Bericht: Aue – MSV

Erste Pleite im Erzgebirge

Am vierten Spieltag führte uns der, diesmal wohlgemerkt etwas längere Weg, mitten ins Erzgebirge zum Aufsteiger nach Aue. Nach 4 Pflichtspielsiegen und einer Mannschaft wie wir uns sie immer gewünscht haben, sollte hier trotz annehmbarer Leistung die erste Pleite der Spielrunde 2010/2011 folgen. Schon gegen fünf Uhr machte sich die Busbesetzung, gespickt von ultraorientierten Duisburgern auf die Reise in den „gediegenen“ Osten. Nach einer ereignislosen Hinfahrt erreichte man kurz vor Anpfiff das Rund des „Auer Hexenkessels“. Insgesamt versammelten sich knapp 200 Zebraherzen um den Meidericher Spielverein auch auf dieser Reise zu unterstützen. Diese schienen auch einen ihrer besseren Tage erwischt zu haben.

In den ersten 25 Minuten wusste der blau-weiße Anhang sich mit Dauergesängen im mit rund 10.000 Mann gefüllten Auer-Rund recht gut bemerkbar zu machen. Bis zum Halbzeitpfiff flachte das ganze ein wenig ab. Es gab immer wieder Hochs und Tiefs in der Stimmungslage. Ihr übriges taten dazu die Geschehnisse auf dem Platz bei. Während unsere Elf Kicker sich wieder teuer verkauften und das Spiel mehr oder weniger im Griff hatten, hatte vor allem einer das Spiel aus seinen Weichen gleiten lassen. Schiedsrichter Rafati, der es geschafft hat gleich drei mal zum schlechtesten Schiri der Liga gewählt zu werden, stellte auch dieses Mal wieder sein ganzes Können unter Beweis. So sahen sowohl Bruno Soares als auch Daniel Reiche, die es als Innenverteidigungsduo in dieser Partie gemeinsam grade Mal auf sechs!!! Fouls gebracht hatten, beide die gelb-rote Ampelkarte. Die 1:0-Führung des Aufsteigers, die seit der 65 Minute bestand hatte, war so nicht mehr wett zu machen.

Nach dem Spiel wurde die Mannschaft verabschiedet und die Gruppe machte sich auf in den Bus in den man noch bis in den späten Abend verharren sollte. Hier fand so mancher sein Glück in den Sünden dieser Welt, so das die Zeit mehr oder weniger schnell verstrich, ehe man wieder den geliebten Duisburger Boden betrat. Weiter gehts für die Meidericher schon am Mittwoch um 17.30 (mit besonderen Dank) im heimischen Wedaustadion gegen den Tabellenführer FC Augsburg.

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Bericht: MSV – 1860 München

Zebras lassen MSV-Herzen strahlen

Es kommt einem fast schon unheimlich vor, was sich in den letzten Tagen und Wochen beim geliebten Meidericher Spielverein abspielt. Postive Nachrichten an jeder Ecke. Erst der Sieg im Pokal, verbunden mit dem durchaus attraktiven Los in Halle, zwei höchstverdiente Erfolge unserer jungen Wilden zum Saisonauftakt, Tabellenspitze, und schließlich die ersten guten Auftritte des neuen Stimmungsblock. So durfte es auch am dritten Spieltag gerne weitergehen. Viele allerdings hatten das Bauchgefühl, dass es im Heimspiel gegen den TSV 1860 München die erste wirkliche Zereisprobe für unseren wiedererstarkten MSV geben würde. Gesagt- getan.
Zu Tagesbeginn sammelte sich die gesamte Szene wie gewohnt rund zwei Stunden vor Spielbeginn am Container – vorfreude auf eine hoffentlich wieder großartig kämpfende Truppe wie zuletzt inklusive. Angekommen in unserer geliebten Heimat, der Nordkurve des Wedaustadions sollte sich schnell herausstellen, dass uns unsere Zebras die mehr als 13.000 Duisburger Fußballherzen erneut nicht enttäuschen würde. Im Gegenteil, unser Team, dass wieder einmal durch eine geschlossen starke Kampfleistung bestach, schaffte es den Zebraherzen, erneut einen rundum gelungenen Fußball(vor)mittag (schönen Dank an den DFB) zu bescheren.
Auf dem Platz besiegten die glänzend aufgelegten Meidericher den Gast aus München hochverdient mit 2:1. Zum ersten Mal seit dreieinhalb Jahren durfte sich das Duisburger Publikum daran erfreuen einen frühen und unglücklichen Rückstand in einen Erfolg umzuwandeln. Zwei Kracher von Sdrjan Baljak die haargenau passten, brachten den elf Kickern auf dem Platz in weiß-blau den verdienten Lohn für die harte, 90-Minütige Arbeit. Gedankt wurde es unserer Elf mit zwischenzeitlich gut krachendem Support von der Nord. Sowohl in den ersten 20 Minuten, also -natürlich- auch nach dem 2:1-Siegtreffer schaffte es unser blau-weißer Anhang sich lautstark bemerkbar zu machen. Trotzdem war da zwischendurch noch einiges mehr drin. Vom Rückstand bis zum Ausgleich war es zwischenzeitlich doch noch deutlich zu ruhig. Immerhin die Fahnen ragten auch in diesen Minuten ununterbrochen in den blauen Himmel an der Wedau. Nach dem Spiel wurden die Punkte sieben bis neun erneut, angeführt von unser aller Idol-Ivo Grlic, ausgiebig gefeiert.
Der Gast aus der Bayrischen Landeshauptstadt München füllte den Gästeblock mit knapp 800 Mann. Gar nicht mal so verkehrt. Zwischendruch schafften es die 60’er Szene auch immer mal wieder mittels Gesang und Bewegung im Block auf sich aufmerksam zu machen. Über weite Teile des Spiels allerdings ist der südliche Teil des Wedaustadions nicht besonders aufgefallen. Weiter gehts für unsere Zebras am kommenden Wochenende im Erzgebirge beim Aufsteiger aus Aue, ehe die Truppe im nächsten Heimspiel gegen den FC Augsburg, vor diesmal hoffentlich weitaus mehr als 13.000 Zuschauern, einmal mehr ihre Visitenkarte abgeben darf.

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Bericht : MSV – FC Ingolstadt

Mit Leidenschaft an die Tabellenspitze

Samstag, 28. August 2010, 13 Uhr – Heimspiel gegen den nichtssagenden Gast aus Ingolstadt. Ein Spiel, was noch vor nicht all zu langer Zeit, bei den meisten nicht für riesige Euphorieströme gesorgt hätte. Diesmal allerdings sollte dies anders sein. Nach dem vom Kampf bestimmten Auftakterfolg bei den „Lilanen“ aus Osnabrück sollten unsere elf Zebras auf dem Platz heute genau da weiter machen, wo sie an der Bremer Brücke aufgehört hatten. Es war einem jedem blau-weiß gestreiften Duisburger Fußballherz anzumerken, dass es Lust hatte auf mehr – mehr von dieser junge, unbeschwert aufspielenden, leidenschaftlich kämpfenden Truppe. Und außerdem war da ja noch der erste offizielle Auftritt des neu gegründetetn Stimmungsblock mitten in der geliebten Nordkurve.

So traf man sich an diesem morgen bereits um 10.30 – für einige aufgrund des Vorabends zum Verhängniss – vorm Container. Morgenstund hat schließlich Gold im Mund. Auch bei uns Zebras mitten im Ruhrpott. Mit Öffnung der Stadiontore begab sich die Szene geschlossen in die alte, neue Heimat und markierte das schmucke Revier hinterm Tor in Block H. Zum Intro präsentierte sich der gut gefüllte, neue Block in seiner schönsten Farbe. Ganz in blau machte man mittels einer Choreo deutlich, worauf es bei uns auf den Rängen und auf dem Platz in diesem Jahr ankommt: „Immer alles geben“.
Unsere Elf auf dem Platz des Wedaustadions setzte diese Vorgabe wie schon eine Woche zuvor mit Bravour um. Bereits nach 20 Minuten war die Suppe gegessen. 3:1 für den MSV. Das ließ sich schon einmal gut an. Am Ende siegte unsere Equipe mit 4:1 und begeisterte die leider nur spärlich erschienenden, knapp 12.000 Zuschauer. Diese allerdings waren anlässlich des Erfolgs in Siegeslaune. Immer wieder schaffte es die Kurve sich bemerkbar zu machen. Natürlich waren auch heute stillere Phasen dabei. Zwischendruch wurde unseren Zebras aber gebührend gedankt. Am Ende dieses rundum gelungenen Fußball(nach)mittages feierte die Kurve gemeinsam mit dem Team, erneut angeführt von Bruno -dem Shooter- Soares, den 4:1-Erfolg und die damit verbundene Tabellenführung.
Hoffentlich wirds unserer Mannschaft in zwei Wochen gegen München 1860 mit mehr Zuschauern gedankt… Zum mit rund 100 Mann angereisten Gast aus Ingolstadt keine großen Worte: Nicht viel los im Bayernland.

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Bericht: VfL Osnabrück – MSV

Mannschaft und Fans kämpfen sich zum Dreier an der Bremer Brücke

Wer hatte damit wirklich gerechnet? Beim heimstarken Aufsteiger aus Osnabrück setzte sich unser MSV zum Saisonauftakt, in der Höhe verdient, mit 3:1 durch. Eine erfrischend aufspielende, stark verjüngte Mannschaft, angeführt vom Routinier Ivo Grlic schaffte es einen Teil des in den Vorjahren verspielten Kredits wiederzugewinnen und einen Schritt zu auf die Fans zu machen. Begonnen hatte das „Abenteuer“ Saisonauftakt für die Szene, in aller Früh um 8.15 wie gewohnt am üblichen Treffpunkt. Nach einem ersten Meinungsaustausch bezüglich des Pokalloses beim Hallerscher FC ging es Richtung Hbf, von wo aus um kurz nach neun der Zug über Münster, Richtung Osnabrück fuhr. Dieser war mit der gewohnten Anzahl an ultraorientierten Duisburgern und einigen anderen MSV-Fans ordentlich gefüllt. Im Stadion angekommen bekam man alle angeschleppten Zaunfahnen und Schwenker mit in den Gästeblock und platzierte Erstere am Zaun. Bei zwischendurch schwül-warmen Temperaturen fanden sich insgesamt knapp 2000 Zebras im Rund der beinahe ausverkauften Bremer Brücke ein – und wie auch die elf Zebras auf dem Platz, erwischten auch die Anhänger einen guten Tag und waren, natürlich auch spielstandbedingt, über große Teile lautstark. Während es nach dem zwischenzeitlichem 1:1 Ausgleich zu einem kurzem Ruhezustand kam, gab es in den zweiten 45 Minuten kein Halten mehr. Mit einem gewohnten Dauergesang trieb man die Mannschaft an. Mit Erfolg! Julian Koch dankte es mit dem 2:1 Führungstreffer, ehe Neuling Filip Trojan in der Nachspielzeit, nach sehenswerter Kombination, alles klar machte. Der Sieg wurde seitens der Mannschaft, angetrieben von Bruno Soares ausgiebig mit den Fans gefeiert. Von der oft zitierten „Hexenkesselstimmung“ an der schmucken Bremer Brücke, war trotz vernehmbarer, durchaus hoher Mitmachquote nicht viel zu sehen. Stattdessen wusste der Osnabrücker Anhang vor Spielbeginn mit einer hübschen Choreo anlässlich des Aufstiegs zu überzeugen. Alles in allem ein Start der Lust auf mehr macht und die Hoffnung, dass das Duisburger Publikum dem jungem Team beim ersten Heimspiel gegen den FC Ingolstadt mit vollen Tribünen dankt…

Mit bestem Gruss an den Fotografen hier ein paar Eindrücke:

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