Bericht : MSV Duisburg vs. FSV Mainz 2 (4:0)

Der Knoten ist geplatzt!

Es geht doch! Endlich haben die Zebras ihre erneut drückende Überlegenheit auch in Tore umgemünzt. An einem schönen Samstagmittag fegte Meiderich die durchaus ambitionierte Zweitvertretung der Mainzer mit 4:0 aus dem Wedaustadion. 11.577 Menschen sahen erstmals einen MSV, der sich vor dem Tor eiskalt gezeigt hat und einen Onuegbu, auf den man zukünftig nicht allzu häufig verzichten sollte, steuerte dieser mit seinen 2 Treffern das MSV-Schiff maßgeblich auf 3 Punkte-Kurs.

Ebenfalls sahen alle Anwesenden eine kleine Choreo, welche von uns vor dem Spiel erstellt wurde. Eine Weltkugel umrahmt vom schönsten Vereinslogo auf Erden, eine dazu passende Botschaft auf 2 Bannern und farblich abgestimmte Fähnchen bildeten das Intro zum Spieltag.
Die Nordkurve legte auch gleich sehr gut los und durfte bereits in der 13. Minute den ersten Treffer des Tages durch Janjic bejubeln. Ab der 20. Minute flachte die Stimmung merklich ab, was sich in der zweiten Halbzeit ändern sollte. Selten hatte es eine produktivere Zusammenarbeit zwischen Stimmungsblock und Oberrang gegeben. Diverse Wechselgesänge wurden ins weite Rund geschmettert und die Stimmung wurde immer ausgelassener, als der MSV in den Minuten 57, 69 und 70 den Gegner kurzerhand zerlegte. Es war einfach schön, mal wieder einen völlig unbeschwerten Stadionbesuch mit einem nie gefährdeten deutlichen Sieg von unserer Truppe zu erleben. Wenn jetzt noch auswärts die Performance besser wird, können wir sicher sein, bis zum Schluss ganz oben mitspielen zu können.

Eine kurze Erklärung sind wir euch noch schuldig: In Form einer kleinen Fahne, welche heute 90 Minuten am Zaun zu sehen war, richteten wir unsere Solidarität ins kroatische Split im Kampf gegen einen der korruptesten Fußballverbände auf diesem Planeten aus. Kontra HNS!

So, als nächstes erwartet uns ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Zweitligakonkurrenten aus Berlin Köpenick. Wir hoffen, eine ähnlich couragierte Duisburger Mannschaft zu sehen, die uns einen packenden Pokal-Fight bescheren wird!

“ bearbeiten" href="http://www.pgdu.de/pgdublog/wordpress/wp-admin/post.php?post=5260&action=edit">

Bericht: Preußen Münster vs. MSV Duisburg (1:1)

Gemischte Gefühle nach Punkteteilung in Münster

Nur wenige Tage „Erholung“ blieben nach dem Match in Osnabrück. Fluchs war es schon wieder Mitte der Woche und unser Spielverein gastierte in Münster. Glück im Unglück, das am wenigsten entfernte Auswärtsspiel der Saison unter der Woche bestreiten zu müssen. Es hätte ja auch schlimmer kommen können… So schafften es am Ende auch wieder knapp 1.500 Duisburger, entweder abgehetzt von der Arbeit oder entspannt aufgrund von Krankenschein/Urlaub, dem Spiel beizuwohnen. Insgesamt waren 9.544 Zuschauer im Preußenstadion zu Gast, welches für unsere Gruppe aufgrund der Repressionen, die wir im Anschluss an die letzte Begegnung im dortigen Stadion über uns ergehen lassen mussten, von besonderer Bedeutung war.

Wie auch schon beim Gastspiel in Osna brauchte unsere Truppe ein wenig, um auf Touren zu kommen. Als die Gastgeber gerade ein wenig die Kontrolle über das Spiel gewonnen hatten, schlugen unsere Zebras eiskalt zu: Nach einer Ecke von Janjic stieg der neu in die Mannschaft gerückte Bomheuer in die Luft und wuchtet den Ball per Kopf in die Maschen! Beflügelt vom Führungstreffer übernahm fortan blau-weiß das Kommando. Doch wieder stimmte die Chancenverwertung nicht: Alleine Brandstetter hätte eines seiner guten Möglichkeiten zum Ausbauen der Führung verwerten müssen. So ließ man den Gegner unnötig lange im Spiel. Was sich in der 74. Minute rächte: Der Schiri stufte ein Handspiel von Wolze als absichtlich ein und gab den Gastgebern den Elfer. Dieser wurde zum Ausgleich verwandelt und die schöne Ausgangssituation mit der recht frühen Führung war dahin. Im Anschluss drängten die Münsteraner auf das Meidericher Tor, doch am Ende sollte es bei der Punkteteilung bleiben. Wieder kein Sieg aus dem Preussen Stadion mitgebracht.

Auf den Rängen herrschte recht buntes Treiben. Die Heimseite rund um die Fiffi-Gerritzen-Kurve zeigte eine Choreo unter dem Motto „90 Jahre Preußenstadion“ bestehend aus einer langgezogenen Blockfahne und einem Zweiteiler am Zaun. Vom Support her hatten wir schon ansprechendere Auftritte der beiden Ultràgruppen erlebt, vermutlich hemmte der recht frühe Rückstand und der eher schlechte Saisonstart etwas die Stimmung.
Im Gästeblock konnte rückblickend der stärkste Auftritt verzeichnet werden, seit man nach dem ersten Abstieg in Liga 3 regelmäßiger in Münster zu Gast ist. Zwar wurde, anders als in den Vorjahren, auf pyrotechnische Intros verzichtet, doch der Support war durchaus zufriedenstellend. So darf es zukünftig weitergehen!

“ bearbeiten" href="http://www.pgdu.de/pgdublog/wordpress/wp-admin/post.php?post=5260&action=edit">

Bericht : VFL Osnabrück – MSV Duisburg (1:1)

Historisches Tor in der Nachspielzeit sichert Duisburg einen Punkt

Nach dem durchaus überzeugenden Ligaauftakt gegen Paderborn, wartet nun eine harte englische Woche auf unsere Zebras. Den Auftakt machte das Gastspiel an der Bremer Brücke beim dort ansässigen VfL Osnabrück. Wir reisten mit dem Sonderzug an und marschierten mit 300 Mann/Frau und Mottobanner „König der Wedau“ vorweg zum Stadion. Dieser Marsch sollte bereits vor dem Heimspiel in der vergangenen Woche in der Art stattfinden, doch dieser musste bekannter weise abgeblasen werden. So verlegten wir den Marsch kurzerhand auf die Straßen Osnabrücks. Die Meute hatte sich schön warmgesungen und diesen Elan nahm nicht nur der Zugmob, sondern fast alle knapp 1.500 Zebras vor Ort mit in den Gästeblock.Spiele in Osnabrück sind meist eine enge und packende Angelegenheit. Auch diesmal sollten die über 11.000 Zuschauer ihr Kommen nicht bereut haben. Der MSV war schnell darum bemüht, das Heft in die Hand zu nehmen. Früh fiel jedoch auf, dass der Gastgeber über brandgefährliche Konter zum Erfolg kommen wollte. Gefährlich wurde es für uns in der Regel nur nach Ballverlusten im Aufbauspiel. Nach 45 Minuten stand es noch 0:0.
Wie so häufig sollten die richtigen Highlights in der 2. Hälfte folgen. Nur eine Minute nach Wiederanpfiff: Erneuter Konter der Osnabrücker, Wolze klärt direkt auf Gegenspieler Savran, der den Ball freistehend nur noch einschieben muss. Blödes Gegentor zu einem blöden Zeitpunkt. Die Meidericher mussten sich erst einige Minuten lang schütteln, ehe die Angriffe auf das Osnabrücker Tor immer weiter zunahmen. Es war zum Haare raufen, mehrmals scheiterten Duisburger freistehend vor dem unfassbar guten Keeper der Gastgeber. Die Führung war längst mehr als schmeichelhaft. Als der Heimanhang um die 90. Minute herum begann, den sich anbahnenden Sieg ausgelassen zu feiern, passierte in der 93. Minute und der allerletzten Aktion des Spiels etwas Historisches: Bröker bringt einen Eckball in den 16er, Bajic verlängert in Richtung Tor und unser Torwart Flekken spitzelt den Ball mit der Hacke (!) tatsächlich vor dem erst staunenden, und dann völlig durchdrehenden Gästeblock in die Maschen!!! Erstmals in unserer 114 jährigen Vereinsgeschichte erzielte ein Torwart ein Tor aus dem Spiel heraus. Obwohl Duisburg aufgrund der Spielanteile auch mehr verdient gehabt hätte als einen Punkt, fühlte sich dieser aufgrund der Umstände an wie ein Sieg. Sehr zufrieden wurde die kurze Rückreise im Sonderzug angetreten, begrüßt von unseren weiter tapfer kämpfenden SV´lern!

Ähnlich stark wie die Truppe auf dem Rasen zeigte sich der Duisburger Rückhalt auf den Rängen. Vor allem in der 1. Hälfte kam viel unterschiedliches Liedgut zum Einsatz und die Lautstärke wusste durchaus zu überzeugen. Der Höhepunkt folgte sicherlich in der 2. Hälfte, als ein relativ neues Lied endgültig vom Großteil des Gästeblocks frenetisch mitgetragen wurde. Trotz Rückstands feierte man ausgelassen ab und einen richtigen Stimmungseinbruch, wie er sonst zwischendurch vorkommt, konnte man nicht verzeichnen.
Der Heimanhang zeigte vor dem Anpfiff ein schönes breites Fahnenintro, konnte im Anschluss aber nur nach dem Führungstor das eine oder andere Mal vernommen werden.

Bereits in wenigen Tagen geht es mit der nächsten schönen Tour nach Münster weiter. Reist so zahlreich wie möglich dort an, um genau da weiterzumachen, wo wir in Osna aufgehört haben!

“ bearbeiten" href="http://www.pgdu.de/pgdublog/wordpress/wp-admin/post.php?post=5260&action=edit">

Bericht : MSV Duisburg : SC Paderborn (1:0)

Zebras erstmals nach 5 Jahren mit Auftaktsieg

 

Endlich wieder normale Leute! Der Saisonauftakt stand an. Wie auch schon im Vorjahr in Liga 2, hatte unser MSV die Ehre, an einem späten Freitagabend unter Flutlicht die neue Saison zu eröffnen. Der Gegner hieß diesmal Mitabsteiger SC Paderborn. Der MSV ging als leichter Favorit ins Rennen, was sich aufgrund der sehr guten Testspielergebnisse abzeichnete. Das Vereinsumfeld und die Fanlandschaft hatte sich längst auf Liga 3 eingestellt und auch wenn es die Verantwortlichen noch nicht in den Mund nehmen wollen, so machen wir es um so offensiver: Wir wollen den direkten Wiederaufstieg! Mit dieser ehrgeizigen Marschroute gingen wir Spiel 1 von 38 an.

 

Zufriedenstellende 16.476 Zuschauer besuchten das Wedaustadion, darunter magere 450 Gäste aus Paderborn. Auf der Nordkurve spielte sich nichts nennenswertes ab, wurde doch im Gegensatz zu den Vorjahren auf choreografische Elemente verzichtet. Die Stimmung wollte nicht so Recht in Schwung kommen. Man merkt die relativ hohe Erwartungshaltung an und so wollte der Großteil des Publikums eher das Treiben der neuen Truppe auf dem Rasen verfolgen. Da es dort auch nicht wirklich viel zu sehen gab (abgesehen von einem Latten-Treffer durch Janjic), endete eine in allen Belangen unspektakuläre 1. Halbzeit mit 0:0.

Die 2. Hälfte gestaltete sich etwas munterer. Der MSV suchte weiter das Heil in der Offensive,  was sich in der 56. Minute auszahlte: Der scheinbar Wiedererstarkte Janjic zieht zentral von außerhalb des Strafraums ab, dessen Schuss von einem Paderborner ins eigene Tor abgefälscht wurde. Der Knoten war geplatzt, 1:0 für Meiderich! Nun schaltete die Nord einen stimmungstechnischen Gang höher. Bis auf eine Unachtsamkeit in der 74. Minute, als ein Paderborner alleinstehend am starken Flekken scheiterte, konnte man vor allem mit der Defensivarbeit der Zebras zufrieden sein. Die Körpersprache ist gut und man spürt, dass bei endgültigem Greifen der Automatismen ganz oben mitgespielt werden kann. Aber warten wir es zunächst ab, die Saison ist noch unglaublich lang. Wir retteten die knappe aber hochverdiente Führung über die Runden und standen auf dem Platz, der uns am Ende gut schmecken würde: Platz 1!

 

Noch ein paar Wörtchen zu den Gästen: Die spärliche Anzahl an Mitfahrern wurde ja bereits erwähnt, der Ultràhaufen konnte zumindest in der 1. Halbzeit durch Kompaktheit und ordentlich Bewegung überzeugen. In der 2. Hälfte ließ spätestens nach dem Rückstand der Tifo auch zunehmend nach.

Für uns stehen nun 2 schöne Auswärtstouren am Stück an, lediglich die Terminierung mit der englischen Woche in Münster löst keine Begeisterungsstürme aus.

 

Noch eine Info zum Thema Shirtverkauf: Ihr habt uns tatsächlich gleich bei der ersten Gelegenheit alle Shirts aus den Händen gerissen. Für alle, die leer ausgegangen sind: Ab dem kommenden Heimspiel gegen Mainz II sind wieder Shirts in allen Größen zu haben. Schaut einfach bei uns am Fancontainer vorbei!

“ bearbeiten" href="http://www.pgdu.de/pgdublog/wordpress/wp-admin/post.php?post=5260&action=edit">