Bericht: Kiel – MSV (1:0)

Unnötige Pleite im hohen Norden

Am 18.Spieltag führte uns der Kalender an die Küste und bereitete uns eine schöne Tour nach Kiel. Um den Geldbeutel weiter zu entlasten und weil Zug fahren zwischendurch einfach Bock macht, entschieden wir uns im Vorfeld dazu per WET anzureisen. Hierzu riefen wir nur gruppenintern aus. Knapp 60 Zugfahrer konnten trotz mehrfacher Umstiege völlig ohne polizeiliche Begleitung die achtstündige Hinfahrt auf sich nehmen. Wenn das mal immer so entspannt ablaufen würde!

Bericht: MSV – Erfurt (2:0)

MSV beendet Tor- und Siegflaute

Der 17. Spieltag stand bei uns ganz im Zeichen des Anti-RedBull-Aktionsspieltags. Wie auch in allen anderen Stadien, in denen sich die Fankurven im Aktionsbündnis gegen RB engagieren, sollte sowohl ein optisches, als auch akustisches Zeichen gegen den Brausehersteller gesetzt werden. Die Mannschaft wurde im Vorfeld darüber informiert, dass sich der Protest nicht gegen sie richtete. So zeigte die Nordkurve mit passendem Banner zum Einlaufen der Mannschaften RB die rote Karte. Auch wenn das Bild etwas kompakter hätte aussehen können, ist das Zeichen sicherlich angekommen. Anschließend wurde in den ersten zwei Minuten des Spiels, erneut mit dazu passendem Banner im Unterrang, lautstark gepfiffen. Die Gäste, welche ebenfalls in Absprache mit uns an der Aktion teilnahmen, zogen diese leider nicht bis zum Schluss durch und nutzten die Aufmerksamkeit des Protests dafür aus, uns mittels eines Spruchbands zu provozieren. Die Antwort darauf wurde unsererseits spontan in der Halbzeitpause angefertigt und am Zaun gezeigt.

Bericht: Münster – MSV (1:0)

MSV bleibt erneut tor- und sieglos

Tja, was soll man zum Spiel gegen die Preußen im Duell der beiden Gründungsmitglieder der Bundesliga schreiben? Im dritten Spiel hintereinander hat es unser MSV nicht geschafft, auch nur eine wirklich gefährliche Aktion auf das Tor des Gegners zu kreieren. Seit vier Spielen warten die Zebras auf einen Torerfolg. Es muss schnell wieder der gute Offensivfußball der ersten Spieltage her, um den Kontakt zu den vorderen Plätzen vorerst nicht zu verlieren.
Münster ging durch einen berechtigten Strafstoß in Minute 30 in Führung. In einem sehr durchschnittlichen Spiel setzte sich die Mannschaft durch, die sich keinen Fehler leistete und die Führung ohne größere Probleme verwalten konnte.

Gut 2.200 Zebras reisten nach Westfalen, um Duisburg im Preußen-Stadion endlich mal wieder siegen zu sehen. Doch den einzigen „Lichtblick“ des Tages gab es zum Anpfiff in unserem Sektor, wo im dichten weißen und blauen Nebel eine stattliche Anzahl an Signalfackel versuchten, im Gästeblock die Stimmung aufkochen zu lassen. Doch insgesamt blieb die Stimmung über die gesamte Spielzeit auf einem sehr mageren Niveau. Einzig die beiden Ultràgruppen waren an der akustischen Unterstützung der Mannschaft interessiert. Das ist natürlich zu wenig, wenn du in einem Stadion wie dem der Preußen etwas reißen willst.
Der Heimblock zeigte im Bereich der „Fiffi-Gerritzen Kurve“ eine Choreo mit einem Rechtschreibfehler und konnte in der Folge trotz teilweise ansprechender Mitmachquote auch kaum bei uns vernommen werden. Insgesamt hatte man das Gefühl, als hätte man einem sommerlichen Testkick beigewohnt und nicht einem Ligaspiel.

Noch eine Sache am Rande: Wer meint, in der Gegenwart unserer Gruppe Hitlergrüße oder sonstige Gesten abfeuern zu müssen, der darf sich nicht wundern, wenn er von uns unhöflich, aber bestimmt aus dem Block gebeten wird!