Monthly Archives: April 2015

Bericht: MSV Amateure – Wuppertal (1:1)

 

Ein guter Tag für die Amateure, ein guter Tag für die Sektion Stadionverbot

Da das ursprünglich terminierte Spiel unserer Amas gegen den WSV dem miesen Wetter zum Opfer fiel, wurde eben jenes am 23.04. nachgeholt. Ein frühlingshafter Donnerstagabend bot sich auch definitiv eher an als ein verregneter und stürmisch-winterlicher Abend. Unserem Aufruf folgten zwar nur knapp über 500 MSV-Fans, darunter aber 100 aus unseren Gruppenkreisen. Das Besondere an diesem Abend war nicht nur der Umstand, dass im Wedaustadion und nicht in Meiderich gebolzt wurde, sondern auch, dass unsere Stadionverbot´ler endlich wieder Stadionluft im Kreis ihrer engsten Freunde schnuppern durften. Voller Vorfreude beflaggten wir den Stimmungsblock mehr als üppig. Dabei erblickte eine neue Zaunfahne das Licht der Welt, welche in Eigenregie von der Sek SV erstellt wurde.

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Bericht: Dresden – MSV (0:2)

Zebras landen Bigpoint in der Zone

Es geht zur Zeit Schlag auf Schlag. Nach dem gelungenen Besuch der Amateure am vergangenen Donnerstag stand das nächste auswärtige Sonntagsspiel der ersten Mannschaft auf dem Programm. Im Rudolf-Harbig-Stadion trafen am 34. Spieltag Dresden und unser MSV aufeinander. Während es für die Sachsen nur noch um die goldene Ananas geht, heißt es für Meiderich den Anschluss an Platz 2 zu halten.

In den frühen Morgenstunden fuhr ein bestens gefüllter Bus der PGDU gen Osten. Den Gästekäfig erreichten wir ohne besondere Vorkommnisse. Leider schafften es nur 350 Ruhrpottkanaken in den Gästeblock, die jedoch spätestens in der zweiten Hälfte auf sich aufmerksam machen konnten. Die Blau-Weißen auf dem Rasen kamen gut in die wichtige Partie, jedoch baute man den Gastgeber im Verlauf der ersten Hälfte durch ein ungenaues Aufbauspiel unnötig auf. Die Ossis machten nicht den Eindruck, als würden sie nur ihren Stiefel runter spielen wollen. Zur Pause ging es mit einem etwas glücklichen 0:0 in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel hatten beide Teams gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Doch in der 68. Minute fiel die kleine Vorentscheidung zu unseren Gunsten: Nach einer Wolze-Flanke köpfte Bajic den Ball vors Tor, wo King Onuegbu nur darauf wartete, den Ball hinter die Linie zu drücken. Der Nigerianer setzte sich durch und man führte in Dresden! Nur 10 Minuten später legte Duisburg nach, als Janjic einen fälligen Strafstoß zur 0:2-Führung verwandelte. Selten hatte man einen derart effektiv spielenden MSV in so einer engen Partie erlebt. Am Ende hätte der Sieg noch höher ausfallen können, doch auch das 2:0 nahmen wir mehr als gerne wieder zurück in den Pott! Nach über 2 Jahrzehnten gelang Duisburg wieder ein Auswärtssieg bei Dynamo.

Die Schwarz-Gelben unter den 22.535 Zuschauern im Dresdener Stadion sorgten vor allem in strittigen Schiedsrichtersituationen für eine aufgeheizte Atmosphäre. Der heimische K-Block konnte nicht ganz die hohen Erwartungen erfüllen. Sehr lauten Passagen und ein imposanter Armeinsatz folgten immer wieder leisere Phasen. Nach dem 0:2 aus deren Sicht konnte sich auch der Gästeblock Gehör verschaffen. Klar, die Heimkurve schwieg und der Gästeblock tanzte und tobte.
Auch die Abreise in den Pott gestaltete sich problemlos, sodass nach Mitternacht wieder der heimische Boden betreten wurde.

Fotos: PGDU;  MSV Duisburg Fotostrecken

Bericht: MSV vs. Energie Cottbus (3:2)

Wiedergutmachung nach Pokalpleite geglückt

Nur wenige Tage nach dem enttäuschenden Aus im Niederrheinpokal in OB erwartete ein jeder Duisburger eine anständige Wiedergutmachung vom eigenen Team. Dabei wollen wir uns nicht falsch verstehen: Selbstverständlich kann man sich über die Bedeutung des Niederrheinpokals streiten. Doch kein Blau-Weißer verliert gerne, und dann noch so kläglich, bei RWO. Wie dem auch sei, unser primäres Ziel ist und bleibt der Aufstieg in Liga 2 und da galt es am 33. Spieltag daheim gegen den Absteiger aus Cottbus die unfassbare Heimserie weiter auszubauen.
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Halbfinale NRP: RWO vs. MSV 2:0

Bittereres Ausscheiden mit der B-Elf

Gut 4 Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen im Niederrheinstadion führte uns der Weg im Halbfinale des Niederrheinpokals nach Oberhausen. Top motiviert und bei allerbestem Wetter trafen wir uns gemeinsam mit Block 10, Zebrabande, der sportlichen Fraktion und unseren Freunden aus Ostwestfalen sowie vielen weiteren blau-weißen Anhängern an einem zuvor publizierten Treffpunkt im Norden der Stadt, um von dort aus gemeinsam nach Oberhausen zu laufen. Besonderes Highlight sicherlich für uns, gute anderthalb Stunden Seite an Seite mit unseren ausgesperrten Brüdern die schönsten Lieder der Welt zu schmettern. Um 17:15 Uhr startete die Karawane mit gut 500 Duisburgern. Es knallte und rauchte im 15-Minuten-Takt an fast allen Ecken und die Motivation war in den lauten Gesängen und Pöbeleinlagen spürbar. Als Team Grün unsere Reiseroute mehrmals verändern wollte, wurden kurzerhand ein paar Sperrungen entschlossen „umgangen“ und schwupps hatten die Bullen das Nachsehen. Am Ufer des Rhein-Herne-Kanals angekommen, verabschiedeten wir uns von den SV´lern und machten uns im überdachten Bereich der Gästekurve breit.
Von den 13.320 Zuschauern bevölkerten zwischen 7.500 und 8.000 Zebras das alte Oberhausener Stadion. Wie üblich also ein Heimspiel in der Nachbarstadt. Die Heimseite präsentierte beim Intro eine ziemlich unschöne Choreo, während auf unserer Seite keine optischen Highlights gesetzt wurden. Der Gästeblock startete recht lautstark in die Partie, doch als schnell klar wurde, dass die von Trainer Lettieri aufgebotene B-Elf auf dem Rasen große Probleme gegen den kämpfenden Gastgeber haben wird, nahm auch die Euphorie im Gästeblock spürbar ab. Wir präsentierten noch ein Spruchband, welches auf diverse Vorfälle im Vorfeld der Partie hinwiesen: „Beim Streunen in der Kurve ertappt – beim Crossen von den Bullen gepackt – mit Hilfe der Bullen ins Taxi rein – und ihr wollt Derbygegner sein?“
Auf dem Feld spielte sich währenddessen Unfassbares ab, da es nach 42 Minuten bereits 2:0 für OB stand. In der zwoten Hälfte bissen sich die Zebras zwar etwas mehr in die Partie und auch der blau-weiße Anhang ließ wieder etwas mehr von sich hören, doch so wirklich glaubte keiner mehr an die Wende. Zwischenzeitlich blinkte und rauchte es an diversen Punkten der großen Gästekurve. Doch es half alles nichts, am Ende schied Meiderich ziemlich kläglich aus dem Niederrheinpokal aus.
Nach Abpfiff forderte unsere Sport-Fraktion die gegenüberliegende Seite zum Tanz auf, doch die Einladung wurde nicht sonderlich beachtet.

Trotz aller Enttäuschung über die Niederlage beim kleinen Nachbarn bleibt die Erkenntnis, dass das oberste Ziel schlicht und ergreifend der Aufstieg in die 2. Bundesliga heißt. Wir hoffen, dass sich Mannschaft und auch Fans dessen zu 100% bewusst sind und als Einheit in die nächsten Wochen der Wahrheit reingehen werden!