Bericht: Chemnitzer FC – MSV (0:0)

Punktgewinn im Osten

Nach dem überaus erfolgreichen Pokalwochenende mit dem Weiterkommen im DFB- und im Niederrheinpokal innerhalb von 48 Stunden stand nun der Drittliga-Alltag wieder an. So rollte in aller Frühe ein gut gefüllter PGDU-Bus in Richtung Karl-Marx-Stadt. Der dort beheimatete Chemnitzer FC sorgte ebenfalls im Pokal für Furore, in dem es in einem denkwürdigen Spiel die Mainzer aus dem Wettbewerb kickte. Zudem verlor der CFC noch kein Ligaspiel und war somit vor dem Aufeinandertreffen leichter Favorit.

Wir überlegten uns, wie wir diesem Spiel die nötige Würze verleihen könnten und präsentierten zum Einlaufen der Mannschaften eine Choreo im käfigartigen Gästeblock.
Unter dem Motto „Forza Meiderich“ wehten in drei Reihen drei verschiedene Farbvariationen von Fahnen in der Luft. Sah, bis auf einen kleinen optischen Fehler, welcher durch das Abblättern der Farbe auf dem Banner verursacht wurde, insgesamt sehr zufriedenstellend aus. Unsere Kicker legten leider nicht so euphorisch los wie die nur sehr spärlich mitgereisten 200 MSV-Fans. So erspielten sich die Chemnitzer in Halbzeit 1 einige hochkarätige Möglichkeiten, welche glücklicherweise nicht verwertet werden konnten. Nach und nach fanden wir auch ins Spiel und konnten erste Paroli bieten, ehe sich bis zur Halbzeit eine sehenswerte Partie von zwei gleich guten Mannschaften entwickelte.
Nach dem Seitenwechsel hätten wir alleine durch die Möglichkeiten von Janjic durchaus in Führung gehen können, doch an diesem Tag hatte es auf beiden Seiten nicht mit einem Tor sein sollen. So endete die Partie, welche immer wieder durch ordentliche Regenschauer beeinflusst wurde, am Ende leistungsgerecht mit 0:0. Schön durchnässt bestiegen wir unseren Bus, um die siebenstündige Rückfahrt anzutreten.

In der Baustelle an der Gellertstraße konnten sich die tapferen Schlachtenbummler aus dem Westen, bedingt durch die mangelhafte Akustik und der numerischen Unterlegenheit, nur selten in Szene setzen. Optisch sah das Ganze wie immer ganz ansehnlich aus. Von der Heimkurve hörte man jedoch auch nur ganz selten was. Warten wir mal ab, wie sich das Ganze dort gestaltet, wenn der Umbau fertiggestellt ist.