Kategorie: Spielberichte

Bericht: MSV Duisburg vs. RW Erfurt (3:2)

Iljutcenko bricht den Tor-Fluch

Zuschauer: 11.087 (ca. 400 Gäste)

Es geht doch! Startete das Spiel gegen Erfurt nach einem katastrophalen Patzer von Bomheuer mit einem frühen Rückstand denkbar schlecht, zeigte der MSV die richtige Reaktion und drehte nur 10 Minuten später das Spiel wieder zu seinen Gunsten. Besonders erfreulich ist dabei, dass endlich wieder Stürmertore gefallen sind. Obwohl die Gäste in der 82. Minute noch den Anschluss schafften, retteten die Zebras das knappe Ergebnis über die Zeit und verschafften sich so wieder etwas Luft im Aufstiegsrennen.

Heimkurve: In der ersten Hälfte konnte man mit der Nordkurve durchaus zufrieden sein. Der Großteil des Publikums zeigte genau die richtige Reaktion auf die jüngste Negativ-Serie: Der Mannschaft mit Support den Rücken stärken! Obwohl sich für unseren Geschmack immer noch zu früh zu viele Pfiffe in das Geschehen einreihen. In der 2. Hälfte flachte die Lautstärke leider ab, jeder wollte nur noch die 3 Punkte irgendwie über die Zeit retten sehen.

Gästeblock: Rund 400 Ossis bevölkerten den Gästeblock, der Haufen um die Erfordia Ultras gab ein durchweg kompaktes Bild ab und konnte sich in der 1. Hälfte ab und zu Gehör verschaffen. Nach dem Seitenwechsel kam kaum noch was bei uns an.

 

Bericht: Holstein Kiel vs. MSV Duisburg (2:0)

Torlos-Zebras kriseln weiter
Zuschauer: 5.745 (ca. 200 Gäste)

 

Nein, es läuft momentan alles andere als Rund. Nun kam, zumindest in der ersten Halbzeit, auch noch etwas Pech dazu. Im Gegensatz zum vergangenen Spiel wurde zumindest wieder so etwas wie Torgefahr ausgestrahlt, doch Brandstetter hatte mit einem Pfostenschuss kein Glück und traf nur den Innenpfosten. Insgesamt wirkt das Kollektiv momentan bemüht, aber wenig durchdacht. Der schöne Vorsprung ist dahin. Jetzt gilt es, sich mit aller Macht die Konkurrenz vom Leib zu halten.

Heimkurve: Die Heimkurve konnte nach dem 2:0 ein paar Mal laut vernommen werden, davor war nur selten etwas zu hören.

Gästeblock: Wind und strömender Regen taten dem ordentlichen Auftritt der anwesenden Ultras keinen Abbruch. Leider zu wenig, um sich in einem Gästeblock wie dem in Kiel wirklich in Szene zu setzen. Das Spielgeschehen regt momentan auch nicht gerade zum kollektiven Durchdrehen an.

Bericht: MSV Duisburg vs. Wehen Wiesbaden (0:1)

Schwacher MSV verliert vor heimischer Kulisse
Zuschauer: 12.181 (ca. 100 Gäste)

Puh, das war an diesem 26. Spieltag mit ganz großem Abstand das mieseste Spiel unserer Zebras in der laufenden Saison. Eine halbwegs gute Chance in 90 Minuten vor eigenem Publikum darf nicht der Anspruch eines Tabellenführers sein. Die Gäste fahren, das muss man so deutlich sagen, völlig verdient mit 3 Punkten zurück nach Wiesbaden. Da man sich nicht immer auf Patzer der Konkurrenz verlassen kann, sollte die Mannschaft schnellstmöglich wieder die Kurve kriegen.

Heimkurve: Die Stimmung passte sich nahtlos dem Spielgeschehen und dem fehlenden Gegner auf den Rängen an. Mehr ist dem eigentlich nicht hinzuzufügen.

Gästeblock: Ein paar Leutchen und ein paar Fähnchen – auch hier gibt es nicht mehr zu berichten.

 

Bericht: Werder Bremen II vs. MSV Duisburg (0:0)

Keine Tore an der Weser

Zuschauer: 2.510 (1.192 Gäste)

 

Der MSV schafft es wie schon im vorherigen Spiel nicht, einen Treffer zu erzielen, lässt aber auch durch die gewohnt starke Defensive keine Gegentore zu. Die Amateure der Bremer, die ihren Kader mit 5 Profis der 1. Mannschaft aufputschten, zeigten, warum sie aktuell einen guten Lauf haben. Da die Konkurrenz weiter munter patzt, kann man auch mit diesem Punkt am Ende ganz gut leben.

Heimkurve: Kein organisierter Support von den Heimrängen.

Gästeblock: Im Ultràbereich war die Stimmung vor allem in der 2. Halbzeit sehr ausgelassen, man trotzte mit viel Leidenschaft der Kreisliga-Atmosphäre. Was die Auswärtsfahrerzahl insgesamt betrifft, so fällt erneut der quantitative Sprung nach oben auf. Weit über 1.000 Zebras an einem Sonntag in einem Amateurstadion sind für uns schon ´ne Hausnummer. Hoffen wir, dass es nicht nur an der sportlichen Situation liegt und sich der positive Trend langfristig so verfestigt.