Kategorie: Spielberichte

Bericht: VFL Bochum vs. MSV Duisburg (2:1)

Auftaktniederlage beim Reviernachbarn!
 
Zuschauer: 17.810 (ca. 2200 Gäste)
 
Ähnlich wie beim letzten Gastspiel vor einem Jahr schien das Spiel schon zur Halb-zeit entschieden. Leider kassierten die Zebras nach starken 10 Anfangsminuten innerhalb von 8 Minuten zwei Gegentreffer und ließen sich teilweise in der Abwehr schwindelig spielen. Bis zur Halbzeit vermeidete man immerhin mit Wiedwald im Tor und etwas Glück die endgültige Entscheidung. Nach der Pause zeigten sich die in rot spielenden Zebras mit verbesserter Einstellung und schafften nach einem groben Torwartfehler von Riemann durch Neuzugang Nielsen den Anschluss. In den letzten 10 Minuten setzten unsere Jungs die VFL-Defensive nochmal mächtig unter Druck, doch entweder fanden die Flanken keinen Abnehmer, oder die Abschlüsse waren zu unplatziert. Insgesamt kann man gerade in der ersten Halbzeit mit der Mannschaftsleistung absolut nicht zufrieden sein. Gegen Darmstadt wird am kommenden Freitag unbedingt ein Sieg benötigt, um aus der Abwärtsspirale raus zu kommen. 
 
Heimkurve: Der Stimmungskern der Bochumer Ultràszene bestand aus Ultras Bo-chum, die den Stimmungsboykott im Gegensatz zu Melting Pott aufgaben und sich wieder in der Ostkurve als Gruppe präsentierten. Am Dienstag war zum ersten Mal wieder ein Vorsänger auf dem Podest, doch Stimmung kam während des gesamten Spiels bis auf ein paar kleine Ausnahmen nicht wirklich auf.
 
Gästeblock: Das Spiel wurde mit einem sehenswerten Fahnenmeer mit zweiteiligem Spruchband auf den Sitzern eingeläutet. Während des gesamten Spiels wurden immer wieder rote Fackeln gezündet, die so einigen Gesängen zu einer besseren Laut-stärke verhalfen. Wie vor einem Jahr wurden im Gästeblock sowohl im Stehplatz, als auch auf dem Sitzplatz Stimmungsblöcke gesichtet. Die Koordination klappte besser als beim letzten Mal, jedoch kann man insgesamt nur von einem durchwachsenen Support sprechen, da es auch gerade in der ersten Halbzeit einige ruhige Phasen im Gästeblock gab.

 

 

Bericht: MSV Duisburg vs. SG Dynamo Dresden (1:3)

Tiefpunkt zum Jahresende

 

Zuschauer: 14836 (ca. 1000 Gäste)

Zum Jahresabschluss kam mit Dynamo Dresden ein Gegner auf Augenhöhe an die Wedau. Nach zuletzt drei Niederlagen wollten die Zebras den Abwärtstrend stoppen und mit einem guten Gefühl ins Trainingslager fahren, um sich für die Restrückrunde vorzubereiten. Am Ende unterlag man jedoch deutlich mit 1:3 nach einer insgesamt ernüchternen Leistung auf dem Platz.
Bereits nach vier Spielminuten fand eine Flanke von der linken Seite Röser im Zentrum, der unbedrängt zur frühen Gästeführung einköpfen konnte. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte entwickelte sich eine zerfahrene Partie. Kurz vor dem Pausenpfiff dribbelte sich dribbelte sich Atik nur mit Begleitschutz bis zum Strafraum und sorgte für den 0:2 Pausenstand. Direkt nach der Pause folgte der nächste Nackenschlag, denn in der 53. Minute erhöhte Koné auf 0:3. Erst eine Viertelstunde später keimte nochmal Hoffnung auf, als Souza nach einer Standardsituation verkürzen konnte. Doch bis zum Ende passierte nichts mehr und es blieb bei der verdienten Niederlage. Nach der Winterpause geht es direkt weiter mit dem brisanten Nachbarschaftsduell beim VFL Bochum.
Die PGDU wünscht allen Zebras frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Heimkurve: Die Nordkurve zeigte sich von Beginn an gut aufgelegt und auch der frühe Rückstand ließ keinen großen Stimmungseinbruch zu, sodass man versuchte, die Mannschaft teilweise mit dem kompletten Rund nach vorne zu schreien. In der zweiten Halbzeit versuchte man dies ebenfalls, doch auch die spielerisch schlechte Leistung auf dem Rasen machte es nicht einfacher, alles aus sich heraus zu holen.

Gästeblock: Vor Spielbeginn ereignete sich ein Bulleneinsatz hinter dem Gästeblock, bei dem ein großer Teil der Dynamofans eingekesselt wurde und der Zugang zum Stadion verwehrt wurde. Die anderen Fans im Gästeblock solidarisierten sich mit den Fans draußen, hingen alle Zaunfahnen ab und verließen im Laufe der ersten Halbzeit zum Großteil den Block, sodass keine Stimmung aufkam, obwohl es einen Auswärtssieg zu sehen gab.