Monat: Januar 2010

Bericht : Energie Cottbus – MSV

20 Stunden Busfahrt für 1 Minute Extase

Cottbus - MSV

Cottbus - MSV

Da die DFL großen Wert darauf legt, die Montagsspiele so Fanunfreundlich wie möglich zu gestalten, führte uns die Reise heute an die polnische Grenze nach Cottbus.

Sportlich gesehen war der MSV leichter Favorit, da die Lausitzer nur im grauen Mittelfeld der 2.Liga rangieren und Meiderich furios mit einem 5:0 Heimsieg gegen Frankfurt in die Rückrunde startete. Die heutige Mission war es, die Tüchfühlung auf Rang 3 zu halten. Um halb 9 morgens trafen sich ca.40 Ultras am Hauptbahnhof, um mit dem einzigen 50er Bus den gefühlten Europapokalausflug in Angriff zu nehmen. Insgesamt dürften knapp 70 blau-weiße den Weg in den -15grad kühlen Gästeblock geschafft haben. Die Hinfahrt verlief problemlos und man erreichte Cottbus früher als gedacht. Nach langem hin und her, ob man die Wartezeit vor dem Stadion im Bus verbringen soll oder nicht, entschloss man sich doch, gute anderthalb Stunden vor Anpfiff den Gästeblock mit den geliebten Zaunfahnen zu schmücken. Das Spiel begann mit einem Schock für unsere Zebras, da der Schiedsrichter nach Handspiel von Tiago bereits in der 3.Minute auf den Punkt zeigte. Doch der beste Schlussmann der 2.Liga vereitelte den Strafstoß der Gastgeber mit Bravur und so ging es ohne weitere Highlights mit einem 0:0 in die Kabine.

In Halbzeit 2 dann zunächst Cottbus mit 2 hochkarätigen Möglichkeiten, ehe dann der MSV in den letzten 15 Spielminuten aufdrehte und das Heft in die Hand nahm. Zur absolut völligen Exstase kam es dann in der Nachspielzeit, als Baljak freistehend den Ball doch tatsächlich noch im Cottbuser Tor unterbringen konnte. Endstand: 1:0 für Meiderich! Ausgelassen wurde der Sieg im Osten auf der Rückfahrt gefeiert.

Zum Support ist nich allzuviel zu sagen, natürlich erreichte der kleine Mob aus Duisburg keine nennenswerte Lautstärke, jedoch enttäuschte der Auftritt der „Nordwand“ auf ganzer Linie. Lediglich in Halbzeit 2 waren die Heimfans teilweise zu vernehmen. Nun zum Krimi Rückfahrt: 30km vor Hannover musste der Bus plötzlich mitten auf der A2 auf dem Standstreifen halten. Und das wars dann auch, das Getriebe hatte sich verabschiedet. Erinnerungen an die letztjährige Rostocktour wurden wach. Anschließend ging es chaotisch zu, da das Busfahrerduo absolut überfordert war. Weitere Details würden den Rahmen des Berichts sprengen. Gute 5 Stunden musste man im immerhin beheizten Bus ausharren, bis der Ersatzbus um 9h ankam und man endlich die Rückfahrt aufnehmen konnte. Gegen 12:30h betrat man schließlich heimischen Boden und man freute sich bereits auf das kommende Heimspiel in nur 3 Tagen gegen den unbeliebten (Fußball) – Club St.Pauli.

Bericht : MSV – FSV Frankfurt

5:0 – Kantersieg zum Rückrundenstart

Endlich! Die mit dreieinhalb Wochen sowieso schon verkürzte Winterpause, war trotzdem mal wieder viel zu lang… Nachdem am Freitag und Samstag schon die ersten Partien der Rückrunde gelaufen warn, hatte das elendige Warten am Sonntag nun endlich auch für uns Zebras ein Ende. Zu Beginn hieß der Gegner FSV Frankfurt. Für den Gegner quasi Emotionen gleich Null! Trotzdem versammelte sich die Szene wie gewohnt rund zwei Stunden vor Spielbeginn mit deutlichen Blessuren des Vorabends bzw. der Vorabende am Container. Nach der langen Zeit gabs natürlich einiges zu erzählen ehe es endlich wieder in die geliebte Nordkurve ging. Zu Beginn des Spiels, kam dann mit den ersten Gesängen auch endlich wieder das geile Gefühl auf was ein jeder Fan in seiner Kurve verspürt wenn die Kugel auf dem Rasen rollt. Auch wenn man dazu sagen muss, dass die Atmosphäre in der ersten Halbzeit trotz starkem Spiels unserer Zebras relativ unterkühlt war. Einige in der Kurve waren scheinbar noch im Winterschlaf. Ganz im Gegensatz zu den elf Zebras auf dem Rasen. Diese führten zur Pause bereits mit 2:0 durch Treffer von Neuzugang Baljak und Ivo. In Halbzeit zwei dann eine Elf auf dem Platz wie sie sich unsere blau-weißen Herzen immer gewünscht haben. Mit Kampf und Leidenschaft begnügte man sich nich mit der sicheren Zwei-Tore-Führung sondern schenkte dem FSV noch 3 weitere Tore ein und gewann am Ende höchstverdient mit 5:0. Auch auf den Rängen schwappte der Funken dann allmälich über und die gewohnten Gesänge hallten durch das Wedaustadion und trieb die Zebras weiter nach vorne. Auf den Fahneneinsatz wurde ganz nebenbei noch immer verzichtet. Nach dem Spiel feierten die enttäuschender Weise erneut nur knapp 10.000 Zebras das Team. Ein Erwähnen der Gästefans ist an dieser Stelle eigentlich nicht nötig. Das war mal wieder GAR NIX – wie immer. Die paar Männeken in schwarz/blau weder akkustisch noch bildlich auffallend. Nächste Woche Montag in Cottbus werden es dann wohl wir sein die mit nur 50 Mann im Block stehen… aber andere Vorraussetzungen sind allen bekannt. In diesem Sinne… auf eine weiter so erfolgreiche Rückrunde,

BE PROUD

Bericht : Duisburger Stadtpokal

Amateure beweisen sich als Duisburgs Nummer 1

Duisburger Stadtpokal

Duisburger Stadtpokal

Alle Jahre wieder … auch 2010 stand am Wochenende als erster, kleiner Höhepunkt der Stadtpokal in der Rhein-Ruhr-Halle auf dem Programm. Nach dem letztjährigen Finaltriumph über das gehasste Homberg, ging unsere zweite Garnitur aus der Oberliga als Favorit auf die Titelverteidigung ins Turnier. Am Donnerstag hieß es für die MSV Amateure das Pflichtprogramm, die Vorrunde mit unbefleckter Weste zu überstehen. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten gelang dies mit vier Siegen aus vier Spielen auch ohne Probleme. Im schon traditionell mit blau weißen Farben besetzen Block ganz rechts in der Halle, fanden sich zu der schlecht gelegten Spielzeit innerhalb der Woche nur knappe 30 Mann ein. Der Mob setzte sich zu überwiegenden Teilen aus Nachwuchs und Passivmitgliedern zusammen. Zumindest bei den Spielen unserer Amas, gab es angemessenen Support, der aber bei weitem nicht so überschwappte wie im Jahr zuvor.
Nach dem Erreichen des Zwischenrunde ging es in dieser Samstag Vormittags bereits um den Einzug ins Halbfinale. Alle drei Viertelfinalpartien gewannen die Zebras souverän. Im Laufe des Tages fanden sich zunehmend mehr Zebras auf der Tribüne ein, so das beim Halbfinale gegen die dritte Kraft Duisburgs, Hamborn 07 immerhin knapp 50 supportgewillte Mann der Szene anwesend waren. Man spulte sein Programm ohne große Höhepunkte aktzeptabel herunter und konnte den 3:1-Erfolg gegen die Hamborner Löwen feiern. Neben neuen Liedern, gab es einige Hüpfeinnlagen, die das Potential des Blocks andeuteten. Im Finale dann das selbe Bild wie 2009. Der Gegner hier Homberg und es war ein enges Spiel auf hohem Niveau. Nachdem in der regulären Spielzeit kein Sieger gefunden wurde, ging es ins Neunmeterschießen, das die Zebras schließlich mit 10:9 für sich entscheiden konnten. So gab es noch mehrere Minuten ausgiebige Feier mit den Kickern der Zweiten. Am Ende also ein zufriedenstellender Tag, der den meisten Dagewesenen ne Menge Spaß gebracht hat und die Freude auf den Rückrundenauftakt in einer Woche weiter fokusierte.