen. Erst in der Schlussphase konnte man es dann so langsam mal ein Fußballspiel nennen. Leider ließen Fröde, Stoppelkamp und Souza gute Gelegenheiten für unsere Zebras liegen. Am Ende konnte man als Duisburger dann von Glück reden, denn Fröde erhielt kurz vor Schluss völlig zurecht glatt rot. Bei Abpfiff stand dann aber weiterhin das 0:0.

Heimkurve: Kein guter Auftritt. Über das kleine Stimmungszentrum ging es kaum hinaus. Die Tribünen konnte die Heimkurve gar nicht einbinden.

Gästeblock: Legte einen ordentlichen Auftritt hin. Über das ganze Spiel lieferten die mitgereisten Zebras einen ordentlichen Lautstärkepegel, den man über das gesamte Spiel halten konnten. Einer der guten Auswärtsspiele auf den Rängen.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. Union Berlin (2:3)

Zebras verspielen wichtigen Punkt

Zuschauer: 12316 (ca. 1000 Gäste)

Nach der so bitteren Niederlage in Fürth ging es nun gegen den Tabellendritten Union Berlin. Die Zebras fingen überraschend gut an und Verhoek verpasste schon in der Anfangsphase die Chance zum 1:0 nur knapp. Union wurde danach jedoch spiel-bestimmend und ging nur ein paar Minuten später mit 1:0 in Führung. Auch danach wurde der MSV im Spiel nach vorne nicht gefährlicher und gab Union vor der Pause sogar noch die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, die aber vergeben wurde. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann aber ein Freistoß aus vielversprechender Position vor dem Berliner Tor. Und diesen schlenzte Nielsen in den Winkel zum 1:1 Halbzeitstand. Mit diesem konnte man als Zebra auch mehr als zufrieden sein, wenn man den Spielverlauf betrachtet. Der MSV zeigte 11 Minuten nach der Pause einmal mehr Gefahr durch eine Standardsituation. Eine Freistoßflanke von Souza landete bei Fröde, der die Zebras per Kopf mit 2:1 in Führung brachte. Union wurde danach jedoch wieder gefährlicher und erzielte nur kurze Zeit später nach einer Kombination den Ausgleich durch Hartel. Duisburg stand in der Schlussphase immer tiefer und fing sich auch noch in der 89. Minute den vermeidbaren Gegentreffer zum 2:3 Endstand. Eine weitere Heimniederlage. Auch wenn es gegen den Tabellendritten ging, einen Punkt hätte man hierbehalten können, wenn nicht sogar mehr. Mit einem Blick auf die Tabelle wird es für unsere Meidericher nun immer schwieriger das Ziel Klassenerhalt noch zu erreichen. 

Heimkurve: Der Stimmungsblock erwischte einen wirklich guten Tag. Der Rest des Stadions konnte leider zu selten mit einbezogen werden. Trotzdem ein insgesamt gelungener Auftritt. Wie schon in den vergangenen Spielen ist es einfach unverständlich, dass gerade in dieser schwierigen sportlichen Situation nicht etwas mehr Einsatz auf den Rängen da ist, um die Mannschaft nach vorne zu pushen.

Gästeblock: Die etwa 1000 mitgereisten Berliner konnte man ab und an auch mal in der Nordkurve vernehmen. Kein schlechter aber auch kein sehr guter Auftritt.