Bericht: Union Berlin – MSV (2:1)

Klassenerhalt trotz Niederlage!

Die letzte Auswärtstour der Saison führte unseren Meidericher Spielverein nach Berlin-Köpenik. In der alten Försterei traf man auf die Berliner Union. Unter den 19556 Zuschauern befanden sich auch gut 600 mitgereiste Zebraanhänger.

Bereits in den frühen Morgenstunden machte man sich mit einigen 9er-Besatzungen auf den Weg in die Hauptstadt. Dort angekommen beflaggte man Zaun und Wellenbrecher, ehe man am Bierstand zunächst das enttäuschende Alkoholfreie erblickte.
Es folgte der Anpfiff! Das Spiel begann recht zügig mit einigen Chancen auf Seiten der Zebras – unter anderem ein ansehnlicher Seitfallzieher. Jedoch gelang es unseren blau-weißen Jungs mal wieder nicht, das Runde in dem Eckigen unterzubringen. So trennten sich die Mannschaften torlos in die Halbzeit.
Kurz nach der Pause ließ Kevin Wolze den Gästeblock jubeln, indem er im Strafraumgestochere den Überblick behielt und den Treffer zum 0:1 mit einem wunderschönen Schlenzer aus ca. 16 Metern markierte!
Die Freude darüber dauerte allerdings nicht allzu lange und so glichen die Hausherren wenige Zeigerumdrehungen später bereits wieder aus. Dann hatte unser 10er auf einmal den Ball – wenige Meter vor dem Keeper der Eisernen! – freistehend auf dem Fuß, jedoch scheiterte dieser kläglich und schoss dem Schlussmann direkt in die Arme. Getreu dem Motto “ Wer sie vorne nicht macht, kassiert sie hinten!“ pfiff der fragwürdige Offizielle mit den bunten Karten auch noch einen Elfer gegen uns. Dieser wurde dann zu allem Überfluss auch noch durch den Berliner Kapitän Mattuschka verwandelt. 2:1 – Endstand!
Trotz der Niederlage gab es Grund zur Freude, denn durch die zeitgleichen Niederlagen der Konkurrenz ist der Klassenerhalt des MSV nun endgültig perfekt! Ein Umstand, auf den man nach der verkorksten Hinrunde sicherlich nicht allzu hoch gewettet hätte.
Der Gästesektor startete mit einer kleinen Choreo bestehend aus blauen und weißen Luftschläuchen und einem Spruchband. Akustisch schwankte man sowohl in Lautstärke als auch Mitmachquote während der Partie, jedoch ohne die Gesänge je wirklich vollends abbrechen zu lassen. Zudem fiel die üppige Zaunbeflaggung einmal mehr positiv auf.
Die Heimkurve fiel durch eine konstant hohe Mitmachquote (bis auf einige Minuten nach dem 0:1) und einem großen Schwenkfahneneinsatz auf. Auch die Gesänge der Eisernen waren fast durchgängig zu vernehmen.
Danach machte man sich wieder auf den langen, Stau gespickten Heimweg gen Westen, welcher einzig durch den fahrenden „Wanderzoo“ versüßt wurde.

Am kommenden Sonntag folgt dann das Saisonende im Wedaustadion. Dann begrüßen wir die Ostwestfalen von der Pader im Pott. Hoffen wir auf einen schönen Fußballmittag vor gefüllten Rängen. Auf dass wir noch einmal alle vor der langen Sommerpause unseren Weg in die Kurve finden und Trainer samt Mannschaft mit einem würdigen Saisonabschluss für die starke Rückrunde belohnen! Wir sehen uns im Stadion!