Monthly Archives: März 2010

Bericht : MSV – Koblenz

Kantersieg vor Minuskulisse

Koblenz Container

Nach den beschämenden Auftritten unserer Zebras in den letzten beiden Partien gegen die Traditionsvereine 1860 und Rostock war nun, wo es um absolut gar nichts mehr ging die arg abstiegsbedrohte TuS aus Koblenz zu Gast. Ein Spiel ohne jegliche Emotionen stand bevor. Aufstiegschancen gleich 0, Abstiegsgefahr gleich 0, Emotionen gegenüber dem Gegner ebenfalls Fehlanzeige! Nach dem sammeln am Container und dem Austausch üblicher Anekdoten der vergangenen Auswärtsfahrt und sonstigen, mit Alkohol verbundenen internas, betrat man rund eine Stunde vor Anpfiff die Nordkurve.
Erwartungsgemäß bot sich hier jeder treuen MSV-Seele das reinste Trauerspiel. Geschätzte 8000 Fußballfreunde hatten noch den Weg ins geliebte Wedaustadion gefunden. Wo die Stadionregie die rosarote Zahl 11.900 hergenommen hatte, wird wohl noch für lange Zeit ihr Geheimniss bleiben!

Koblenz

Die Gäste aus Rheinland-Pfalz hatten den Gästeblock immerhin mit rund 300 Anhängern gefüllt. Vom knapp 100-Mann großen Supportkern war überraschender Weise durchgängig Bewegung zu vernehmen, was auf einen recht ordentlichen akkustisch allerdings kam verständlicher Weise nur ganz selten etwas in der Nordkurve an. Wieso allerdings von drei Zaunfahnen von ein und der selben Gruppierung am Zaun hingen ist sehr fragwürdig… Von unserer Seite vom Kern der Szene ein ordentlicher Auftritt mit durchgängigen Dauergesang. Den Rest der Kurve zu annimieren gelang allerdings nur selten, so dass es insgesamt ein nur sehr durchwachsener Heimauftritt unsererseits war. Auf dem Platz hingegen zeigten die Zebras gegen den ehrlicher Weise auch sehr schwachen Gegner aus Koblenz, eine wirklich ordentliche Leistung und siegten klar mit 4:1. Hoffen wir das auch die letzten nichtsbedeutenden Spiele zumindest auf dem Platz und auf den Rängen ein wenig Spaß bringen…

Bericht : Rostock – MSV

Untergegangen an der Ostsee

hro

In der 27. Runde der Spielzeit 09/10, stand die letzte Osttour der Saison auf dem weiß-blauen Zebra-Programm.
Unglaublicher Weise haben es die Termingötter des DFL geschafft auch diesen Auswärtskick im rund 600 Kilometer entfernten Ostseestadion auf einen Freitag 18 Uhr zu legen. Für viele normalsterbliche einfach nicht umsetzbar diesen Termin wahr zu nehmen.

So machten sich letztlich knapp 50 glückliche, gleichgesinnte der Szene, die es schafften sich freizunehmen, auf den Weg Richtung Rostock. Ob sich dieses Privileg im Nachhinein wirklich als Glücklich herausstellen sollte, lassen wir mal so im Raume stehen. Um Punkt neun Uhr morgen machte sich schließlich der Ultrabus, mit jeder Menge guter Laune auf die 600 Kilometer lange Strecke. Neben den ersten Bierchen wurde sich über die aktuellsten Themen des Ultradaseins ausgetauscht ehe man nach knapp acht Stunden fahrt endlich das Rostocker Ostseestadion mit seinem durchaus beliebten Gästeblock erreichte. Außerdem haben sich auch ein Neunerbus, sowie 4 Autobesatzungen aus Duisburg in den Gästebereich verirrt, so das der Gästeblock letztlich mit ca. 75 Mann gefüllt war. Nach der Beflaggung des Blockes legte man dann in Hälfte eins einen, für die geringe Masse, durchaus ansprechenden Auftritt mit viel Bewegung hin. Akkustisch dürfte nur bei den nahegelegenden Sitzplätzen, des sehr spärlich gefüllten Ostseestadion, etwas von uns zu vernehmen gewesen sein.

Auf dem Platz bot sich jedem der 75 Anwesenden Zebraherzen erneut ein Bild des Grauens. Was diese elf Vollidioten auf dem Platz wieder von sich gegeben haben, dürfte jeder Einzelne von uns auf gleichem Niveau hinbekommen haben. Schon nach zwei Minuten gabs mal wieder ein Gegentor – 0:1. In Hälfte zwei gings damit dann auch munter weiter und der man war am Ende mit 1:3 bei der Hansa aus Rostock untergegangen. Traurig, traurig, für diese Söldnertruppe wieder den ganzen Tag im Bus verbracht zu haben und hartverdientes Geld zum Fenster rausgeschmissen zu haben.

Eine kleine Entschädigung dafür war der wirklich sehr gute Auftritt des Hansaanhangs. Im wohlbekannten Support-Block in denen Suptras und Co „platz nehmen“, gings durchgängig, laut und deutlich vernehmbar, mit kreativen Liedgut „drunter und drüber“. Ein wirklich gelungener Heimauftritt der in letzter Zeit so hart gebeutelten Hansafans. Respekt.
Als der Schiri uns mit seinem Pfiff nach 90 grauenhaften Minuten dann endlich vom Elend erlöst hatte, ging mit der gesamten Truppe Richtung Bus, ehe man sich ohne weiteren Zwischenfälle auf den Heimweg machte. Bis zur Ankunft im geliebten Duisburg um drei Uhr Nachts, flossen bei der gesamten Besatzung noch einige Liter Bier, Schnaps und Co, so das sich zumindest die Rückfahrt als gelungen darstellte…

Bericht : MSV – 1860 München

Wieder mal verkackt…

1860

Alle Jahre wieder… oder besser jedes zweite Wochenende wieder?!
Es war MAL WIEDER Heimspiel angesagt. MAL WIEDER hat der MSV zuvor sein Auswärtsspiel, dieses mal bei der Union aus Berlin mit 1:0 gewonnen. Und MAL WIEDER hieß es der MSV habe die Chance auf die Aufstiegsplätze aufzuschließen.

Und MAL WIEDER haben die elf „Zebras“ auf dem Platz dieses Vorhaben ordentlich verkackt und ihre treuen Fans MAL WIEDER bis aufs tiefste enttäuscht. Nach der 0:1-Pleite einer MAL WIEDER leblosen und nicht kämpfenden Truppe ist nun zumindest endlich entgültig mit allen Aufstiegsträumen- hoffnungen und spekulationen vorbei. Zum Spiel soll es das gewesen sein.

Bleibt noch zu erwähnen das man sich wie üblich mit der Szene am Container traf. Schließlich gings rund eine Stunde vor Spielbeginn Richtung Nordkurve. Insgesamt fanden sich knapp 13.000 Zuschauer im heimischen und geliebten Wedaustadion ein. Von den Gästen aus München betrateten geschätzte 150 Mann den Gästeblock unseres Stadions (Hier ein kurzer Dank an die DFL für die, WIEDER MAL süßen Spieltermine). Stimmungstechnisch unsererseits die ersten 20 Minuten aktzeptabel danach wirklich schwach, was die Nordkurve von sich gab. In dieser hatten sich an diesem Tag trauriger Weise nochmehr Vollidioten und Laufstegmodels der Jahrgänge 1993-Jünger eingefunden.
Nach dem 0:1 kurz vor Schluss dann nur noch Entsetzen über die sowieso MAL WIEDER beschissene Leistung der Mannschaft die die Farben unseres geliebten Vereins präsentieren soll. Vom Gästeblock, auf Grund der spärlichen Besetzung, natürlich so gut wie nix zu hören. Ab und an zumindest Bewegung vernehmbar. Alles in allem MAL WIEDER ein richtiger Scheißtag mit unserem MSV!
Auf das es am Freitag (erneuter Dank an die DFL) im Ostseestadion wieder bergauf geht mit unserer Leidenschaft…

Bericht: Union Berlin – MSV

Auswärtssieg Nr. 8

UNion2

Die heutige Begegnung versprach nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen einiges, so ist der Meidericher Spielverein zum ersten Mal Gast im zwar modernisierten, aber deutschlandweit fast unschlagbar fanfreundlichem Stadion an der alten Försterei.
In den frühen Morgenstunden machte sich ein von uns gecharterter
50-er Bus in die Hauptstadt auf. Vor den Toren Berlins schlossen wir uns
an einen ebenfalls mit Duisburger Ultras gespickten 75er Bus und so fuhr man zusammen im Konvoy vors Stadion.
Wie schon bereits angedeutet, würde sich jede Szene ein Stadion wie es in
Berlin Köpenick steht wünschen: 80% Stehplätze, ein leichter Old-School-
Hauch und jede Menge Freiheiten im Gästeblock. Einfach geil!
Die Stimmung wusste beim knapp 500 Mann starken Anhang aus Meiderich höchstens in Halbzeit 2 zu gefallen, als man der leider etwas ungünstigen Akustik mit ein paar lauteren Gesangsphasen trotzen konnte. Der Spielverlauf tat sein übriges dazu, schließlich erzielte Schlicke in der 55. Minute den entscheidenden Treffer zum Sieg für Blau-Weiß.
Der Heimsupport blieb während der 90 Minuten eher durchwachsen.
Lob gibt es für die gelungene Fahnenmeeraktion, welche groß im Voraus angekündigt wurde. Auch während des Spiels präsentierte sich die Heimkurve immerhin optisch von ihrer guten Seite.
Nach dem Spiel blieb alles ruhig und gegen 23h betrat man wieder heimischen Boden.
In 2 Wochen darf der Osten Deutschlands den Meidericher Anhang erneut begrüßen, wenn es diesmal zu einem denkbar schlechten Termin freitags nach Rostock geht. Doch zuvor bleibt die Frage, ob es die Truppe endlich mal schafft einen Dreier an der Wedau zu behalten. Gast in einer Woche ist München Blau,
an einem noch beschisseneren Termin, nämlich Montagabend.
Scheiß DFL!