Monthly Archives: November 2009

Bericht : MSV – Augsburg

One Love

Quelle : www.petrick-online.de

Zebras erkämpfen einen Punkt

Nach der letzten Bayerntour des Jahres sollte sich an diesem Wochenende der FC Augsburg im Wedaustadion präsentieren. Bei Duisburger Wetter sammelte sich ab rund 11 Uhr nach und nach der bekannte Ultramob am Container. Nachdem, bei einem leckeren Glühwein, die wichtigsten Dinge der vergangenen Tage besprochen wurden, machte man sich etwa eine Stunde vor Spielbeginn, wie gewohnt auf den Weg in die geliebte Nordkurve. Zu sehen ein recht trauriges Bild. Bei den nur noch 10.000 offiziell vermeldeten Zuschauern, taten sich selbst im Stehbereich riesige Lücken auf. Da uns im Wedaustadion zur „Freude“ aller, die Popstarsfinalisten erwarteten – einen Schelm auf den der denkt Fußball und Kommerz kommen sich immer näher – beschränkte man sich ausschließlich auf den Support in der halben Stunde nach dem Spiel. Hier kam es allerdings zu einigen unschönen Szenen. Als sich die Ultraszene mit geschätzten 150 Mann aufmachte ihr Ding erneut durchzuziehen und die Farben blau und weiß zu feiern, erntete man von Teilen der Kurve massig Beleidigungen und wurde mit Feuerzeugen beworfen. Davon unbeeindruckt begann man die Support-Halbe-Stunde mit einer kleinen Choreo seitens Kohorte, die die Liebe zum Verein ausdrückte. Mit der Zeit zogen sich die „Gegner“ dieser Aktion allmählich zurück und der Mob hat noch einmal alles gegebn, während die Zebras sich auf dem Platz ausliefen. Von den Gästen aus Augsburg gabs so gut wie nichts zu hören. Die ca. 120 Mann auf der anderen Seite sind nur manchmal durch ein wenig Hüpfen etc. wahrgenommen worden. Auf dem Platz sah man eine MSV-Elf wie man sie schon lange nicht mehr bestaunen konnte. Mit großem Kampf und guten Kombinationen schafften es die Zebras durch zwei Elfmetertore von Christian Tiffert, noch einen 0:2-Rückstand zu drehen und wenigstens einen Punkt an der Wedau zu behalten.

Bericht : Fürth – MSV

1:0 für die Szene / Dreier im Frankenland

Am 13. Spieltag war es mal wieder soweit. Die von jedem Fußballfan „geliebte“ Tour in den Gästeblock des Fürther „Sportpark Ronhof“ stand auf dem jährlichen Programm. Dank der allmählich schon gewohnten, kaum zu realisierbaren Anstoßzeiten sollte schon um halb sechs morgen die Fahrt ins mehr als 500 Kilometer entfernte Frankenland beginnen. Mehr oder weniger motiviert, und bei einigen mit sichtbaren Spuren der vorangegangenen, noch nicht komplett beendeten Nacht, sammelte sich kurz vor der Abfahrt dann auch der gesamte, ca. 50 Mann große Ultramob, der die Farben des MSV auch in Fürth vertreten wollte, am HBF und am Wedaustadion. Auf der Fahrt gab es diesmal ein ungewohntes Bild. Ohne jeden Tropfen Alkohol spielten sich keine außergewöhnlichen Dinge ab, sondern viel mehr wurde Schlaf nachgeholt, um im Gästeblock alles geben zu können. Alles geben zu können?! – Vor und nach dem Spiel, sowie in der Halbzeit versteht sich. Auf Grund der aktuellen, bekannten Lage gab es auch heute, während der regulären 90 Minuten Spielzeit keine Unterstützung für das Team. Umso mehr dagegen präsentierte der mit nur knapp 100 Mann gefüllte Gästeblock die Farben weiß und blau wieder in den Minuten vor, nach und in den Halbzeiten. Klar, viel zu vernehmen gab es von dem nicht überdachten Block, bei dieser Anzahl an Zebras nicht. Allerdings gab man ein gelungenes, von Schwenkern geprägtes Bild der Szene Duisburg ab, was mit durchgehenden Gesängen begleitet wurde. Zu kleineren Rangeleien mit den Fürther Ordnern kam es nach dem Spiel, da diese es scheinbar nicht erwarten konnten in den Feierabend zu kommen, und den Gästeblock schnellstmöglich räumen wollten. Als man allerdings die Zaunfahnen unserer Szene voreilig abnehmen wollte, hielt man geschlossen zusammen und verteidigte diese und zog sein Ding weiter durch. Einen für viele überraschend guten Auftritt konnten an diesem Tag die Fürther hinlegen, die durchaus das ein oder andere mal, mit ihren Liedern, deutlich zu vernehmen waren. Zu vermerken ist auch das Spruchband „Ihr seit der Verein – gebt nicht auf Kohorte“, auch wenn dieser sich besser hätte auf die gesamte Szene Duisburg hätte beziehen sollen. Sportlich gesehen siegte der MSV nach einer engagierten Leistung mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Nicky Adler nach 62 Minuten. Nachdem man einige Chancen zu Entscheidung hatte liegen lassen, konnte man den für den MSV eigentlich typischen Ausgleich kurz vor Schluss durch einen verschossenen Elfer der Fürther vermeiden. Auf dem Rückweg dann ein ähnliches Bild wie auf dem Hinweg, und man war froh wieder das heimische Duisburg zu erreichen. In diesem Sinne,

– Wir sind der Verein! –

Der Auswärtsblock in Fürth

Der Auswärtsblock in Fürth

Quelle : http://www.spvgg-fuerth.com/