Bericht : MSV – FSV Frankfurt

5:0 – Kantersieg zum Rückrundenstart

Endlich! Die mit dreieinhalb Wochen sowieso schon verkürzte Winterpause, war trotzdem mal wieder viel zu lang… Nachdem am Freitag und Samstag schon die ersten Partien der Rückrunde gelaufen warn, hatte das elendige Warten am Sonntag nun endlich auch für uns Zebras ein Ende. Zu Beginn hieß der Gegner FSV Frankfurt. Für den Gegner quasi Emotionen gleich Null! Trotzdem versammelte sich die Szene wie gewohnt rund zwei Stunden vor Spielbeginn mit deutlichen Blessuren des Vorabends bzw. der Vorabende am Container. Nach der langen Zeit gabs natürlich einiges zu erzählen ehe es endlich wieder in die geliebte Nordkurve ging. Zu Beginn des Spiels, kam dann mit den ersten Gesängen auch endlich wieder das geile Gefühl auf was ein jeder Fan in seiner Kurve verspürt wenn die Kugel auf dem Rasen rollt. Auch wenn man dazu sagen muss, dass die Atmosphäre in der ersten Halbzeit trotz starkem Spiels unserer Zebras relativ unterkühlt war. Einige in der Kurve waren scheinbar noch im Winterschlaf. Ganz im Gegensatz zu den elf Zebras auf dem Rasen. Diese führten zur Pause bereits mit 2:0 durch Treffer von Neuzugang Baljak und Ivo. In Halbzeit zwei dann eine Elf auf dem Platz wie sie sich unsere blau-weißen Herzen immer gewünscht haben. Mit Kampf und Leidenschaft begnügte man sich nich mit der sicheren Zwei-Tore-Führung sondern schenkte dem FSV noch 3 weitere Tore ein und gewann am Ende höchstverdient mit 5:0. Auch auf den Rängen schwappte der Funken dann allmälich über und die gewohnten Gesänge hallten durch das Wedaustadion und trieb die Zebras weiter nach vorne. Auf den Fahneneinsatz wurde ganz nebenbei noch immer verzichtet. Nach dem Spiel feierten die enttäuschender Weise erneut nur knapp 10.000 Zebras das Team. Ein Erwähnen der Gästefans ist an dieser Stelle eigentlich nicht nötig. Das war mal wieder GAR NIX – wie immer. Die paar Männeken in schwarz/blau weder akkustisch noch bildlich auffallend. Nächste Woche Montag in Cottbus werden es dann wohl wir sein die mit nur 50 Mann im Block stehen… aber andere Vorraussetzungen sind allen bekannt. In diesem Sinne… auf eine weiter so erfolgreiche Rückrunde,

BE PROUD

Bericht : Duisburger Stadtpokal

Amateure beweisen sich als Duisburgs Nummer 1

Duisburger Stadtpokal
Duisburger Stadtpokal

Alle Jahre wieder … auch 2010 stand am Wochenende als erster, kleiner Höhepunkt der Stadtpokal in der Rhein-Ruhr-Halle auf dem Programm. Nach dem letztjährigen Finaltriumph über das gehasste Homberg, ging unsere zweite Garnitur aus der Oberliga als Favorit auf die Titelverteidigung ins Turnier. Am Donnerstag hieß es für die MSV Amateure das Pflichtprogramm, die Vorrunde mit unbefleckter Weste zu überstehen. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten gelang dies mit vier Siegen aus vier Spielen auch ohne Probleme. Im schon traditionell mit blau weißen Farben besetzen Block ganz rechts in der Halle, fanden sich zu der schlecht gelegten Spielzeit innerhalb der Woche nur knappe 30 Mann ein. Der Mob setzte sich zu überwiegenden Teilen aus Nachwuchs und Passivmitgliedern zusammen. Zumindest bei den Spielen unserer Amas, gab es angemessenen Support, der aber bei weitem nicht so überschwappte wie im Jahr zuvor.
Nach dem Erreichen des Zwischenrunde ging es in dieser Samstag Vormittags bereits um den Einzug ins Halbfinale. Alle drei Viertelfinalpartien gewannen die Zebras souverän. Im Laufe des Tages fanden sich zunehmend mehr Zebras auf der Tribüne ein, so das beim Halbfinale gegen die dritte Kraft Duisburgs, Hamborn 07 immerhin knapp 50 supportgewillte Mann der Szene anwesend waren. Man spulte sein Programm ohne große Höhepunkte aktzeptabel herunter und konnte den 3:1-Erfolg gegen die Hamborner Löwen feiern. Neben neuen Liedern, gab es einige Hüpfeinnlagen, die das Potential des Blocks andeuteten. Im Finale dann das selbe Bild wie 2009. Der Gegner hier Homberg und es war ein enges Spiel auf hohem Niveau. Nachdem in der regulären Spielzeit kein Sieger gefunden wurde, ging es ins Neunmeterschießen, das die Zebras schließlich mit 10:9 für sich entscheiden konnten. So gab es noch mehrere Minuten ausgiebige Feier mit den Kickern der Zweiten. Am Ende also ein zufriedenstellender Tag, der den meisten Dagewesenen ne Menge Spaß gebracht hat und die Freude auf den Rückrundenauftakt in einer Woche weiter fokusierte.

Bericht : MSV – Aachen

Erste Niederlage zum Hinrundenabschluss

Nach nun bereits sieben ungeschlagenen Partien in Folge, ging man trotz der langen Verletztenliste zuversichtlich in den letzten Spieltag vor Weihnachten. Die ganze Woche freute man sich auf das Freitagabend-Spiel gegen die Alemannia aus Aachen. Wie gewohnt sammelte sich die Szene nach und nach ein bis zwei Stunden vor Spielbeginn vorm geliebten Wedaustadion. Nach nem Bierchen und den ausgetauschten Anekdötchen aus der vergangenen Woche gings Richtung Nordkurve, wo man die gewohnten Positionen einnahm. Insgesamt fanden fast 17.000 Zuschauer den Weg ins Stadion.Eine angemessene Zweitligaatmosphäre, wobei geschätzte 2.000 Zebras davon den Weg ins Stadion wohl nicht gefunden hätten, wenn es nicht die Freikartenaktion seitens des MSV gegeben hätte. Von den Gästen aus dem nicht weit entfernten Aachen fanden nur knapp 1.400 gelb-schwarz gekleidete Männekes den Weg an die Wedau. Auf unserer Seite ein zu Beginn recht aktzeptabler Support, die optische Unterstützung von Schwenkern und Doppelhaltern seitens der Ultraszene ausgenommen. Auf diese wurde weiter verzichtet. Nach einer komplett verschlafenen ersten Hälfte lagen die Zebras auf dem Platz mitte der ersten Halbzeit völlig verdient mit 0:1 hinten. Nachdem man in den zweiten 45 zunächst entschlossener wirkte, machte das 0:2 den Sack zu und ließ die Träume vom Überwintern auf einem Aufstiegsplatz platzen. Auch Stimmungsmäßig war spätestens hier nicht mehr viel aus der Nordkurve rauszuholen. Ausschließlich der gewohnte Kern von rund 200 Mann sang am Ende noch die Treueschwure Richtung Meidericher Spielverein herunter. Trotz der Niederlage und dem verpassten Sprung auf den Relegationsrang drei, verabschiedeten sich Fans versöhnlich und mit Applaus von den Spielern in die Winterpause. Von Aachen ein, aufgrund des Ergebnisses, überraschend schwacher Auftritt. Selbst die sowieso schon nur spärlich angereisten rund 1.400 Anhänger schafften es nur ganz selten sich wirklich bemerkbar zu machen. Ab und an ein wenig gehüpfe, mit Lücken in den oberen Teilen des Blocks und ne löchrige Schalparade. Viel mehr nicht. Gemessen am Ergebniss, schwach. Nach dem Spiel, war die Niederlage bei uns PGDU’lern schnell wieder vergessen, als es hieß sich im Anschluss gemeinsam zum Abschluss des Jahres auf der Weihnachtsfeier richtig wegzufetzen.
In diesem Sinne Frohe Weihnachten an alle Zebras.

BE PROUD!

Bericht : KSC – MSV

Quelle : www.seit1894.de
Quelle : www.seit1894.de

Aufwärtstrend hält an – Dreier im Wildpark

Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres 2009, gastierte unser MSV im altehrwürdigen Wildparkstadion zu Karlsruhe. Angesetzt war das Spiel im rund 300 Kilometer enfernten Baden natürlich zu „bester Anstoßzeit“ am Freitag um 18 Uhr. Aufgrund überschneidener Arbeitszeiten usw. machte sich letztlich ein merkbar minimierter, aber trotzdem gut motivierter Ultrahaufen von rund 40/50 Mann auf den Weg Richtung Karlsruhe um die Zebras auch im Gästeblock des schönen Wildparkstadions zu unterstützen. Während sich der Großteil im Bus auf den Weg machte, reisten zudem drei Autos an, die es zur Abfahrtszeit (12 Uhr) nicht schaffen konnten am Hauptbahnhof zu erscheinen. Auf der gut fünfstunden langen Hinfahrt, genoß man das ein oder andere Bier und stimmte sich allmälich darauf ein den vierten Auswärtsdreier in Serie einzusammeln. Als man rund einen halbe Stunde vor Anpfiff im Gästeblock eintraf sammelten sich hier allmälich geschätzte 170 Duisburger Fans, jeglicher Art. Relativ weit oben im Block platzierte sich der supportwillige Kern und legte zu Beginn auch sofort gut los. Für die geringe Anzahl an Zebras war es ein durchaus ordentlicher Auftritt der Anwesenden, die durchgängig und emotional die üblichen Lieder aus ihren Kehlen schrien. Mit Erfolg. Mitte der ersten Hälfte war es erneut Ivo Grilic, der einen Freistoß direkt im Karlsruher Tor unterbrachte und uns Fans wieder von besseren Zeiten träumen ließ. Nach dem allen voran Nicky Adler auch die besten Chancen nicht verwertete musste man im Gästeblock am Ende nocheinmal zittern, konnte letztlich, nach gefühlten zehn Minuten Nachspielzeit die verdienten drei Punkte Richtung Aufstiegsränge feiern. Optisch verzichtete man diesmal allerdings noch auf Schwenker und andere optische Unterstützung, sondern konzentrierte sich ausschließlich auf den akkustischen Aspekt, um zu verdeutlichen das noch nicht alles wieder im reinen ist. Vom KSC Anhang war überraschender Weise an diesem Freitag nicht viel zu vernehmen. Bis auf einige Standartgesänge kam akkustisch nicht viel rüber, was sicher auch mit dem Spielverlauf zusammenhing. Optisch hingegen gab der Supportkern ein gutes Bild, mit reichlich Schwenkern und Co ab. Mit dem nächsten Sieg in der Tasche und mittlerweile Platz vier machte man sich dann nach Abpfiff wieder auf den Heimweg. Logischer Weise verlief dieser feuchtfröhlich mit Bier und Schnaps jeglicher Art.