Bericht: Union Berlin – MSV

Auswärtssieg Nr. 8

UNion2

Die heutige Begegnung versprach nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen einiges, so ist der Meidericher Spielverein zum ersten Mal Gast im zwar modernisierten, aber deutschlandweit fast unschlagbar fanfreundlichem Stadion an der alten Försterei.
In den frühen Morgenstunden machte sich ein von uns gecharterter
50-er Bus in die Hauptstadt auf. Vor den Toren Berlins schlossen wir uns
an einen ebenfalls mit Duisburger Ultras gespickten 75er Bus und so fuhr man zusammen im Konvoy vors Stadion.
Wie schon bereits angedeutet, würde sich jede Szene ein Stadion wie es in
Berlin Köpenick steht wünschen: 80% Stehplätze, ein leichter Old-School-
Hauch und jede Menge Freiheiten im Gästeblock. Einfach geil!
Die Stimmung wusste beim knapp 500 Mann starken Anhang aus Meiderich höchstens in Halbzeit 2 zu gefallen, als man der leider etwas ungünstigen Akustik mit ein paar lauteren Gesangsphasen trotzen konnte. Der Spielverlauf tat sein übriges dazu, schließlich erzielte Schlicke in der 55. Minute den entscheidenden Treffer zum Sieg für Blau-Weiß.
Der Heimsupport blieb während der 90 Minuten eher durchwachsen.
Lob gibt es für die gelungene Fahnenmeeraktion, welche groß im Voraus angekündigt wurde. Auch während des Spiels präsentierte sich die Heimkurve immerhin optisch von ihrer guten Seite.
Nach dem Spiel blieb alles ruhig und gegen 23h betrat man wieder heimischen Boden.
In 2 Wochen darf der Osten Deutschlands den Meidericher Anhang erneut begrüßen, wenn es diesmal zu einem denkbar schlechten Termin freitags nach Rostock geht. Doch zuvor bleibt die Frage, ob es die Truppe endlich mal schafft einen Dreier an der Wedau zu behalten. Gast in einer Woche ist München Blau,
an einem noch beschisseneren Termin, nämlich Montagabend.
Scheiß DFL!

Bericht : MSV – RWO

Unentschieden im „kleinen Derby“
OB 1

Nach den traurigen Vorfällen des vorrangegangenen Auswärtskicks in Bielefeld, sollte es am 24. Spieltag zum, zumindest nominellen kleinen Derby gegen die Vorstädter aus Oberhausen kommen. Allerdings kommt bei diesem Gegner und dessen Fans nur bei den allerwenigsten wirkliche Derbystimmung bzw. ein Funken Hass auf. Dazu fehlt wohl auf Erfahrungen beruhend, der nötige Respekt vor dem Gegner. So überrascht es auch kaum, dass vor und nach dem Spiel so rein gar nichts ging, und man sich wie gewohnt ganz gemütlich am Container, der zuvor auf lächerlichste Art und Weise von einigen Fans der „rot-weißen-Übermacht“ bemalt wurde, sammelte. Sons von den Oberhausenern mal wieder rein gar nichts zu sehen. Im Stadion dann nahm man wie immer den mittigen Bereich der geliebten Nordkurve ein. Zum Intro gab es eine Choreo die sich an unseren „allseits beliebten Chef“ richtete.
Ob 2

Stimmungstechnisch ging an diesem Tag unter den rund 18.000 Zuschauern nicht viel. Ab und an der ein oder andere laute Anfeuerungsversuch an die Zebras, aber mit dem Auftritt der Nordkurve beim letzten Heimspiel gegen Kaiserslautern nicht zu vergleichen. Zugegebener Maßen gaben einem die Elf Zebras auf dem Platz allerdings auch nicht wirklich einen Anlass zur Euphorie. Gegen die spielerisch eigentlich klassenschlechteren Oberhausener ließ der MSV mal wieder jeglichen Kampfgeist vermissen und schleppte sich letztendlich zu einem glücklichen 2:2-Unentschieden. Zu den wieder einmal lächerlichen, mitgereisten Oberhausener Haufen bleibt nicht viel zu sagen. Geschätzte 1400 Mann nahmen den „enormen Weg“ auf sich und „nahmen das Wedaustadion ein“ (ACHTUNG IRONIE). Spätestens als dann noch der Versuch einer Rauchentwicklung auf peinlichste Art scheiterte, war einem jeden klar das der heutige Gast RWO sein musste. Peinlich, Peinlich! In Bezug auf die Ereignisse von einer Wochenfrist zuvor gab es zu Beginn der zweiten Halbzeit unsererseits ein Spruchband, was auf die eingeschränkten Bedürfnisse eines Fußballfans hinweisen sollte. Nachdem Spiel dann hörte wohl auch der allerletzte, treue MSV-Fan auf vom Aufstieg zu träumen. Stattdessen schaute man sich in Anschluss noch gemeinsam ein weiteres Derby zwischen dem BVB und Schlake an…

Bericht : MSV – Kaiserslautern

Punkteteilung gegen Lautern

In Gedenken an das MSV-Idol Eia Krämer, der zur Trauer aller Fans des Meidericher Spielvereins im Laufe der Woche verstorben war, gab es eine Schweigeminute und eine Spruchbandaktion zu Ehren des damaligen, leidenschaftlichen Sportlers.
In Gedenken an das MSV-Idol Eia Krämer, der zur Trauer aller Fans des Meidericher Spielvereins im Laufe der Woche verstorben war, gab es eine Schweigeminute und eine Spruchbandaktion zu Ehren des damaligen, leidenschaftlichen Sportlers.

Nach den zwei bitteren Niederlagen daheim gegen Pauli und vor knapp 10.000 Zebras in der Landeshauptstadt stand an einem Montag-Abend das nächste Topspiel auf dem blau-weißen MSV-Programm. An Rosenmontag empfing man den Spitzenreiter aus Kaiserslautern im geliebten Wedaustadion. Vor rund 15.000 Zuschauern (davon ca. 1500 Gäste), die den Weg trotz eisiger Kälte und Rosenmontagszug, ins Stadion gefunden hatten sollte die Chance auf den Aufstieg nocheinmal aufpoliert werden.

Nachdem sich ein Teil der Szene gemeinsam von Fanprojekt aus Richtung Stadion begab, kamen andere Teile vom Zug oder direkt von der Heimat, ehe man sich letztlich wie gewohnt am Container versammelte und rund 90 Minuten vor Anpfiff die Nordkurve betrat. Überraschender Weise konnte sich genau diese, an diesem Tag phasenweise wirklich gut präsentieren. Richtig gut los gings mit einem 7/8 Minuten langen Dauergesang der von großen Teilen der Nordkurve angenommen wurde und durchgängig lautstark vernehmbar war. Auch danach konnten immer wieder gut vernehmbare Akzente gesetzt werden, bis schließlich in Halbzeit zwei auch de Oberrang ausrastete und zeigte welches Potential in der Kurve steckt. So muss es immer sein! Auf dem Feld sah man elf retlich kämpfende Zebras, denen aber oftmals die letzte Idee fehlte. Nach einer ausgeglichenen Partie kam es wie es kommen musste und die Gäste aus Lautern gingen in Minute 71. in Führung. Doch nur zwei Minuten später der postwendende Ausgleich durch Winterneuzugang Baljak. Trotz aufkeimender Hoffnung bei den rund 13.000 Zebraherzen und den letzten Anfeuerungsversuchen blieb es letztlich bei der Punkteteilung, die uns nicht wirklich weiter hilf. Aber… die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Zu den mitgereisten Gästen aus Lautern ist nichts großes zu sagen. Ein mäßiger, nicht besonders guter, aber ebensowenig besonders schlechter Auftritt. Ab und zu neben vermehrten Fahneneinsatz, gut und laut zu hören. Oft aber auch nur Stille die man aus dem Gästeblock vernehmen konnte.

Bericht : Düsseldorf – MSV

Niederlage auf ganzer Linie

Ddorf
Quelle stadionwelt.de

Derby verloren, eine lustlose Mannschaft, die die Erwartungen der Fans in keinster Weise erfüllte und ein über weite Strecken, trotz oder vor allem gerade wegen der 10.000 mitgereisten Zebras, toter Block. Heiß wie Frittenfett fuhr man mit der Szene mit rund 150 Mann Richtung Rheinstadion Düsseldorf. Der Transport zum Stadion, vorbei an der Kastanie verlief bis auf Pöbeleien hier und Pöbeleien dort, weitestgehend ruhig. Im Stadion angekommen, dann auf der einen Seite ein freudiges Bild, mit knapp 10.000 Zebras die den Gästebereich und mehr komplett besetzten. Andererseits erschreckend wer und was sich an „Fans“ ins Stadion, bzw. viel mer auf „Sauftour“ an jenem Derbytag ins Stadion begeben hatte. Traurig, traurig wenn für manche ein Derby beim verhassten Nachbarn aus Düsseldorf nur den Sinn hat, sich aus dem Leben zu ballern und allerhöchstens mal ein „scheiß Fortuna“ rauszubekommen. Trotzdem wurde vor und in den ersten Minuten des Spiels, ein ums andere mal angedeutet was an diesem Tag möglich gewesen wäre.
Neben vereinzeltem Rauch, und fliegenden Sitzbänken, hallten die blau-weißen Gesänge durchs Düsseldorfer-Rund. Hielt aber nicht lange. Spätestens nach dem 0:1 entwickelte sich ein wirklich peinlicher Auftritt der Fans des geliebten MSV – der an diesem Tag, man muss es leider eingestehen, unter aller Sau gespielt hat und jeden Hauch von Derbystimmung vermissen ließ-, die noch kurz zuvor alle heiß zu seien schienen. Am Ende verlor man 0:2 und fast noch schlimmer ließ sich auch auf den Rängen klar die Butter vom Brot nehmen. Düsseldorf ab und an laut zu vernehmen. Trotzdem ein lächerlicher Haufen, wenn man bedenkt, dass man es fabriziert hat auf dem Rückweg eine Bahn voller Unbeteiligter anzugreifen. Armseelig!
Alles in allem ein echter Scheißtag im Leben eines treuen MSV-Fans!!!