Monat: November 2010

Bericht: Hertha BSC – MSV

Die Hauptstadt gestürmt

Es mag dem ein oder anderen langsam vorkommen wir im Märchen. Der geliebte Meidericher Spielverein zieht von Spiel zu Spiel und sammelt Punkt und Punkt. Wenns auch mal nicht für drei Zähler reicht, stimmt die Einstellung der Mannschaft. Es passt wieder bei den Zebras. Mit 26 Zählern und dem Relegationsplatz drei beschmückt ging es für unsere blau-weißen Kicker am 14. Spieltag zum Spitzenspiel in die Hauptstadt. Aufgrund der hervorragenden Anstoßzeit von 13 Uhr (obwohl ein jeder froh war, das es der Spielplan mit einer Samstagspartie mehr oder weniger gut mit uns meinte) machte sich eine 75er Busbesatzung gespickt von Ultraorientierten Zebras auf den Weg Richtung Berlin. Hinzu kam eine Zugbesatzung, die das Wochenendticket bevorzugte, so dass sich in der Hauptstadt angekommen, ein etwa 100 Mann großer Ultramob einfand.
Insgesamt versammelten sich rund 1300 Zebras im Gästebereich des Olympiastadions. Hier gab man optisch ein durchweg gutes Bild ab. Durchgehend waren Schwenker und co im Einsatz. In Hälfte eins war der Auftritt unsererseits rein akustisch nicht wirklich das was man sich erhoffte. Ab und an konnte man auf sich aufmerksam machen, der Rest eher schwach. In den zweiten 45 Minuten dann zeigte der Gästebereich endlich was in ihm steckt. Sicherlich bedingt durch die 1:0-Führung unserer Zebras – konnte man sich akustisch mit den bekannten Dauergesängen durchweg in guter Lautstärke in Szene setzen. Immer wieder hallten die MSV-Gesänge durch das Rund des Berliner Olympiastadions. Der Funken sprang weiter auf die Mannschaft, die mit dem 2:0 und einer wieder einmal nicht zu übertreffenden Laufbereitschaft den Überraschungscoup des MSV perfekt machte.
Am Ende dann die reinsten Emotionen, als Maierhofer, Sahan, Soares und Co ausgestattet mit Szenefahnen den Sieg vor der Kurve bejubelten. Da wächst was zusammen!
Der Heimanhang fiel durch geschlossene Schalparaden und ein schönes Fahnenbild auf. Auch die Mitmachquote war teilweise respektabel, allerdings kann man sich durch die schlechte Akustik im Stadion kein genaues Urteil bilden. Nach dem Spiel ging es entspannt in Richtung Bus. Hier angekommen wurden Bier und weitere alkoholische Mitbringsel mit Freude in Empfang genommen. Den weiteren Verlauf der Rückfahrt, die gegen kurz vor 10 am Wedaustadion endete, kann sich jeder beliebig in seiner Phantasie zusammenreimen.

no images were found

Bericht: MSV – Cottbus

Schiri klaut den siebten Heimsieg

Es war ein Montag an dem der gloreiche Meidericher Spielverein sein siebtes Heimspiel antreten „durfte“. Gegner am 13. Spieltag der direkte Verfolger Energie Cottbus. Mit einem Sieg konnte man ein Loch von 5 Punkten zwischen sich und den Lausitzern klaffen lassen. Mit einer Niederlage hatten die Gäste die Chance am unseren Zebras vorbeizuziehen. Ab rund 18 Uhr liefen mehr und mehr die bekannten Gesichter am Container ein und stimmten sich auf die bevorstehenden 90 Minunten im Rund des Wedaustadions, welches man ca. eine Stunde später betrat ein. Insgesamt fanden enttäuschender Weise wieder nur knapp 11.000 Zebras den Weg an die Wedau. Gründe wie Vereinspolitik, Anstoßzeit, Liveübertragung im TV, all das sollte dieser sich für den MSV zerreißenden Mannschaft doch nicht den verdienten Lohn nehmen.
Stimmungsmäßig hatten die anwesenden Blau-weißen einen wirklich guten Tag erwischt. Trotz zwischenzeitlichem Rückstand sprang der Funke von den Elf kämpfenden Zebras auf dem Platz über weite Strecken der Partie auf die Nordkurve über. Immer wieder wurde es mit den bekannten Gesängen richtig laut. Ein wirklich netter Auftritt – trotz oder vielleicht gerade wegen der wenigen Zuschauer. Die elf Zebras auf dem Platz dankten es erneut mit einer Topleistung. Am Ende reichte es aber zum ersten Mal in dieser Saison auf heimischem Boden „nur“ zu einem Punkt. Ein 0:1 wurde in eine zwischenzeitliche 2:1-Führung gedreht. Nur kurz darauf folgte der unglückliche Ausgleich. Ein Punkt mit dem man trotzdem Leben kann – Wäre da nicht die Tatsache, dass zum wiederholten Male der Schiedsrichter dem Endergebnis seinen Stempel mitaufgesetzt hatte. So verweigerte er dem Meidericher Spielverein durch einen glasklaren, aber nicht gegebenen Elfmeter sowie einigen anderen äußerst zweifelhaften Entscheidungen bereits eine frühere Führung.
Auf Cottbuser Seite belagerten, trotz der beschissenen Terminierung des DFB’s etwa 300 Fans den Gästeblock. Von einem wahren Szenenbild allerdings wenig zu erkennen. Nach dem Spiel gab es von unserer Seite aus noch eine bildliche Verabschiedung unseres, von Jedermann geliebten Präsidenten, der doch offiziell schon lange das Handtuch schmeißen wollte. Daran beteiligte sich nahezu der komplette Stimmungsblock.
In den Köpfen bleibt eine Mannschaft die erneut die Herzen der Fans gewonnen hat – hoffentlich endlich auch derer die wieder nicht im Stadion waren – , ein stimmungsmäßig guter Auftritt des Meidericher Anhangs, ein scheiss Schiedsrichter und der Ausblick auf das kommende Highlight bei dem Ligaprimus in Berlin. Am kommenden Samstag gastieren die Zebras bei der Hertha – chancenlos sind sie dort mit der selben Einstellung wie zuletzt keineswegs.

no images were found

Bericht: Aachen – MSV

Verrückter Punktgewinn auf dem „Neuen Tivoli“

Während unser Meidericher Spielverein zu Hause in brillanter Art einen Gegner nach dem anderen wegfegt, tun sich unsere Zebras dafür in auswärtigen Stadien schwer, was zählbares mit nach Duisburg zu nehmen.
So hoffte die Szene, welche sich am mittlerweile bekannten Treffpunkt für Zugtouren am Sonntagmorgen versammelte, dass unser Team einen oder gar drei Punkte aus Aachen entführen kann.

Im mit 20.000 Zuschauern (darunter knapp 2000 blau-weiße) gefüllten Rund entwickelte sich schnell ein typisches Zweitliga-Kampfspiel, welches in Halbzeit 2 eine Oscarreife Dramatik entwickelte.
Zuerst ging der Gastgeber in Minute 64 in Führung, welche Goran Sukalo nur 3 Minuten später wieder ausgleichen konnte. Als Soares fast zeitgleich wegen einer lächerlichen Roten Karte des Feldes verwiesen wurde, schlenzte unser wiedergenese Käpt´n Baljak den Ball wundervoll über den Alemannen-Keeper ins Netz. 2:1, auswärts einen Rückstand in Unterzahl aufgeholt!!! Nun kochte der Gästeblock endgültig über, ein Highlight war sicherlich der „Schreck vom Niederrhein“ im Echogesang.
Die gegenüberliegende Seite wachte (leider) erst auf, als Auer den zugegebenermaßen verdienten Ausgleich für schwarz-gelb erzielte.
Dennoch war der Großteil des Gästeblocks zufrieden mit der mal wieder aufopfernden Leistung unser 11 auf dem Platz.

Danke DFL für die nächste Ansetzung, denn wir dürfen kommenden Montag den Nachbarn aus Cottbus bei uns begrüßen.. Ein voller Gästeblock ist garantiert!

MONTAGSSPIEL ABSCHAFFEN!

weitere Bilder folgen…

no images were found

Bericht: MSV – Fürth

Die richtige Antwort gegeben

Der Dorn des verlorenen Derbys bei den Rot-weißen saß noch immer tief. Knapp eine Woche danach wollte keiner so wirklich verstehen wieso unsere Zebras ausgerechnet bei diesem Gegner nicht das zweifelsohne vorhandene Potential abrufen wollten. Gegen Fürth sollte für uns ein von den Medien oft als „richtungsweisendes“ Spiel folgen. Mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn hatte man die Chance sich vorerst oben festzusetzen. Gesagt – Getan. Mit 2:0 schoss der gloreiche Meidericher Spielverein auch die Spielvereinigung aus dem Frankenland nach Hause.

Was die Freude über diese wichtigen drei Punkte noch vergrößert ist die Tatsache, dass die gesamte Nordkurve einen ihrer wirklich besseren Tage erwischt hatte. Bis auf eine kleinere Ruhephase zwischen den 10 Minuten vor und nach dem Halbzeitpfiff schaffte es der blau-weiße Anhang immer wieder sich lautstark bemerkbar zu machen. Mit dem aus Düsseldorf bekanntem Dauergesang fiel auch auf dem Platz das 1:0 für unsere Zebras. Einmal mehr ein Zeichen wie wichtig unsere Unterstützung für die Elf auf dem Rasen ist. Auch die Fahnen ragten über weite Strecken in den Himmel des geliebten Wedaustadions, in welchem sich heute trauriger Weise nur knapp 12.000 Zebras versammelten. Auf der Gegenseite kam die Szene erst mit Beginn der zweiten 45 Minuten geschlossen im Gästeblock an, gab dann aber ein vor allem optisch sehr positives Bild von sich ab. Alles in allem aus Duisburger Sicht ein Auftakt nach Maß in die „Wochen der Wahrheit“. Weiter gehts am kommendem Sonntag bei der Alemania aus Aachen. Auf Zebras …

no images were found