Bericht : KSC – MSV

Quelle : www.seit1894.de
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Aufwärtstrend hält an – Dreier im Wildpark

Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres 2009, gastierte unser MSV im altehrwürdigen Wildparkstadion zu Karlsruhe. Angesetzt war das Spiel im rund 300 Kilometer enfernten Baden natürlich zu „bester Anstoßzeit“ am Freitag um 18 Uhr. Aufgrund überschneidener Arbeitszeiten usw. machte sich letztlich ein merkbar minimierter, aber trotzdem gut motivierter Ultrahaufen von rund 40/50 Mann auf den Weg Richtung Karlsruhe um die Zebras auch im Gästeblock des schönen Wildparkstadions zu unterstützen. Während sich der Großteil im Bus auf den Weg machte, reisten zudem drei Autos an, die es zur Abfahrtszeit (12 Uhr) nicht schaffen konnten am Hauptbahnhof zu erscheinen. Auf der gut fünfstunden langen Hinfahrt, genoß man das ein oder andere Bier und stimmte sich allmälich darauf ein den vierten Auswärtsdreier in Serie einzusammeln. Als man rund einen halbe Stunde vor Anpfiff im Gästeblock eintraf sammelten sich hier allmälich geschätzte 170 Duisburger Fans, jeglicher Art. Relativ weit oben im Block platzierte sich der supportwillige Kern und legte zu Beginn auch sofort gut los. Für die geringe Anzahl an Zebras war es ein durchaus ordentlicher Auftritt der Anwesenden, die durchgängig und emotional die üblichen Lieder aus ihren Kehlen schrien. Mit Erfolg. Mitte der ersten Hälfte war es erneut Ivo Grilic, der einen Freistoß direkt im Karlsruher Tor unterbrachte und uns Fans wieder von besseren Zeiten träumen ließ. Nach dem allen voran Nicky Adler auch die besten Chancen nicht verwertete musste man im Gästeblock am Ende nocheinmal zittern, konnte letztlich, nach gefühlten zehn Minuten Nachspielzeit die verdienten drei Punkte Richtung Aufstiegsränge feiern. Optisch verzichtete man diesmal allerdings noch auf Schwenker und andere optische Unterstützung, sondern konzentrierte sich ausschließlich auf den akkustischen Aspekt, um zu verdeutlichen das noch nicht alles wieder im reinen ist. Vom KSC Anhang war überraschender Weise an diesem Freitag nicht viel zu vernehmen. Bis auf einige Standartgesänge kam akkustisch nicht viel rüber, was sicher auch mit dem Spielverlauf zusammenhing. Optisch hingegen gab der Supportkern ein gutes Bild, mit reichlich Schwenkern und Co ab. Mit dem nächsten Sieg in der Tasche und mittlerweile Platz vier machte man sich dann nach Abpfiff wieder auf den Heimweg. Logischer Weise verlief dieser feuchtfröhlich mit Bier und Schnaps jeglicher Art.