Bericht: MSV – K´Lautern (0:0)

Endstand: 20 Mann, 0 Tore

Der 3. gegen den 15.! Unterschiedlicher hätte die Ausgangslage der beiden Kontrahenten an diesem Spieltag wohl kaum sein können. Während die Teufel weiterhin um den Aufstieg – oder zumindest die Relegation – mitspielen, mühen sich unsere Zebras immer noch mit dem versuchten entkommen der Kellerregionen. Eine Partie mit ungewissem Ausgang, welche sich 13725 Zuschauer nicht entgehen lassen wollten.

Eine zunächst etwas schleppende Partie begann, doch wer etwa ein Aufstecken unserer Zebras befürchtet hatte, sollte sich noch einmal wundern. Auf dem Platz war der Tabellenunterschied kaum wahrzunehmen und so bissen sich unsere Jungs in dieses körperbetonte Spiel. Ein Spiel voller Kampf und Einsatz entwickelte sich, doch wurde dies leider durch eine erneut erbärmliche Schirileistung überschattet: angebliche Schwalben und nicht gegebene Elfer überschatteten einen ansehnlichen Fight zwischen Zebras und Teufeln. Der vorläufige Negativhöhepunkt war dann in der 41. Minute erreicht als der Kartenliebhaber in Schwarz – nach einigen gelben – nun auch eine rote Karte zückte. Damit musste Goran für eine vermeintliche Tätigkeit vom Platz. Der Umstand, dass solch strittige Szenen in der Halbzeit nicht auf der Leinwand wiederholt wurden spricht wohl für sich. Scheint so als hätten die Herren der Fußballmafia DFB immer noch nicht gelernt Fehler durch ihre Handlanger zuzugeben.
Die Unterzahl, welche unsere Jungs auch nicht untergehen lies, hielt allerdings nicht allzu lange an und so bekam kurz nach der Pause Idrissou gelb-rot und durfte ebenfalls vorzeitig unter die Dusche. Gegen Ende waren beide Mannschaften zwar noch gewillt etwas zählbares zu erzielen, doch merkte man ihnen diese intensive Auseinandersetzung durchaus an und so endete eine schlecht gepfiffene Partie torlos.
Die Nordkurve präsentierte – als hätte sie das Engagement unserer gestreiften Recken erahnt – eine nette Choreo im Zeichen unseres alten Zebras und des Vereins. Diese wurde durch Blockfahnen, Papptafeln und ein Spruchband zur Schau gestellt. Akustisch war sicherlich mehr drin, was man zu einigen Zeitpunkten der Partie auch erahnen konnte. Auch das ein oder andere Fanutensil der Gäste war am Zaun der Nordkurve zu begutachten.

Der Gästeanhang fiel durch ein recht zahlreiches Erscheinen positiv auf, so waren es gut über 2000 Rote die mit Bussen und einem Sonderzug anreisten. Akustisch machte sich das vor allem in der ersten Hälfte zuweilen bemerkbar, jedoch konnte auch das nicht aufrecht gehalten werden.

Dieser Auftritt unserer Zebras macht natürlich Hoffnungen auf den ersten Dreier im neuen Kalenderjahr. Dazu benötigen unsere Jungs eine jede Duisburger Stimme, wenn es am kommenden Freitag zur nahegelegenen Auswärtstour nach Bochum geht. Ein Sieg dort wäre nicht zuletzt durch die Punktnähe in der Tabelle enorm wichtig. Also rafft euch alle auf und lasst uns ein kleines bisschen Derbystimmung teilen indem wir unsere Zebras zum Sieg brüllen. Eine gute Einstimmung dazu wird der kleine Marsch zum Stadion sicherlich auch bieten! Wir sehen uns dann im Zug!

Allzeit bereit für Duisburg!

Bericht: MSV – 1860 München (1:3)

Elfer verschossen und vom Schiri verpfiffen…

Über Karneval stand nun also am letzten Wochenende das erste Heimspiel unserer Zebras fürs aktuelle Kalenderjahr an. Niemand hätte wohl vorher damit gerechnet, dass sich der Schiri passend an diesem Tag wie ein Clown aufführen wollte – doch dazu später mehr. Knapp 11000 Zuschauer pilgerten an die Wedau, wobei es sich die Besucher aus Bayern nicht nehmen ließen, den Unterrang des Gästeblocks fast komplett zu füllen.

Ein rasant begonnenes Spiel führte zu einer schnellen Führung für unsere Zebras und lies die Nordkurve jubeln. Diese Freude währte allerdings nicht allzu lang und so folgte der Ausgleich der Gäste fast auf dem Fuße. Was der Unparteiische so alles pfiff, grenzte von der gestattenen Zweikampfhärte oftmals eher an eine Bridge-Partie im Altenheim, doch konnte selbst dieser Hampelmann den fälligen Handelfmeter gegen die 60er nicht übersehen. Gerne würden wir an dieser Stelle von einer erneuten Führung der Zebras berichten, doch erinnerte der erbärmliche Schuss von Brosinski eher an eine Fußkranke Oma, als an einen Profifußballer. Schlaff, unplatziert, ein Witz!
Bevor uns nun das Bier der letzten Tage wieder hochkommt werden wir uns auch nicht weiter in den restlichen Spielverlauf hineinsteigern: kurz vor der Pause gelang man in Rückstand und als man kurz vor Schluss den erneuten Ausgleich auf dem Fuß hatte, versagte man und fing sich den Konter zum Endstand, ehe uns das eierlose Männlein mit der Trillerpfeife erlöste.
Erfreulicher hingegen die Anhänger beider Lager an diesem Tag. Beide Fanblöcke ließen es sich nicht nehmen ansprechende Choreos zum Besten zu geben. Die Nordkurve präsentierte eine Choreo im Zeichen des Sports – passend mit Blockfahne, Spruchbändern, Schwenkern und passenden Schildern.
Im Gästesektor gab is zu einer Schalparade mit den Vereinsfarben noch ein ansehnliches Spruchband am Oberrang. Zudem fielen die Gäste durch eine rege Mitmachquote im Block auf. In Momenten wie diesen weiß man was man an den Fußballfans hat, welche stets Einsatz zeigen, auch wenn dies nicht immer so auf dem Rasen belohnt wird.

Nachdem man das Rund des Stadions dann auch wieder verlassen hatte, versammelte man sich abends noch vielerorts um sich im bunten Treiben der fünften Jahreszeit abzulenken.
Am nächsten Sonntag steht nun die zweite Heimpartie in Folge an. Lasst uns gemeinsam den Dreck der letzten Auseinandersetzung abklopfen und mit neuem Schwung angreifen!

Für Duisburg und den MSV!

Bericht: Dresden – MSV (0:0)

Torlos ins neue Jahr

Nach einer (gefühlten) kleinen Ewigkeit, endete am vergangenen Freitag endlich die Winterpause in Liga 2! Direkt zum Auftakt mussten unsere Zebras bei den Dresdener Dynamos ran. Aus diesem Anlass machten sich gut 300 Ruhrpottler auf den Weg in die Zone. Insgesamt wollten sich ca. 23500 Fußballbekloppte diese Partie nicht vor Ort entgehen lassen.

Das Spiel begann mit einer kleinen Choreo auf Seite der Heimfans: Ein Spruchband mit Aufschrift „Klassenerhalt“ am Zaun und eine mit gelb-schwarzen Schals gefüllte Kurve ergaben ein durchaus ansehnliches Bild. Abgerundet wurde das ganze durch eine kleine Konfettiaktion beim Herunterlassen des Materials.
Auf dem Rasen fing die erste Hälfte durchaus kämpferisch an, so dass sich für die Meidericher bereits zu Beginn die eine oder andere Torchance bot. Doch auch die Gastgeber schafften es gelegentlich in unseren Strafraum, was aber dank Abwehr und unseren etatmäßigen Nummer Zwei zwischen den Pfosten, Roland Müller, keine Konsequenzen hatte. Somit trennte man sich torlos in die Pause.
In Hälfte zwei dann ein etwas anderes Bild. Nun waren es die Dresdener, welche etwas mehr Druck ausübten, doch Sprang auch hier wieder nichts bei herum. So wollte man sich schon mit dem torlosen Remis begnügen, ehe sich die Zebras mit einer Doppelchance in den letzten Augenblicken zurückmeldeten und noch einmal die Hoffnung auf einen Dreier weckten. Bezeichnend für diese Partie blieben aber auch diese Bemühungen ohne Torjubel.
Somit trennte man sich also mit einem Punkt, mit dem man alles in allem einigermaßen gut leben kann. Der Gästeblock bot ein ansprechendes Zaun- und Schwenkfahnenbild, insbesondere wenn man die unglückliche Terminierung bedenkt. Akustisch versuchte man stets alles rauszuhauen, doch dürfte es niemanden wundern, dass man gegen die Lautstärke des K-Blocks sowieso nicht viel entgegenzusetzen hat. Die Heimkurve punktete, nebst der erwähnten Choreo, mit einer ordentlichen Akustik und zahlreichen Fahneneinsatz.

Nach der Partie trat man dann die feuchtfröhliche Rückfahrt in die Heimat an. Die Vorfreude aufs erste Heimspiel des noch jungen Kalenderjahres, am kommenden Samstag, war bei dem ein oder anderen schon durchaus zu spüren. Dort reisen die Münchener Löwen an die Wedau und wollen auf Zebrajagd gehen – hoffen wir, dass unsere Jungs ihnen mit einem ersten Sieg nach der Winterpause die Party vermiesen. Auf ein zahlreiches Erscheinen und lautstarkes Auftreten hoffen wir trotz des anstehenden Karnevals.

Wir sehen uns zu Hause! Be proud!

Bericht: Aalen – MSV (0:1)

Rutschpartie ins Glück
Für diesen Spieltag bewies die DFL mal wieder ein glückliches Händchen bei der Spielterminierung und schickte uns Zebras an einem Freitag in das rund 500 Km entfernte Aalen. Wir machten uns am frühen Morgen mit einer motivierten 9er Besatzung auf den Weg, doch dieser Weg sollte für alle nicht ganz einfach werden. Bei eisigen Temperaturen und dem ersten Schneechaos des Winters wurde die Fahrt zu einer gefährlichen Rutschpartie. Trotz dieser Umstände kamen wir bereits 2 Stunden vor der Partie am Stadion an, was uns ermöglichte, mit einigen schicken Fahnen den Zaun des Gästeblocks zu schmücken. Zu Beginn der Partie wurde ein letztes mal 12 Minuten und 12 Sekunden geschwiegen, was sowohl der mit 150 Zebras gefüllte Gästeblock, als auch die Aalener sehr gut durchzogen.

Der Gästeblock konnte an diesem Tag leider nicht mit einem guten Support überzeugen, was sicherlich den eisigen Temperaturen, als auch dem (unfreiwillig) am Spiel angepasstem Liedgut zu Gute kam. Auf dem Platz konnte von Fußball keine Rede sein, was diesmal allerdings nicht die Mannschaft, sondern eher der Platz schuld war. In der 84. Minute legte dann allerdings Jovanovic auf Wolze auf, welcher den Ball zum 1:0 für unsere Zebras im Netz versenkte. Im Gästeblock war die Freude riesig, immerhin konnte man den zweiten Sieg in Folge feiern, was uns im Abstiegskampf wichtige drei Punkte bringt. Nach dem Spiel machte man sich zügig wieder auf den Weg zum Bus, wo das ein oder andere Kaltgetränk auf einer gemütlichen Rückfahrt vernichtet wurde.

In der nächsten Woche wartet auf unsere Zebras dann das letzte Heimspiel des Jahres 2012 gegen Regensburg. Lasst uns das Jahr auf den Rängen mit einem brachialen Old School Support zu Ende bringen und der Mannschaft zu weiteren wichtigen Punkten helfen, bevor nächstes Jahr wieder einige Touren zwischen Elbe und Isar auf dem Programm stehen!