Bericht: MSV Duisburg vs. Fortuna Köln (2:0)

Duisburg marschiert weiter vorweg

Nichts bestimmte unter der Woche mehr medial das Thema als der Özbek-Ausraster mit anschließender Rekordsperre seitens des DFB. Zum Glück wurde wieder Fußball gespielt, es stand das letzte Heimspiel des Kalenderjahres 2016 an. 13.315 Zuschauer wollten sich den Kick gegen Fortuna Köln nicht entgehen lassen, und die weit größere Mehrheit sollte ihr Kommen wahrlich nicht bereut haben.

Dabei ragte ein Spieler mal wieder ganz besonders heraus: Fabian Schnellhardt bringt eine Qualität auf den Platz, die in der 3. Liga überhaupt nichts zu suchen hat. Das 1:0 in der 21. Minute hatte es u.a. bewiesen, als Schnellhardt mehrere Gästespieler wie Slalomstangen stehen lässt und super lässig zur Führung einschiebt. Anschließend zeigten die Zebras in manchen Phasen einen wirklich ansehnlichen Fußball, oft fehlte jedoch die Präzision beim letzten Pass aufs Tor. In der 70. Minute hatte Janjic die Chance, den Sack frühzeitig zu zu machen. Doch da wird unserem MSV nach einer halben Ewigkeit mal wieder ein Strafstoß zugesprochen, scheitert eben jener Janjic sowas von kläglich, dass es nur weh tut. Zum Glück rollte der Angriffsexpress bis zum Schluss weiter und besorgte durch einen schönen Konter in der 87. Minute den 2:0 entstand durch die Vorarbeit des kurz zuvor eingewechselten Wiegel auf den ebenfalls eingewechselten Iljutcenko. Das ist eben auch eine Stärke unserer Zebras, von der Bank kann Gruev jede Menge Qualität einwechseln. Der Fortuna wurde der Zahn gezogen und man durfte sich auf die Feierei mit der Mannschaft vorbereiten.

Die Nordkurve zeigte sich zum Jahresabschluss ebenfalls in verbesserter Form. Die Klatscheinlagen waren von einer sehr hohen Mitmachquote geprägt und vor allem in Halbzeit 2 konnte einige Male der gesamte Oberrang mitgenommen werden. Im Gästeblock verirrten sich ca. 300 Südkölner, die wie auch vor 2 Jahren einiges an optischem Material dabei hatten, im weiteren Spielverlauf aber nicht mehr auffielen.

Nun wartet noch ein kleines Highlight zum Jahresabschluss, wenn es am Sonntag zu den abstiegsbedrohten Zwickauern geht. Hoffen wir, dass sich Mannschaft und Kurve auch dort in der jetzigen Form präsentieren!

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Bericht: MSV Duisburg vs. VfR Aalen (2:2)

Der Spitzenreiter beginnt zu kriseln

Samstagmittag mitten im Duisburger Herbst. Was macht man da als pflichtbewusster Mensch? Klar, ab anne Wedau. Zum ersten Mal wurde am Stand der Glühwein aufgesetzt und wanderte anschließend in viele durstige Kehlen. Heute sollten endlich wieder Tore fallen, heute sollte Meiderich endlich wieder als Sieger vom Platz gehen!

Naja, das mit dem Tore schießen hat tatsächlich wieder geklappt. Onuegbu stochert einen Abpraller in der 33. Minute über die Linie. Ein reines Willens-Tor. Hatte wenig mit Klasse zu tun, musste es aber auch nicht. Doch wer jetzt dachte, dass der MSV den Gegner wie noch zu Beginn der Hinrunde nach allen Regeln der Kunst beherrschen würde, sah sich getäuscht. Sei es ob der vielen Verletzungen oder der Torlos-Serie: Irgendwo ist der Wurm drin. Ziemlich aus dem Nichts konnten die Gäste sogar zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung gehen. Komischerweise sah man direkt danach fast wieder den gewohnt druckvollen und dominanten MSV: Wieder war der fleißige Engin mit einer Vorlage beteiligt, die Janjic in der 78. Minute zum Ausgleich verwerten konnte. Die anschließenden Bemühungen verliefen leider ins Nichts, weshalb zwar am Ende wenigstens keine 0 mehr vorne stand, aber hinten eben auch nicht, weshalb man erneut mit einem Punkt leben musste.

Der Stimmungsblock zeigte sich während des gesamten Spiels in ordentlicher Verfassung. Das ganz große Ding konnte man angesichts der anhaltenden Sieglosigkeit und dem fehlenden Kontrahenten auf den Rängen nicht erwarten, doch die Emotionalität und Ausdauer stimmten diesmal.
Wir zeigten zum Warmmachen der Mannschaften ein Banner, welches an unsere Mannschaft gerichtet war: Der Appell, endlich wieder Tore sehen zu wollen, wurde anschließend immerhin in die Tat umgesetzt. Des Weiteren wurden noch u.a. RB-kritische Spruchbänder gezeigt. Auch wenn das elendige Produkt von ganz oben an der Spitze grüßt, darf die Kritik an RB niemals verstummen!

Weiter geht´s bei uns am kommenden Sonntag, wenn es zum überraschend starken Aufsteiger nach Lotte geht.

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Bericht: TuRU Düsseldorf vs. MSV Duisburg (0:6)

Der Niederrheinpokal als Bewältigung der Tor-Flaute?

Nicht Wenige staunten nicht schlecht, als das Paul-Janes-Stadion als Austragungsort für das Niederrheinpokal-Viertelfinale bei TuRU Düsseldorf ausgewählt wurde. An einem länderspielfreien Wochenende in der traditionellen Heimat der Fortuna zocken, nicht verkehrt. So traf sich in Duisburg ein guter Haufen, um möglichst zahlreich und kompakt in die Landeshauptstadt zu düsen. Erste Panikattacken überkam die Cops, als am Düsseldorfer HBF die Verbindung zu den bereitgestellten Shuttle-Bussen umgangen wurde. Doch auch die alternative Reiseroute war letztlich gut abgesichert, was jedoch gar nicht nötig gewesen wäre, da sich die selbsternannte „Boxing Association“ leider nicht zeigte.

So traf man völlig entspannt am Ground an, beflaggte den Zaun und hielt sich mit den ersten Glühwein-Ladungen warm. Das Spiel nahm durch die relativ frühe Führung Iljutcenko schnell die richtige Richtung, zur Halbzeit stand es dann auch schon 2:0 für Duisburg.
Aufgrund des miesen Wetters und des sich immer einseitiger entwickelnden Spiels wurde in der 2. Hälfte kaum noch wirklich kontinuierlich supportet. Bis zur Halbzeit waren die mitgereisten Zebras noch recht gut aufgelegt, doch mit zunehmender Spieldauer flachte das Ganze recht rapide ab. Nun gut. Halbfinale im NRP erreicht, abhaken, die Priorität wieder auf die viel wichtigere Liga lenken. Dort geht es beim ehemaligen Zweitliga-Kontrahenten vom Bornheimer Hang weiter.

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Bericht : MSV Duisburg vs. Chemie Halle (0:0)

Zebras treten weiter auf der Stelle – Von Torgefahr wenig zu sehen

Momentan herrscht eine wirklich merkwürdige Stimmung an der Wedau. Ist diese traditionell in den Herbstmonaten schon eher frostig und rau, so erfreuen sich nach der 3. enttäuschenden Partie hintereinander ohne Torerfolg die Meisten schon nicht mehr an der Tabellenführung, sondern stören sich an der teilweise wirklich miesen Darbietung im Offensivbereich. Bei allem Verständnis für alle, die auf den Sitzplätzen nun mal etwas mehr vom Spielgeschehen mitbekommen als der tobende Stimmungsblock, aber eines können wir weiterhin nicht nachvollziehen: Bereits ab der 20. Minute (!!!) begann ein nicht erheblicher Anteil an MSV-Fans die eigene Truppe beim Stand von 0:0 (!!!) auszupfeifen. Man sah mit bloßem Auge, dass unser neu formiertes Mittelfeld seine Startschwierigkeiten hatte, und da wird anstatt der Truppe mit lauten Gesängen zu helfen lieber gepfiffen. Wir erinnern gerne an die letzte Aufstiegssaison, als man sich zwischenzeitlich gegen Ende der Hinrunde mit nicht gerade viel ansehnlicherem Fußball fernab der Aufstiegsplätze befand. Nun grüßt man seit einigen Wochen vom Platz an der Sonne, doch viele wissen dies nicht wertzuschätzen. Wir sagen weiterhin: Lasst Trainer und Mannschaft weiter in Ruhe arbeiten und unterstützt die Truppe POSITIV anstatt sie vorschnell niederzumachen wenn es mal nicht rund läuft.

Betrachtet man die 90 Minuten gegen Halle, muss man im Nachhinein sogar mit dem Punkt zufrieden sein. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt haben sich von der 1. Minute an nicht versteckt und hätten sicherlich ein Törchen verdient gehabt, trafen sie doch gleich 2 Mal den Pfosten. Bei uns hingegen stottert der Motor zur Zeit gewaltig, da muss ab dem Spiel in Frankfurt wesentlich mehr von unserer Truppe kommen.

Dies kann man seit einigen Spielen auch von unserer Nordkurve behaupten. Immer mehr ist der Stimmungsblock auf sich alleine gestellt. Dieser zeigte zu Beginn der Partie ein schönes Fahnen-Chaos-Intro in den schönsten Farben der Welt und war im Anschluss so gut wie auf sich alleine gestellt, da sich weitere Bereiche kaum am Support beteiligten.
Die 300 Gäste reisten zwar nicht sonderlich zahlreich an, jedoch konnte die Lautstärke über die volle Dauer durchaus überzeugen.

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