Kategorie: Spielberichte 16/17

Bericht: MSV Duisburg vs. FSV Frankfurt (3:2)

Wut, Erleichterung und Freude zusammengefasst in 61 Minuten
Zuschauer: 12.839 (ca. 50 Gäste)

Als Schreiber weiß man schon nicht mehr, wie man solche 90 Minuten wie die gegen den FSV Frankfurt kurz zusammenfassen soll. Ein derart heftiges emotionales Chaos binnen 61 Minuten hat es in dieser Form an der Wedau nur ganz selten gegeben. Wieder brauchte die Mannschaft einen Tritt in den Arsch, um aus dem Quark zu kommen. Erneut reichte eine kurze und starke Phase, um das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Dass Enis Hajri am Ende als Machtwinner dasteht, ist noch die absolute Spitze des Eisbergs. Man MSV, was machst du nur mit uns…!

Heimkurve: Die Nordkurve startete gut in die Partie. Nach dem 0:2-Rückstand war man schlichtweg fassungslos ob der Darbietung auf dem Rasen, doch mit Beginn der 2. Hälfte schüttelte sich der Stimmungsblock und fand wieder annähernd seine Normalform. In den letzten 15 Minuten dann wieder ein mittlerweile bekanntes Phänomen: Anstatt weiter alles aus sich herauszuholen, wird wie auf dem Rasen der Schongang eingelegt und dem Schlusspfiff entgegen gezittert.

Gästeblock: 20 Ultras waren stets in Bewegung und brachten auch ein paar Schwenkmaterialien mit.

Bericht: Hallescher FC – MSV Duisburg (1:1)

Punkteteilung am Ossisamstag
Zuschauer: 6381 (ca. 450 Zebras)

Nach Chemnitz und Rostock verschlug der Auswärtsspielplan die Zebras abermals in die Zone nach Halle. Der Vorsprung in der Tabelle droht stetig zu schwinden und so wäre ein Dreier an diesem Tag nicht ohne Bedeutung gewesen.

Das Spiel ist kurz zusammengefasst:
Nachdem in der ersten Hälfte auf beiden Seiten nichts Zählbares herumkam, eröffnete Janjic die zweite Spielhälfte mit dem Führungstreffer für unsere Meidericher. Zuerst versäumt Janjic nachzulegen, sogleich bestraft Halle es auch schon mit dem Ausgleich. Damit war der Endstand markiert und die Punkte wurden geteilt.

Heimkurve: Mit nicht einmal ganz 6000 Heimfans besiedelt, konnte zumindest der Kurvenkern optisch überzeugen.

Gästeblock: Die ca. 450 mitgereisten Duisburger präsentierten ein freundliches Spruchband, welches den Gastgebern Eier und Bananen zu den Feiertagen reichte. Der gut gefüllte Gästesektor erschien in ordentlicher Stimmung und blieb dementsprechend in Bewegung

 

Bericht: MSV Duisburg vs. Großaspach (2:1)

Moral beschert Zebras erneut 3 Zähler

Zuschauer: 13.116 (ca. 20 Gäste)

Mit spielerischer Klasse und Überlegenheit, wie in einigen Phasen der Hinrunde gezeigt, wird es in dieser sehr zähen Rückrunde scheinbar nichts mehr. Muss es aber auch nicht, solange am Ende eben in irgendeiner Form die 3 Zähler in Duisburg bleiben. So auch geschehen gegen Großaspach: Bemühte Zebras wachten wieder mal erst nach dem Rückstand richtig auf. Das dann druckvollere Spiel reicht eben in dieser Liga sehr oft aus, um als Sieger vom Platz zu gehen. Zum Glück können wir uns derzeit auch auf Iljutcenko verlassen, der 2 Treffer mit zum Sieg beisteuerte.

Heimkurve: Vor dem Spiel lief die Mannschaft mit dem Banner „Gemeinsam zum Ziel“ ein, welches im Vorfeld von der Kohorte organisiert wurde. Vor allem ab dem Ausgleich wurde es in der Nordkurve gut laut, sicherlich eines der besseren Auftritte in dieser Saison.

Gästeblock: –

 

Bericht: Chemnitzer FC vs. MSV Duisburg (2:3)

Effiziente Zebras siegen in Sachsen

Zuschauer: 6.841 (ca. 500 Gäste)

 

Wie wichtig war das denn! Der MSV siegt trotz zwischenzeitlichen Rückstands in einem sehr unterhaltsamen Spiel. Dabei zeigten die Zebras wahrlich keine Glanzleistung: Einzig die Effektivität vor dem Kasten und der Glaube an die eigene Stärke bescheren Duisburg am Ende 3 super wichtige Punkte. Im Endeffekt ist es vor allem in Liga 3 auch völlig egal, wie gepunktet wird. Die Hauptsache bleibt, dass man weiterhin regelmäßiger punktet als die Konkurrenz unter uns.

Heimkurve: Zentral hinter dem Tor konnte eine ganz gute Mitmachquote beobachtet werden, wirklich laut wurde es aber eher selten und optisch hätte vielleicht auch etwas mehr gehen können. Insgesamt wirkt sich der Stadionumbau logischerweise sehr positiv auf die Gesamtakustik aus.

Gästeblock: Über 500 Zebras begleiteten ihre Truppe nach Sachsen und konnten gleich die erste frühlingshafte Sonne auf sich brutzeln lassen. Der Gästeblock war recht ordentlich aufgelegt und setzte im Verlauf des Spiels ein paar Ausrufezeichen, insbesondere in Form von Echos und Klatscheinlagen.