Kategorie: Spielberichte 18/19

Bericht: MSV Duisburg vs. Hamburger SV (1:2)

Knappe Pleite gegen den Ligakrösus
Zuschauer: 26500 (ca. 4300 Gäste)

In einer ereignisreichen ersten Hälfte trafen die Gäste zur frühen Führung bereits nach zwölf Spielminuten. Doch quasi im direkten Gegenzug konnte Nauber nach einer Standardsituation den Rückstand egalisieren. Wiederum nur fünf Minuten später zeigten die Hamburger in Form von Aaron Hunt ihre individuelle Klasse. Ein direkter Freistoß aus ca. 20 Metern schlug unhaltbar im Winkel ein. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend und so ging es in die Pause. 
Im zweiten Durchgang kamen die Zebras nicht wie erhofft so gefährlich vor das Gästetor, sodass man die nächste Heimniederlage nicht verhindern konnte, und nun kein Punktepolster mehr vor den Abstiegsplätzen verbuchen kann. Zum Jahresabschluss empfangen wir Dynamo Dresden, eine Mannschaft aus dem unteren Mittelfeld der Tabelle, die es mit allen Mitteln zu schlagen gilt.

Heimkurve: Das Wedaustadion fasst 31500 Zuschauer. Aufgrund von „Sicherheitsbedenken“ ließ man sich aber dazu hinreißen einfach 5000 Plätze für Duisburger frei zu lassen und stattdessen einen Aufschlag von 2€ auf die Tageskarte aufzuschlagen. Vor dem Spiel präsentierte die Nordkurve eine Choreo im Ober- und Unterrang mit einer klaren Botschaft. Die Stimmung in der Kurve und auf den umliegenden Tribünen war in Ordnung, ab und zu stieg das ganze Stadion in die Gesänge mit ein, doch Luft nach oben gibt es bei unseren Heimspielen ja fast immer. Der Stimmungsblock gab bis zum Schluss alles und konnte eine weitestgehend zufriedenstellende Lautstärke erreichen.

Gästeblock: Die zahlreich angereisten Gäste aus der Hansestadt starteten vor dem Spiel mit einer schönen Pyroshow hinter vier ACAB Doppelhaltern. Im Laufe des Spiels konnten die Gäste ab und an auf sich aufmerksam machen, auch wenn die Erwartungshaltung bei den meisten HSV-Fans relativ hoch sein wird, was den direkten Wiederaufstieg betrifft.

 

 

Bericht: 1. FC Heidenheim vs. MSV Duisburg (4:1)

Auswärtsserie gerissen

Zuschauer: 10250 (ca. 500 Gäste)

Satz mit X, das war wohl nix. In einer anfangs engen Partie setzt sich die Heimmannschaft am Ende mit vier Toren durch und sorgt somit für die zweite Niederlage in Folge für unsere Zebras. 
Nach einem langen Pass über die gesamte Duisburger Defensive spitzelte Thomalla den Ball zum 1:0 an Mesenhöler vorbei. Zuvor kann Verhoek aus guter Position das 1:0 auf der anderen Seite machen, sein Abschluss verfehlt jedoch deutlich das Gehäuse. Auch ein möglicher Handelfmeter wurde verwehrt, es ging also mit der Heidenheimer Führung in die Halbzeit. Nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff kassierten unsere Jungs allerdings den nächsten Treffer nach einem Schuss in den Winkel. Im weiteren Verlaufe der Partie schlugen die Süddeutschen noch zwei Mal zu. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Wolze brachte leider nicht die erhoffte Wende im Spiel. Am kommenden Freitag erwartet uns im vorletzten Heimspiel des Jahres der Hamburger SV.

Heimkurve: Das kleine Stimmungszentrum auf der Gegenseite konnte insgesamt einen ordentlichen Auftritt hinlegen. Vermutlich durch den positiven Spielverlauf haben sich auch ab und an die anderen Tribünen an den verschiedenen Gesängen beteiligt.

Gästeblock: Die mitgereisten Zebras starteten vor dem Spiel mit einer schlichten, aber optisch sehr wirksamen Choreo bestehend aus Stoffstreifen und einem Banner am Zaun. Zu Beginn des Spiels konnte man die guten akustischen Gegebenheiten nutzen und einiges aus dem Block rausholen. Leider verflachte die Stimmung bis zur Pause ein wenig. Im zweiten Abschnitt legte man unbehelligt vom Spielstand eine der besseren Halbzeiten dieser Hinrunde hin und schaffte gemeinsam mit allen im Block eine sehr zufriedenstellende Lautstärke und Mitmachquote.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. Holstein Kiel (0:4)

Keine Chance gegen Holstein

Zuschauer: 12320 (ca. 450 Gäste)

In einer ausgeglichenen ersten Hälfte schien es so, dass unsere Zebras nach den starken letzten Wochen auch gegen die spiel starken Norddeutschen mithalten könnten. Mal wieder eine strittige Schiedsrichterentscheidung verwehrte unseren Jungs mit einem Elfmeter die mögliche Führung in der Partie. Im Laufe des ersten Abschnitts fanden die Kieler aber immer besser ins Spiel, es ging aber mit einem torlosen Remis in die Pause. Im zweiten Durchgang zeigten die Störche dann leider ihre ganze Offensivqualität und bestraften einige Unaufmerksamkeiten auf Seiten der Zebras verdient mit vier Toren. Weiter geht es am kommenden Samstag beim FC Heidenheim, zum letzten Auswärtsspiel des Jahres.

Heimkurve: Nach Vorkommnissen am Einlass wurde der Großteil des Stimmungsblock weit vor dem Spiel von den Cops eingekesselt. Nachdem diese nach mehr als einer halben Stunde sinnloser Glotzerei abzogen, konnten endlich die Vorbereitungen auf das Spiel beginnen. 
Trotz allem startete ein gut aufgelegter Stimmungsblock lautstark in das Spiel. Ab und zu konnte auch der Rest des Stadions mitgenommen werden, um eine ganz akzeptable Lautstärke zu erreichen. Leider hat wie zu oft bei Heimspielen in dieser Saison der Spielverlauf das übrige zum Support beigetragen. Ab der 80. Minute wurde der Support, wie die Spielleistung der Mannschaft, überwiegend eingestellt.

Gästeblock: Der neu formierte Stimmungskern der Kieler positionierte sich zentral und kompakt im Gästeblock. Auf Grund der nicht sehr zahlreichen Gäste konnten diese auf der Heimseite außer bei den Gegentoren nicht vernommen werden.

 

Bericht: Arminia Bielefeld vs. MSV Duisburg (0:1)

Auf der Alm regiert der MSV
Zuschauer: 14.766 (ca. 1000 Gäste)
Wie es der Spielplan so wollte, stand nur wenige Wochen nach dem wunderbaren Pokalabend auf der Alm das erneute Aufeinandertreffen, diesmal im Ligabetrieb, auf der Tagesordnung. Auch diesmal ließ der MSV nur wenig anbrennen und gewann mit einer enorm starken kämpferischen Leistung zwar knapp, aber nicht unverdient in Bielefeld und kassierte dabei wieder keinen Gegentreffer. Eigengewächs Engin krönte sich mit dem entscheidenden Tor zum absoluten Matchwinner. Es tut unheimlich gut, den Meidericher Spielverein in der Tabelle über dem Strich zu sehen!

Heimkurve: Solider Auftritt der im Oberrang positionierten Bielefelder Szene. Die sportliche Talfahrt der Ostwestfalen scheint aktuell jedoch aufs Gemüt zu schlagen, da vor allem im 2. Durchgang verhältnismäßig wenig im Gästeblock ankam.

Gästekurve: Deutlich weniger Zebras reisten diesmal nach OWL. Die Hälfte trudelte dank Verkehrschaos/Zugausfällen erst während des Spiels oder, wie in unserem Falle, erst zur 2. Halbzeit ein. An den Pokalauftritt konnte man bei weitem nicht anknüpfen. Am Ende war jeder einfach nur unfassbar erleichtert über den immens wichtigen Dreier gegen einen direkten Konkurrenten.