Monat: Januar 2011

Bericht: 1860 München – MSV

Remis im Bayernland Teil 2

Nur drei Tage nach dem fulminanten, unglaublichen, wahnsinnigen 2:0 Pokalerfolg im Viertelfinale gegen die Pfälzer aus Lautern holte dem Pokalhalbfinalisten von der Wedau der triste Zweitligaalltag wieder ein. Immerhin lautete die Auswärtsaufgabe heute nicht Ingolstadt, sondern München Blau.
Zu einer brutalen Uhrzeit von 3:00h morgens startete ein voller 75er Ultràbus in Richtung Landeshauptstadt des „Freistaates“. Die Fahrt ereignete sich ereignislos, so dass man bereits 2 Stunden vor Anpfiff den tiefgefrorenen Münchner Boden betreten durfte.

Rasch schmückte die Szene den Gästeblock mit vielen und bekannten Zaunfahnen und man empfing die Pokalhelden bereits beim warmmachen euphorisch.
Das Spiel lässt sich schnell erzählen: Wie erwartet konnten unsere Zebras auf dem Rasen nicht annähernd an die Leistung des Pokalabends anknüpfen. So ging der Meidericher Spielverein mit einem verdienten 1:0 Rückstand in die Kabine.
In Halbzeit 2 konnte unser Team zumindest einen Gang hochschalten, und nach der Auswechslung vom Ex-Löwen Schäffler und zahlreicher vergebener Konterchancen der Sechziger, kam, was kommen musste: Eben jener Schäffler konnte durch seinen späten Ausgleich einen sehr schmeichelhaften Punkt nach Meiderich entführen.
In der Schlussphase merkte man, was im Gästeblock akustisch hätte gehen können, leider blieb der 600 Mann starke Gästeanhang bis auf ein schönes Fahnenbild im Großteil des Spiels auf einem eher durchschnittlichen Niveau.
Die Hausherren um Cosa Nostra, Giasinga Buam & Co. überzeugten durch einen über 90 Minuten konstanten und zu vernehmenden Support.

In 8 Tagen erwartet uns das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue. Doch zunächst fiebert ganz Duisburg der sonntäglichen Pokalauslosung entgegen…!

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Quelle: Martin

Bericht: MSV – Kaiserslautern Pokal

Der Traum geht weiter

Es war wohl noch allen rund 10.000 Zebras in den Köpfen, was sich vor rund einem Monat in der Achtelfinal-Begegnung in Köln für Szenen abspielten. Unsere Zebras zogen hochverdient ins Viertelfinale ein – Das Müngersdorfer Stadion wurde vom blau-weißen Gästeanhang eingenommen. Bereits dieser Erfolg bescherte dem geliebten Meidericher Spielverein rund 1,5 Mio „Nebenverdienst“. So durfte es gerne weiter gehen. Und tatsächlich, im Viertelfinale ließen die elf Zebras auf dem Platz den großen Traum der Zebras auf den Rängen nicht platzen. Ganz im Gegenteil. Gegen den 1.FC Kaiserslautern durfte man endlich mal wieder zu Hause ran im Pokal. Eine echte Rarität, hatte man von den vergangenen 23 Pokalspielen doch gerade mal ein Heimspiel zugelost bekommen. Aufgrunddessen, dass die Pfälzer sich erst eine Woche vor dem Viertelfinaltermin für dieses so wichtige Spiel qualifizierten war die Freude umso größer.

Am Mittwoch, 19 Uhr sollte es dann so weit sein. Schri Dr. Brych pfiff vor vollen Rängen die Begegnung an. Insgesamt hatten sich 23.000 Zuschauer ins Wedaustadion verirrt. Das hätten durchaus einige mehr sein können – aber wir wollen an diesem Tag gar nicht anfangen an irgendeiner Ecke zu meckern. Zum Einlaufen der Mannschaften präsentierte sich die Nordkurve in ihren schönsten Farben. Zu einem riesen Spruchband „Wir bleiben unseren Träumen treu“ gab es Konfettiregen im Ober- und Unterrang. Unsere Elf auf dem Platz erwischte wieder einmal einen absoluten Sahnetag. Sie kämpfte um jeden Ball und kaufte dem Bundesligisten im wahrsten Sinne des Wortes den Schneid ab. Früh wurde klar, dass sich heute auch die ca. 21.000 anwesenden Zebras auf den Tribünen in Bestform präsentieren sollten. Bereits nach den ersten Kampfansagen der Spieler auf dem grünen Rasen, erhob sich das gesamte Stadion uns ließ einem jedem MSV-Fan eine Gänsehaut über den Körper fahren. Als dann der Treffer zum 1:0 fiel gab es kein Halten mehr – Emotionen pur! Das gesamte Stadion rastete kollektiv aus und träumte lautstark von Berlin. Die bekannten Gesänge hallten durch die Wedau. In der zweiten Hälfte zu Beginn eine kleine akkustische Verschnaufpause. Diese allerdings wandelte sich spätestens nach dem hochverdienten 2:0 durch Goran Sukalo wieder in die reinste Exstase um. Solche Szenen haben sich im neuen Stadion wohl noch nie abgespielt. Es hielt keinen mehr auf seinem Sitz. Merklich spürbar, dass das unsere Zebras noch weiter nach vorne pushte. So hätte gut und gerne auch noch das 3:0 fallen können. Mitten in die Feierei hinein machte Schiedsrichter Brych mit dem Abpfiff den Traum vom Halbfinale wahr. Gegen wen es dann geht steht noch in den Sternen.

Nach dem Spiel wurde erst einmal gefeiert. Die gesamte Mannschaft gesellte sich nicht nur vor sondern gleich auf den Zaun in die Kurve und die Einheit zwischen Fans und Mannschaft wuschs weiter und enger zusammen. Ein Maierhofer, der jedes Lied selbst lautstark mitschreit oder ein Julian Koch der sich kurzer Hand das Megaphon schnappt und die Kurve anpeitscht – Solche Typen hat es lange nicht mehr gegeben an der Wedau. Ganz nebenbei, die Gäste aus Lautern reisten mit knapp 2000 Fans an und waren zu Beginn durchaus laut zu vernehmen, was sich im Laufe des Spiels – sicherlich auch ergebnisbedingt – ändern sollte. Was bleibt ist ein ganz großes Danke an die Mannschaft, den Trainer, die Fans und unseren Fotografen, der diese Momente mit Topbildern für uns festhielt.

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Bericht: Ingolstadt – MSV

Punkteteilung im Bayernland

Nach dem geglückten Rückrundenauftakt im Heimspiel gegen den VFL Osnabrück führte uns der Spielplan am 19. Spieltag zum Tabellenvorletzten nach Ingolstadt. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle der DFL, die uns Zebras wieder mal an einem Freitag ins Bayernland schickte. Unter den wieder einmal durchaus beschissenen Begleitumständen machte sich eine Ultrabusbesatzung um neun Uhr in der Früh vom Wedaustadion aus in Richtung Ingolstadt. Hinzu gesellten sich einige, vereinzelte Zugfahrer die es aufgrund des Terminplans nicht mehr in den Bus schafften. Auf dem Hinweg spielte sich nichts Außergewöhnliches ab. Die üblichen Bierchen und andern Schmankerl wurden verzehrt ehe man den Audi-Sportpark zu Ingolstadt erreichte.

Das Stadion hielt, samt Insassen, auch genau das, was man sich von ihm versprach. Beim Betreten des Betonklotzes wurde man von Audi-Zaunfahnen und einer tristen Atmosphäre empfangen. Insgesamt sammelten sich rund 150 Duisburger im Gästebereich des Stadions. Ausgerüstet mit mehreren Schwenkern und Zaunfahnen gab man optisch ein recht ordentliches Bild ab. Akustisch war aufgrund der Masse nicht viel zu vernehmen. Das ein oder andere Mal machte sich der Mob dennoch mit Dauergesängen bemerkbar. Zum Heimanhang muss an dieser Stelle nicht viel gesagt werden. Einer der wohl schlechtesten Bilder, die sich bisher auf gegnerischem Platz ergeben haben. Auf dem Platz schienen unsere Zebras in Hälfte eins einen durchaus guten Tag erwischt zu haben. In den zweiten 45 Minuten dagegen bot unsere Elf eine der Schwächeren Leistungen der Saison. Am Ende reichte es dann durch den späten Ausgleich immerhin zu einem 1:1-Unentschieden. Mit einem Punkt mehr auf dem Konto und Vorfreude aufs Pokalhighlight ging es dann auf den Heimweg ins geliebte Duisburg.

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Bericht: MSV – Osnabrück

Vorhang auf – Rückrunde startet mit Paukenschlag

Endlich wieder Fußball – Endlich wieder MSV ! Die recht kurze Winterpause war im Endeffekt mal wieder viel zu lang. War es in der Vergangenheit meist eine wilkommene Pause von emotionslosen Legionären, die sich Zebras schimpften, war in diesem Jahr alles anders. Alle waren sichtlich heiß die blau-weißen Kicker wieder mit Leidenschaft um Punkte kämpfen zu sehn. Gesagt – Getan. Der Vorhang zum zweiten – und wer weiß es schon, vielleicht ja auch krönenden – Akt der Saison 2010/2011 sollte gegen den VfL Osnabrück fallen. Zum heutigen Spiel stand eine Kurvenshow der Kohorte + Jungspunde auf dem Programm. Aufgrund der choreographischen Ereignisse die sich zum Anpfiff abspielen sollten, begab sich der Mob vereinzelt und früher als sonst in die geliebte Nordkurve. Insgesamt wollten rund 13.500 Fans begutachten, ob unsere Elf auf dem Rasen gut aus den Startlöchern kommen würde. Darunter etwa 2000 Anhänger aus Osnabrück.

Zu Spielbeginn erstrahlte die gesamte Nordkurve während der wirklich sehr hübsch anzuschauenden Choreo in den Farben blau und weiß. Akustisch hatte der Zebratross nach der Winterpause über weite Strecken einen wirklich schwachen Tag erwischt. Nur in den jeweils ersten und letzten 20 Minuten wurde es richtig laut an der Wedau. Zwischendurch allerdings ergab sich leider ein über weite Strecken zu gemächliches Bild. Erst bei den gewohnten Dauergesängen kam man zu einer anständigen Lautstärke. Der mitgereiste Anhang aus Osnabrück war zwischendurch durchaus laut zu vernehmen, ließ aber nach dem Rückstand in der zweiten Hälfte stark nach. Unsere Kicker auf dem Platz agierten vor allem in den zweiten 45 Minuten in allerbester Manier. Jeder im Team ackerte um jeden Zentimeter des, wohlgemerkt nur sehr schlecht zu bespielendem Rasens des Wedaustadions. Am Ende sprang ein 4:1-Sieg heraus.

Was bleibt sind tausende strahlende Gesichter und die Hoffnung auf eine furiose zweite Saisonserie. Es macht wieder Spaß ein Fan des Meidericher Spielvereins zu sein. Weiter geht es am kommenden Freitag in Ingolstadt. An dieser Stelle ein dickes Danke an die Freunde der DFL, für die wiedereinmal nicht nachzuvollziehende Terminierung…

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