Kategorie: Spielberichte 16/17

Bericht: MSV Duisburg vs. FSV Zwickau (5:1)

MSV krönt sich dank Schützenfest zum Drittligameister

Zuschauer: 24.212 (ca. 1000 Gäste)

 

Dank eines fulminanten 5:1-Heimerfolgs gegen Zwickau sichert sich der MSV erstmals die Drittligameisterschaft. Erwartete man einen verkaterten und unkonzentrierten MSV, so wurden die anwesenden Zuschauer im Wedaustadion eines Besseren belehrt. Der geschaffte Aufstieg scheint jegliche Verkrampfungen gelöst zu haben. Bitte noch so ein Auftritt an der Hafenstraße – dann können wir fast von einer Traumsaison sprechen.

 

Heimkurve: Die Nordkurve gab am letzten Spieltag ein etwas verändertes Bild ab: Wir positionierten uns nach vorheriger Absprache für ein Pilotprojekt erstmals seit 2011 wieder im Block I, u.a. um die Stimmung aus dem Stimmungsblock besser auf die weiteren Bereiche der Nordkurve zu übertragen. Die Lautstärke in der 2. Hälfte war mit das Beste, was die Nordkurve in dieser Saison zustande bekommen hat. Wir wollen das Spiel in der Sommerpause in Ruhe revue passieren lassen und entscheiden, in welchem Standort es demnächst für die PGDU weitergehen soll.
Das Spiel wurde zudem mit einer Choreografie im gesamten Unterrang der Nordkurve eingeleitet.

 

Gästeblock: Ein Großteil der knapp 1.000 Ossis reiste per DDR-Nostalgiezug in den Pott ein. Kurz nach Anpfiff stieg gepaart mit viel Schwenkmaterial und einem nicht 100% lesbaren Banner etwas roter Rauch auf. Anschließend supportete etwas mehr als die Hälfte des Blocks kontinuierlich, in der Lautstärke fehlte etwas die letzte Durchschlagskraft. Trotzdem kein verkehrter Auftritt der Gäste.

 

Hafenpost 97

 

Bericht: Fortuna Köln vs. MSV Duisburg (0:3)

Mission erfüllt: Duisburg ist wieder zweitklassig!
Zuschauer: 8.314 (ca. 6000 Zebras)

Ja, es fühlte sich diesmal anders an als vor 2 Jahren. Diesmal überwog deutlich die Erleichterung – zu groß war der Leistungsdruck bedingt durch allseits bekannte wirtschaftliche Faktoren und der Tatsache, dass der MSV von Beginn der Saison an von der Tabellenspitze grüßt. Nun muss man der Mannschaft und dem Trainer ein großes Kompliment machen, dass sie sich von all dem Wirbel um die Bedeutung des Aufstiegs nicht wirklich aus dem Konzept hat bringen lassen. Die Mission Wiederaufstieg ist erfüllt – Danke Jungs!

Heimkurve: Die Fortuna Eagles läuteten das Spiel mit Mottoshirts und entsprechenden Schals im Heimbereich ein. Trotz der Nähe zum Gästeblock, war die Heimkurve im Anschluss nie zu vernehmen.

Gästeblock: Von 4 Tribünen waren im Kölner Südstadion 3 komplett in Duisburger Hand. Nach ersten Schwierigkeiten klappte es immer besser, Wechselgesänge mit den restlichen beiden Tribünen durch das Kölner Südstadion zu scheppern. Eine kleinere Pyroshow rundete den guten Gesamtauftritt der zahlreich angereisten Zebras ab.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. Lotte (1:1)

Ganz Duisburg muss weiter zittern
Zuschauer: 17.133 (ca. 50 Gäste)Da tun uns schon die Frankfurter aus Bornheim als abgeschlagenes Schlusslicht den ganz großen gefallen und punkten in Magdeburg, vergeigen es unsere Zebras fast vollständig vor heimischer Kulisse gegen Lotte. Nur der außerordentlichen Moral unserer Mannschaft ist es zu verdanken, dass ein Last-Minute-Tor durch Onuegbu den ganz großen Betriebsunfall verhindert. Ein gottverdammter Sieg in Köln – und die Korken dürfen endlich knallen.

Heimkurve: Richtig stark, wie die Nordkurve in den ersten 25 Minuten startete. Mit zunehmender Anspannung und aufgrund des knappen Spielstands verkrampfte der Stimmungsblock später zunehmend. In der 2. Hälfte gab es Momente, in denen das ganze Stadion die Mannschaft zum Sieg pushte. Dann kam der Rückstand – der die anwesenden 17.000 MSV-Fans in eine Schockstarre versetzte.
Beide Ultràgruppen positionierten sich zudem per Spruchband zur aktuellen Thematik rund um die Stahlkrise in Duisburg.

Gästeblock: Nicht der Rede wert.

 

Bericht: RWO vs. MSV Duisburg (0:3)

Zebras galoppieren ins Finale des Niederrheinpokals
Zuschauer: 7.509 (ca. 4000 Zebras)

Der MSV gewinnt das mit nicht allzu großer Spannung erwartete Halbfinale des Niederrheinpokals souverän mit 3:0 und trifft nun im Finale auf die Bastarde aus Essen. Iljutcenko und Brandstetter brachten die Zebras mit ihren Toren in Halbzeit 1 früh auf die Siegesstraße, in der 2. Hälfte wurde der Vorsprung noch ausgebaut und locker über die Zeit geschaukelt.

Heimkurve: Der Fanblock der Oberhausener trat einheitlich in roten Ponchos auf und schwenkte zum Intro weiße Fahnen. Da es scheinbar der Großteil der aktiven Szene nicht in den Block schaffte, konnte der Block im Prinzip nie bei uns vernommen werden.

Gästeblock: Der Haufen unter dem Dach und dem angrenzenden Block war durchweg gut drauf und spulte fast das gesamte Spiel über einen zufriedenstellenden Auftritt ab. Leider war der Rest der im Regen stehenden Kurve kaum bereit, mit in die Gesänge einzustimmen, sodass die letzte Brachialität fehlte.