Kategorie: Spielberichte

Bericht: RW Exxen vs. MSV Duisburg (0:2)

Meiderich holt sich das kleine Double
Zuschauer: 17.000 (ca. 3.800 Zebras)

 

Nach dem Meisterschaftssieg in der 3. Liga, sicherten sich die Zebras den nächsten kleinen Titel und bezwangen im NRP die Exxener in ihrem Stadion mit 2:0. Die Tore fielen zu günstigen Zeitpunkten: Erst Brandstetter in der 32., dann Wolze mit einem sehenswerten Freistoßtreffer in der 50. Minute besiegelten den 2. Erfolg im NRP. Somit geht eine unter dem Strich sehr erfolgreiche Saison zu Ende und ganz Duisburg darf zufrieden in die Sommerpause starten.

 

Heimkurve: Die überwiegend in rot gekleidete Heimkurve läutete das Finale mit einer einfachen, aber nett anzusehenden Choreo bestehend aus Spruchband, roten und weißen Schwenkfahnen sowie Konfetti ein. Akustisch hatten wir den Eindruck, dass der Auftritt der Westtribüne vor 3 Jahren etwas stärker war. Zugegeben: Für Viertliga-Verhältnisse ist das immer noch sehr respektabel, was in Essen auf den Tribünen los ist.

 

Gästeblock: Der nicht komplett ausverkaufte Gästeblock zeigte zum Intro eine Choreo bestehend aus dem Spruchband „Chef im Ring“ mit einigen blauen und weißen großen Schwenkfahnen. Bei den 3-4 massentauglichen Liedern sowie bei Armeinlagen zog der komplette Stehplatzbereich mit, bei ausdauernden Liedern konzentrierte sich der Support auf den unteren Drittel des Stehsektors. Das erwartete Spruchband der Exxener zu unserer misslungenen Heimchoreo im Februar wurde mit einem Glückwunsch zum 10-jährigen Dasein im Niemandsland des deutschen Fußballs gekontert. In Halbzeit 2 blinkte, rauchte und leuchtete es im Gästeblock derbywürdig. Insgesamt dürfte unser Auftritt etwas stärker als der sehr durchwachsene vor 3 Jahren ausgefallen sein.

Bericht: MSV Duisburg vs. FSV Zwickau (5:1)

MSV krönt sich dank Schützenfest zum Drittligameister

Zuschauer: 24.212 (ca. 1000 Gäste)

 

Dank eines fulminanten 5:1-Heimerfolgs gegen Zwickau sichert sich der MSV erstmals die Drittligameisterschaft. Erwartete man einen verkaterten und unkonzentrierten MSV, so wurden die anwesenden Zuschauer im Wedaustadion eines Besseren belehrt. Der geschaffte Aufstieg scheint jegliche Verkrampfungen gelöst zu haben. Bitte noch so ein Auftritt an der Hafenstraße – dann können wir fast von einer Traumsaison sprechen.

 

Heimkurve: Die Nordkurve gab am letzten Spieltag ein etwas verändertes Bild ab: Wir positionierten uns nach vorheriger Absprache für ein Pilotprojekt erstmals seit 2011 wieder im Block I, u.a. um die Stimmung aus dem Stimmungsblock besser auf die weiteren Bereiche der Nordkurve zu übertragen. Die Lautstärke in der 2. Hälfte war mit das Beste, was die Nordkurve in dieser Saison zustande bekommen hat. Wir wollen das Spiel in der Sommerpause in Ruhe revue passieren lassen und entscheiden, in welchem Standort es demnächst für die PGDU weitergehen soll.
Das Spiel wurde zudem mit einer Choreografie im gesamten Unterrang der Nordkurve eingeleitet.

 

Gästeblock: Ein Großteil der knapp 1.000 Ossis reiste per DDR-Nostalgiezug in den Pott ein. Kurz nach Anpfiff stieg gepaart mit viel Schwenkmaterial und einem nicht 100% lesbaren Banner etwas roter Rauch auf. Anschließend supportete etwas mehr als die Hälfte des Blocks kontinuierlich, in der Lautstärke fehlte etwas die letzte Durchschlagskraft. Trotzdem kein verkehrter Auftritt der Gäste.

 

Hafenpost 97

 

Bericht: Fortuna Köln vs. MSV Duisburg (0:3)

Mission erfüllt: Duisburg ist wieder zweitklassig!
Zuschauer: 8.314 (ca. 6000 Zebras)

Ja, es fühlte sich diesmal anders an als vor 2 Jahren. Diesmal überwog deutlich die Erleichterung – zu groß war der Leistungsdruck bedingt durch allseits bekannte wirtschaftliche Faktoren und der Tatsache, dass der MSV von Beginn der Saison an von der Tabellenspitze grüßt. Nun muss man der Mannschaft und dem Trainer ein großes Kompliment machen, dass sie sich von all dem Wirbel um die Bedeutung des Aufstiegs nicht wirklich aus dem Konzept hat bringen lassen. Die Mission Wiederaufstieg ist erfüllt – Danke Jungs!

Heimkurve: Die Fortuna Eagles läuteten das Spiel mit Mottoshirts und entsprechenden Schals im Heimbereich ein. Trotz der Nähe zum Gästeblock, war die Heimkurve im Anschluss nie zu vernehmen.

Gästeblock: Von 4 Tribünen waren im Kölner Südstadion 3 komplett in Duisburger Hand. Nach ersten Schwierigkeiten klappte es immer besser, Wechselgesänge mit den restlichen beiden Tribünen durch das Kölner Südstadion zu scheppern. Eine kleinere Pyroshow rundete den guten Gesamtauftritt der zahlreich angereisten Zebras ab.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. Lotte (1:1)

Ganz Duisburg muss weiter zittern
Zuschauer: 17.133 (ca. 50 Gäste)Da tun uns schon die Frankfurter aus Bornheim als abgeschlagenes Schlusslicht den ganz großen gefallen und punkten in Magdeburg, vergeigen es unsere Zebras fast vollständig vor heimischer Kulisse gegen Lotte. Nur der außerordentlichen Moral unserer Mannschaft ist es zu verdanken, dass ein Last-Minute-Tor durch Onuegbu den ganz großen Betriebsunfall verhindert. Ein gottverdammter Sieg in Köln – und die Korken dürfen endlich knallen.

Heimkurve: Richtig stark, wie die Nordkurve in den ersten 25 Minuten startete. Mit zunehmender Anspannung und aufgrund des knappen Spielstands verkrampfte der Stimmungsblock später zunehmend. In der 2. Hälfte gab es Momente, in denen das ganze Stadion die Mannschaft zum Sieg pushte. Dann kam der Rückstand – der die anwesenden 17.000 MSV-Fans in eine Schockstarre versetzte.
Beide Ultràgruppen positionierten sich zudem per Spruchband zur aktuellen Thematik rund um die Stahlkrise in Duisburg.

Gästeblock: Nicht der Rede wert.