Monat: Februar 2010

Bericht : MSV – Kaiserslautern

Punkteteilung gegen Lautern

In Gedenken an das MSV-Idol Eia Krämer, der zur Trauer aller Fans des Meidericher Spielvereins im Laufe der Woche verstorben war, gab es eine Schweigeminute und eine Spruchbandaktion zu Ehren des damaligen, leidenschaftlichen Sportlers.

In Gedenken an das MSV-Idol Eia Krämer, der zur Trauer aller Fans des Meidericher Spielvereins im Laufe der Woche verstorben war, gab es eine Schweigeminute und eine Spruchbandaktion zu Ehren des damaligen, leidenschaftlichen Sportlers.

Nach den zwei bitteren Niederlagen daheim gegen Pauli und vor knapp 10.000 Zebras in der Landeshauptstadt stand an einem Montag-Abend das nächste Topspiel auf dem blau-weißen MSV-Programm. An Rosenmontag empfing man den Spitzenreiter aus Kaiserslautern im geliebten Wedaustadion. Vor rund 15.000 Zuschauern (davon ca. 1500 Gäste), die den Weg trotz eisiger Kälte und Rosenmontagszug, ins Stadion gefunden hatten sollte die Chance auf den Aufstieg nocheinmal aufpoliert werden.

Nachdem sich ein Teil der Szene gemeinsam von Fanprojekt aus Richtung Stadion begab, kamen andere Teile vom Zug oder direkt von der Heimat, ehe man sich letztlich wie gewohnt am Container versammelte und rund 90 Minuten vor Anpfiff die Nordkurve betrat. Überraschender Weise konnte sich genau diese, an diesem Tag phasenweise wirklich gut präsentieren. Richtig gut los gings mit einem 7/8 Minuten langen Dauergesang der von großen Teilen der Nordkurve angenommen wurde und durchgängig lautstark vernehmbar war. Auch danach konnten immer wieder gut vernehmbare Akzente gesetzt werden, bis schließlich in Halbzeit zwei auch de Oberrang ausrastete und zeigte welches Potential in der Kurve steckt. So muss es immer sein! Auf dem Feld sah man elf retlich kämpfende Zebras, denen aber oftmals die letzte Idee fehlte. Nach einer ausgeglichenen Partie kam es wie es kommen musste und die Gäste aus Lautern gingen in Minute 71. in Führung. Doch nur zwei Minuten später der postwendende Ausgleich durch Winterneuzugang Baljak. Trotz aufkeimender Hoffnung bei den rund 13.000 Zebraherzen und den letzten Anfeuerungsversuchen blieb es letztlich bei der Punkteteilung, die uns nicht wirklich weiter hilf. Aber… die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Zu den mitgereisten Gästen aus Lautern ist nichts großes zu sagen. Ein mäßiger, nicht besonders guter, aber ebensowenig besonders schlechter Auftritt. Ab und zu neben vermehrten Fahneneinsatz, gut und laut zu hören. Oft aber auch nur Stille die man aus dem Gästeblock vernehmen konnte.

Bericht : Düsseldorf – MSV

Niederlage auf ganzer Linie

Ddorf

Quelle stadionwelt.de

Derby verloren, eine lustlose Mannschaft, die die Erwartungen der Fans in keinster Weise erfüllte und ein über weite Strecken, trotz oder vor allem gerade wegen der 10.000 mitgereisten Zebras, toter Block. Heiß wie Frittenfett fuhr man mit der Szene mit rund 150 Mann Richtung Rheinstadion Düsseldorf. Der Transport zum Stadion, vorbei an der Kastanie verlief bis auf Pöbeleien hier und Pöbeleien dort, weitestgehend ruhig. Im Stadion angekommen, dann auf der einen Seite ein freudiges Bild, mit knapp 10.000 Zebras die den Gästebereich und mehr komplett besetzten. Andererseits erschreckend wer und was sich an „Fans“ ins Stadion, bzw. viel mer auf „Sauftour“ an jenem Derbytag ins Stadion begeben hatte. Traurig, traurig wenn für manche ein Derby beim verhassten Nachbarn aus Düsseldorf nur den Sinn hat, sich aus dem Leben zu ballern und allerhöchstens mal ein „scheiß Fortuna“ rauszubekommen. Trotzdem wurde vor und in den ersten Minuten des Spiels, ein ums andere mal angedeutet was an diesem Tag möglich gewesen wäre.
Neben vereinzeltem Rauch, und fliegenden Sitzbänken, hallten die blau-weißen Gesänge durchs Düsseldorfer-Rund. Hielt aber nicht lange. Spätestens nach dem 0:1 entwickelte sich ein wirklich peinlicher Auftritt der Fans des geliebten MSV – der an diesem Tag, man muss es leider eingestehen, unter aller Sau gespielt hat und jeden Hauch von Derbystimmung vermissen ließ-, die noch kurz zuvor alle heiß zu seien schienen. Am Ende verlor man 0:2 und fast noch schlimmer ließ sich auch auf den Rängen klar die Butter vom Brot nehmen. Düsseldorf ab und an laut zu vernehmen. Trotzdem ein lächerlicher Haufen, wenn man bedenkt, dass man es fabriziert hat auf dem Rückweg eine Bahn voller Unbeteiligter anzugreifen. Armseelig!
Alles in allem ein echter Scheißtag im Leben eines treuen MSV-Fans!!!

Bericht : MSV – St. Pauli

Kleiner Dämpfer vorm Derby

Pauli
Nur noch eine Woche bis zum Spiel der Saison. Eine Woche bis zum Derby bei den scheiß rot-weißen aus Düsseldorf.
Doch wieso oft im Leben kommt ein Verhasster selten allein.Zum Auftakt des 20. Spieltags waren die – „ausschließlich auf Fußball fixierten Freunde“ – (ACHTUNG IRONIE) aus Hamburg zu Gast in unserer Heimat, dem Wedaustadion. Mit einem Sieg sollte der Abstand weiter verkürzt und die Erfolgsserie fortgesetzt werden. Nach dem man sich wie üblich am Container sammelte und sich auf das heutige Spitzenspiel und das bevorstehende Derby in einer Woche einstimmte gings dann mit der gesamten Szene Richtung Nordkure. Diesmal immerhin 17.000 Zuschauer verpassten dem Wedaustadion endlich mal wieder eine angemessene Atmosphäre, die sich unsere Zebras aufgrund der letzten Leistungen redlich verdient haben. Rund 2.000 Fans des FC ST. Pauli hatten den Weg an die Wedau gefunden.

Zu Beginn eine erstaunlich gute Stimmung unserer seits. Auch von Pauli ab und an was zu hören, dazu ein Bengalo im Oberrang, was man sich in dieser Art aber auch locker hätte sparen können. Auf dem Platz sah man kämpfende Zebras die aber mal für mal von den Hamburgern schwindelig gespielt wurden und zur Pause glücklicher Weise „nur“ mit 0:2 hintenlagen. In der zweiten Halbzeit dann ein anderes Bild. Während unsere Spieler auf dem Platz um jeden Meter kämpften sprang der Funke in den ersten 15 Minuten nach der Pause entgültig auf die Nordkurve über, die ihre Mannschaft mit enormer lautstärke bei den bekannten Gesängen den Rücken stützte. So muss es sein! Pauli immer mal wieder zu vernehmen aber für diesen Spielverlauf ein nicht sehr nennenswerter Auftritt. Nachm Abpfiff und mit einer 0:2 Niederlage in der Tasche gings dann bei allen Richtung Heimat, wo es jetzt heißt noch die 8 Tage bis zum Derby zu zählen …