Kategorie: Spielberichte

Bericht: MSV Duisburg vs. Eintracht Braunschweig (0:0)

Minimalziel erreicht: Der MSV macht hinten dicht

Zuschauer: 13.855 (ca. 700 Gäste)

 

Das Spielgeschehen entwickelte sich so, wie es im Vorfeld zu erwarten war: Wenn 2 verunsicherte Mannschaften mit der Prämisse ins Spiel gehen, ja kein Gegentor zu kassieren, kommt eben ein 0:0 der eher müderen Sorte heraus. Für den MSV sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, konnte in der Länderspielpause scheinbar mit erstem Erfolg an der Abwehrarbeit gefeilt werden.

Heimkurve: Kohorte präsentierte vor Beginn des Spiels eine Choreo in Anlehnung an die Fare-Action Week. Stimmungsblock und Nordkurve präsentierten sich in Halbzeit 1 mit mehr Schatten als Licht, in Halbzeit 2 dann mit etwas mehr Licht als Schatten. Insgesamt kein Auftritt den man noch länger im Kopf speichern wird.

Gästeblock: Aufgrund zahlreicher Stadionverbote tritt die dezimierte Braunschweiger Fanszene ohne koordinierte Stimmung im Stadion auf.

Bericht: Fortuna Düsseldorf vs. MSV Duisburg (3:1)

Zebras verpennen Spielbeginn und fahren ohne Punkte nach Hause 
Zuschauer: 41.764 (ca. 6500 Gäste)

In einem sehr chaotischen und für den neutralen Zuschauer unterhaltsamen Abendspiel unterliegt der MSV beim rheinischen Nachbarn, weil er die ersten Minuten völlig verschläft und den frühen Rückstand trotz zahlreicher Gelegenheiten nicht mehr aufholen kann. Eine Szene mit 4 Pfostentreffern binnen weniger Sekunden sagt eigentlich alles über unsere Chancenverwertung aus.

Heimkurve: Wir sahen den ersten Auftritt der Düsseldorfer Ultras seit ihrem Umzug vom Block 42 in die Mitte der Kurve. In Halbzeit 1 kam trotz des aus deren Sicht guten Spielverlaufs nicht sehr viel bei uns an, in der 2. Halbzeit konnten UD & Gefolge einige Male das ganze Stadion mitnehmen und erreichten so eine gute Lautstärke.

Gästeblock: Erstmals positionierten wir uns im Oberrang des Gästeblocks, Kohorte wählte wie in der Vergangenheit den Unterrang. So galt es, das Optimum aus beiden Stimmungskernen herauszuholen. Aufgrund des frühen, deutlichen Rückstands war leider sehr schnell die Luft raus, man konnte lediglich in Halbzeit 2 ein paar Akzente setzen. Immerhin qualmte, blinkte und leuchtete es im Gästeblock in den ersten 20 Minuten was das Zeug hielt.

Bericht: MSV Duisburg vs. Holstein Kiel (1:3)

Niederlage im Spiel der beiden Aufsteiger
Zuschauer: 13.578 (ca. 400 Gäste)

Der MSV ist gerade dabei, sich das Wedaustadion leer zu spielen. Denn etwas wirklich zählbares konnte bislang nur auf fremden Plätzen geholt werden. Da bringt auch die mutige Spielweise nichts, wenn man in 2 Heimspielen hintereinander 9 Gegentreffer kassiert.

Heimkurve: Bedingt durch den frühen Rückstand, trällerte der Stimmungsblock in der 1. Halbzeit eher so vor sich hin. Das Blatt wendete sich in Halbzeit 2, als bis zum entscheidenden 0:2 der Kieler ein Orkan durch die Wedau wehte, der gleich die Haupt- und Gegentribüne mitnahm. Insgesamt also ein Support, der sich sehr am Spielverlauf orientierte.

Gästeblock: Ohne anwesende Ultràszene, brachten es die Gäste dennoch auf eine stattliche Mitfahrerzahl für einen Freitagabend. Eine koordinierte Unterstützung der Mannschaft fand nicht statt.

 

FC Ingolstadt : Meidericher Spielverein e.V 1902 (2:2)

Remis in Ingolstadt

Jeder Duisburger war gespannt wie die Mannschaft auf die herbe Niederlage gegen Nürnberg reagiert. Dazu kam noch, dass Ingolstadt mit einem 0:4-Erfolg bewies, was in ihrem Kader steckt. Unsere Mannschaft konnte die ersten Minuten eine starke Vorstellung leisten, dies flachte leider zum Ende der ersten Halbzeit ab. Daraus resultiere der gerechte Halbzeitstand (1:1). Die zweite Halbzeit war Ingolstadt stets am Drücker, unser Tross konnte mit einigen Kontern gute Akzente setzten. Das Spiel endet letztendlich mit 2:2, womit man leben kann. Nun drei Punkte gegen Kiel einfahren!

Heimkurve: Wie vorher erwartet, konnte die Heimkurve keine großen Akzente setzten. Wenige Male stieg das gesamte Stadion mit ein. Ingolstadt ist halt kein Verein, der in diese Liga zu den Traditionsvereinen zählt.

Gästekurve: Danke DFL für insgesamt 1200 Km auf einen Dienstag in Ingolstadt. Trotzdem machten sich rund 200 Duisburger auf den Weg nach Bayern. Zu Beginn eine ansehnliche Choreo der Kohorte und ein durchweg gut aufgelegter Gästeanhang konnte doch einige Akzente setzten. Für einen Dienstag sicherlich zufriedenstellend.