Bericht: MSV Duisburg vs. Arminia Bielefeld (2:2)

Käpt´n Wolze rettet Duisburg einen Punkt

Zuschauer: 16.219 (ca. 2.200 Gäste)

Sah es nach zweimaligem Rückstand endgültig nach der ersten Niederlage seit November 2017 aus, so rettet uns Wolze mit einem erneuten Wahnsinns-Tor einen wichtigen Zähler, womit wir weiter auf Schlagdistanz zu Platz 3 bleiben. Die nächsten 4 Spieltage werden die endgültige Marschrichtung für den Frühling vorgeben; dann spielen wir gegen alles, was da oben in der Tabelle Rang und Namen hat. Lasset die Spiele beginnen!

Heimkurve: Ziemlich schwach was während der 90 Minuten von der Nordkurve kam. Weitere Bereiche des Stadions konnten viel zu selten mitgenommen werden, lediglich in der Schlussphase erreichte die Nordkurve ihre Normalform. Kohorte thematisierte noch via Spruchbänder das Thema 50+1. Es herrscht momentan eine nicht hinnehmbare Diskrepanz zwischen Stimmung und der Leistung der Mannschaft auf dem Rasen.

Gästeblock: Die recht zahlreich angereisten Ostwestfalen ließen vor allem nach den Führungstoren lautstark von sich hören, zwischendurch gab es aber auch im Süden des Stadions viele ruhige Phasen, die man sonst von den Bielefeldern im Verhältnis zu vergangenen Auftritten nicht erwartet hätte.

 

Bericht: SV Darmstadt vs. MSV Duisburg (1:2)

Das Märchen von Meiderich geht weiter!

Zuschauer: 15.100 (ca. 1.000 Gäste)

Auch das Böllenfalltor kann die wildgewordene Zebraherde momentan nicht stoppen: Der MSV sichert sich durch Iljutcenkos spätes Tor den nächsten Auswärtssieg und dürfte so langsam aber sicher nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Wer hätte gedacht, dass zu diesem Zeitpunkt Darmstadt auf Platz 16 und wir auf Platz 4 stehen würden?! Moment genießen, lieber Duisburger Fangemeinde!

Heimkurve: Die Darmstädter Heimkurve konnte bis zum Rückstand gut bei uns vernommen werden. Anschließend flachte die Stimmung etwas ab. In den Drangphasen der eigenen Mannschaft drehte auch die Heimkurve wieder etwas mehr auf.

Gästeblock: Durch Schnee und Matsch zum fanfreundlichen Gästeblock gekämpft, wurde dieser sehr ansehnlich beflaggt. Akustisch konnte man aufgrund des großen, unüberdachten Blockes wahrlich keine Bäume ausreißen. Etwas lauter wurde es nur bei internen Echos. Lediglich der Einsatz von Tifo-Materialien war von der ersten bis zur letzten Minute top.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. 1. FC Heidenheim (3:3)

Verrücktes Spiel mit gutem Ende für Duisburg

Zuschauer: 13.105 (ca. 120 Gäste)

Dank des Last-Minute-Tors durch Onuegbu kurz vor Schluss sichert sich Meiderich noch einen wichtigen und verdienten Punkt. In der ersten Hälfte kaum wiederzuerkennen, zeigten die Zebras in Hälfte 2 ihr wahres Gesicht und konnten mit einer Energieleistung den zwischenzeitlichen Rückstand ausgleichen. Es macht weiter unfassbar viel Spaß, den MSV spielen zu sehen!

Heimkurve: In Gedenken an unseren vor genau einem Jahr verstorbenen Tornado, widmeten wir ihm wie auch schon im vergangenen Jahr eine kleine Choreografie im Herzen der Nordkurve. Die Stimmung wusste lediglich in der 2. Hälfte zu gefallen. Dort pushte die Nord den MSV unermüdlich nach vorne – was sich am Ende auch auszahlte.

Gästeblock: Der Gästeblock konnte lediglich ganz zu Beginn ein wenig bei uns vernommen werden.

 

Bericht: VFL Bochum vs. MSV Duisburg (0:2)

Zebras stürmen die Castroper Straße!

Zuschauer: 17.564 (ca. 3.500 Gäste)

In dieser Saison scheint alles möglich zu sein: Der MSV startet bestens aus der Winterpause und siegt erstmals seit 1999 im Bochumer Ruhrstadion. Dabei war das Spiel im Prinzip schon zur Halbzeit entschieden: Erst schlenzt Iljutcenko in der 40. Minute wunderbar den Ball in die Maschen, kurz vor dem Pausenpfiff versenkt Wolze einen Elfer zum 2:0. Danach schaukelte der Aufsteiger beim ehemaligen Aufstiegsaspiranten das Geschehen ganz souverän und nahm verdient 3 Punkte mit nach Duisburg.

Heimkurve: Aufgrund des anhaltenden Boykotts der Bochumer Ultràszene gibt es hier nichts nennenswertes zu erwähnen. Via Spruchbänder drückten Bochumer auf der Gegentribüne ihren Unmut gegenüber der eigenen Vereinsführung aus.

Gästeblock: Das Spiel wurde mit einem sehr sehenswerten Fahnenmeer mit dazu passendem Spruchband eingeläutet. Erstmals wurden heute im Gästeblock sowohl im Stehplatz, als auch auf dem Sitzplatz Stimmungsblöcke gesichtet. Wenn die Koordination klappte, schepperten die Lieder wunderbar laut durch die Castroper. Insgesamt ein mehr als gelungener Ausflug in die Nachbarschaft!