Monthly Archives: Dezember 2010

Bericht: Köln – MSV Pokal

Krönender Abschluss in Köln

Es sollte das Spiel des Jahres werden für den gloreichen Meidericher Spielverein. Nach einer über weite Strecken herausragenden Hinrunde 2010/2011 ging es für den geliebten MSV zum Pokalderby nach Köln. Die Motivation war in den Reihen des weiß-blauen Fanlagers, trotz der wenigen Punkte aus den letzten drei Partien, förmlich zu spüren. So kam es das rund 10.000 Zebras an einem Mittwochabend den Weg ins Müngersdorfer Stadion zu Köln fanden. Die Ultraszene reiste aufgrund der zu erahnenden Verspätungen der Bahn mit drei Busbesetzungen an. Doch auch das brachte nichts. Trotz der Abfahrt um 16 Uhr erreichte man erst gegen 19 Uhr, wo das Spiel eigentlich schon beginnen sollte, die Stadtgrenzen Kölns. Da es viele Meidericher Fans genauso ging, fing das Spiel mit 10 minütiger Verspätung an. Trotzdem verpasste die Szene das frühe 1:0 unserer elf Zebras auf dem Platz.
Erst in der 10 Minute betrat man geschlossen den Block. Sofort wurde allen klar, dass sowohl unsere geliebten Spieler auf dem Rasen, als auch die massig angereisten weiß-blauen Zebraherzen einen absoluten Sahnetag erwischt hatten. Was sich heute vom Einzug ins Stadion, bishin zum Verlassen des selbigen, im ausgeweiteten Gästebereich abspielte erlebt man nur selten als MSV-Fan. Die Mannschaft zeigte wieder einmal die pure Identifikation mit dem Verein und kämpfte die Geißböcke aus Köln in allen Belangen nieder. Das Endergebniss von 2:1 war für den Gastgeber mehr als Schmeichelhaft. Auf den Rängen war der Funke von Beginn an übergesprungen. Ein ums andere Mal konnte man sich mit den gewohnten Gesängen im Rund des Müngersdorfer Stadions Gehör verschaffen. Die Stimmung gipfelte wohl nach dem vorentscheidenden 2:0 durch Julian – ich kämpfe um jeden Ball – Koch, und im wechselseitigem Schreck vom Niederrhein zwischen Stehern und Oberrang. An diesem Tag gab es wirklich nicht viel zu meckern. Nachdem Anschlusstreffer der Kölner war dem Gästebereich das kollektive mitzittern förmlich anzumerken. Als der Abpfiff dann ertönte die pure Erleichterung. Viertelfinale – eine Masse an Geldeinnahmen – und ein gutes Bild auf den Rängen – der Jahresabschluss war vollends gelungen und hatte den Namen Highlight absolut verdient. Nach dem Spiel wurde den Emotionen freien Lauf gelassen. Ausgiebiges Feiern mit der Mannschaft rundete diesen gelungenen Abend ab. Der Spielverein aus Meiderich hatte allen Mitgereisten schon vorzeitig das wohl schönste Weihnachtsgeschenk gemacht. Geschlossen machte sich die Szene nach Verlassen des Stadions auf den durchaus interessanten Weg zum Gästeparkplatz. Die Rückfahrt dann verlief ohne Zwischenfälle, so dass man nach rund 90 Minuten wieder Duisburger Boden betrat. Weiter gehts für den Spielverein im Viertelfinale im übrigen entweder mit einem Heimspiel gegen Lautern oder einem Auswärtskick bei der TuS Koblenz. Beides keine unlösbaren Aufgaben. Da werden Träume wach…

DANKE MSV – DANKE LIEBE SPIELER – DANKE FÜR DIESEN GRANDIOSEN JAHRESABSCHLUSS!

Bericht: MSV – Bochum

Mit Niederlage in die Winterpause

Zum letzten Mal im Kalenderjahr 2010 durfte der Meidericher Spielverein sein Können im heimischen Stadion unter Beweis stellen. Am 17. Spieltag empfingen die Zebras den VfL Bochum zum Nachbarschaftsduell an der Wedau. Schnee, Eis und kilometerlange Staus verhinderten dabei wohl vielen die Anreise zum Wedaustadion. Nach dem schwachem Auftritt in Paderborn musste es für den MSV heute in allen Bereichen besser werden. Rund zwei Stunden vor Spiel beginn sammelte sich die Szene am gewohnten Treffpunkt um sich auf die letzten beiden Partien des Jahres, heute gegen den VfL und in der kommenden Woche in Köln einzustimmen. Eine Stunde vor Anpfiff betrat man gemeinsam die geliebte Nordkurve. Insgesamt hatten etwa 18.100 Fans den Weg an die Wedau gefunden.

Zu Spielbeginn gabs von Seiten unserer Gruppe ein Spruchband mit Bezug auf die Legalisierung von Pyrotechnik. Die Kurve hatte einen mäßigen Tag erwischt. In der ersten Halbzeit nur selten laut zu vernehmen. Dafür konnte sich die Kurve optisch recht gut in Szene setzen. In den zweiten 45 Minuten gab es dann liedtechnisch einen 20 minütigen Durchhänger ehe es mit dem bekannten Dauergesang trotz 0:1-Rückstand noch einmal laut wurde an der Wedau. Am Ende hat es nicht gereicht. Der MSV verlor sein zweites Heimspiel in diesem Jahr und es scheint als käme die Winterpause unseren Zebras ganz gelegen. Ein wenig geht die Puste aus nach dieser größtenteils wunderschönen Hinrunde. Der Anhang aus Bochum reiste mit grade einmal knapp 1.800 Fans an. Diese präsentierten zu Beginn der zweiten Halbzeit eine ganz nette Pyroaktion, die ins Bild unseres Spruchband passte, und waren ab und an auch akustisch zu vernehmen. Für unseren Spielverein aus Meiderich geht es nach dem letzten Ligaspiel des Jahres noch zum großen Highlight nach Köln. Pokalachtelfinale mit zahlreicher blau-weißer Unterstützung auf den Rängen. Ein Sieg würde die erfolgreiche Hinrunde ohne Zweifel krönen.

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Bericht: Paderborn – MSV

Nullnummer im Niemandsland

Nach den durchweg positiven Ereignissen, die sich beim Flaggschiff Meidericher Spielverein in den letzten Tagen ereignet haben – „Kapitän Walter“ verlässt am Ende des Jahres endlich und endgültig das Steuer – zog es unsere Zebras am 16 Spieltag, zum letzten Auswärtskick der Hinrunde ins Niemandsland nach Paderborn. Um acht Uhr in der Frühe traf sich die Szene, mehr oder weniger fit, am gewohnten Auswärtstreffpunkt um sich auf den Weg, Richtung Ostwestfalen zu machen. Ein Rund 150 Mann großer Szene-Mob betrat letztlich gegen neun Uhr – ja, die Deutsche Bahn hatte mal wieder massig Verspätung – den RE zum Zwischenstop nach Hamm.
Eine ereignislose Anreise endete im „Baumarkt von Paderborn“. Schön ist bekanntlicher Weise anders! Insgesamt fanden knapp 1300 MSV-Seelen den Weg nach Paderborn um ihre Mannschaft zu unterstützen. Enttäuschend, wenn man die Leistungen der Mannschaft in der aktuellen Saison betrachtet. Und leider hatten auch die, die den Spielverein aus Meiderich begleitet hatten, keinen guten Tag erwischt. Bis auf anständige erste 10 Minuten und kurze Zwischenhochs in Hälfte zwei blieb man Stimmungstechnisch weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Zu viele Leute die einfach nur das Spiel sehen wollen versammelten sich im Stimmungskern, und und und…Das muss doch nicht sein! Zumindest optisch wusste der Gästeanhang mit einem guten Fahnenbild zu überzeugen.
Auch auf dem Platz keine großen Ereignisse. 0:0 hieß es am Ende einer recht langweiligen Partie. Ein Tag wie ihn sich kein Fußballfan wünscht. So war man letztlich froh den Heimweg anzutreten. Auch hier spielte sich alles ruhig ab, so dass man am Ende eines alles andere als gelungenen Tages, gegen sieben Uhr wieder heimischen, Duisburger Boden betrat. Am kommenden Freitag empfängt der geliebte MSV zum Hinrundenabschluss den Nachbarn aus Bochum, bevor es dann zum Pokalachtelfinale nach Köln geht.

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Bericht: MSV – FSV Frankfurt

Niederlage aber kein Beinbruch

Der Wettergott hatte es am 15 Spieltag ganz offensichtlich nicht gut gemeint mit den Zebras. Bei gefühlten -10 Grad durfte der FSV Franfurt seine Visitenkarte im geliebten Wedaustadion abgeben – Leider tat er dies erfolgreich. Trotz der eisigen Kälte fanden sich ab 16 Uhr nach und nach die bekannten Gesichter der Szene am Treffpunkt ein und stimmten sich beim heißen Glühwein auf die Partie gegen den FSV ein. Eine Stunde vor Spielbeginn betrat man den Stimmungsblock in der heimischen Nordkurve. Schon vor Spielbeginn versuchte sich der Stehplatzbereich mit Hüpfeinlagen auf Temperatur zu halten.
Mit Einlauf der Mannschaft gab es von Seiten unserer Gruppierung eine Spruchbandaktion mit der Aufschrift: „Danke Jungs, ihr macht uns stolz“ Kurze, knappe Aussage – die unsere Gefühle der letzten Wochen verdeutlichen. Diese Aktion lief bis auf kleine Schönheitsfehler durch Schwenker im vorderen Teil des Simmungsblocks gut von der Hand. Zu Spielbeginn zeigte die Nordkurve des mit knapp 10.500 Zerbras gefüllten Wedaustadions wieder einmal ihr besseres Gesicht und konnte sich immer wieder mit den bekannten Gesängen im Rund an der Wedau bemerkbar machen. Mit dem 1:0-Führungstreffer durch Maierhofer und der damit verbundenen Tabellenspitze stieg die Stimmung natürlich weiter. Es schien nahtlos da weiter zu gehen, wo es für den MSV in Berlin aufgehört hatte. Nach dem 1:0 spielten unsere wieder einmal nicht enttäuschenden Zebras zahlreiche Kombinationen aus, schafften es aber nicht den Sack mit dem 2:0 vorzeitig zu schließen. Im Gegenteil durch zwei Angriffe ging der Gast aus Frankfurt wie aus dem Nichts und ausgerechnet durch die alten Bekannten Schlicke und Mölders mit 2:1 in Führung. In der zweiten Halbzeit versuchte der MSV alles. Nur noch ab und zu, aber wenn dann laut, hallten die MSV Rufe durch unsere Heimspielsätte. Doch es sollte nichts werden mit dem siebten Heimsieg der Saison. Mitverantwortlich mal wieder auch einige sehr fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. So wurde den Blau-Weißen in der 80. Minute beim Stand von 1:2 ein glasklarer Elfer nicht anerkannt. Fehlentscheidungen die sich in die immer länger werdende Reihe von den Spielen gegen Aue, Aachen und Cottbus mit einreihen. Der DFB scheint es nicht gut mit uns Meiderichern zu meinen. Kurz vor Schluss setzte der FSV durch den dritten Treffer – ins Bild passend ein abgefälschter Schuss von Wunderlich – dem Ganzen den Deckel drauf.

1:3 verloren. Und trotzdem der Mannschaft die sich mal für mal für uns den Arsch aufreist applaudiert. Die Niederlage ist kein Beinbruch. Vom Gästeanhang aus Frankfurt mal wieder zahlenmäßig, optisch und natürlich auch akustisch ein absolut schlechter Auftritt. Durchgehend wechselnde vier bis fünf Personen die Oberkörperfrei in einem lehren Block, pöbelnd auf dem Zaun sitzen, machen jeden Kommentar überflüssig.

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