Bericht: MSV – VfL Osnabrück (3:0)

Erster Heimsieg der Saison!

Am vergangenen Samstag, bescherte uns der achte Spieltag einen alten Bekannten an der Wedau. Die lila-weiße, Osnabrücker Scheiße verirrte sich mal wieder in den Pott. 11786 Zuschauer wollten sich dieses Ereignis, bei herrlichem Fußballwetter, nicht entgehen lassen.

Anpfiff! Eine ansehnliche Partie mit Chancen auf beiden Seiten präsentierte sich auf dem Rasen, jedoch ohne vorerst die Pille im gegnerischen Kasten zu versenken. Dieses Bild bot sich fast die gesamte erste Halbzeit und während schon so manch ein Stadionbesucher mit den Gedanken bereits in der Pause war, bescherte Neuzugang Kevin Scheidhauer unseren Zebras den ersten Torjubel des Tages! Bei so einem Einstand, kann sich unser alter Pulp-Gänger Onuegbu demnächst schon einmal mit der Bank anfreunden!

Das 1:0 markierte auch den Halbzeitstand.

Nach Wiederanpfiff machten unsere Gestreiften auch direkt da weiter, wo sie vor der Unterbrechung aufgehört hatten: zunächst konnten die Niedersachsen Fletcher nur mit einem Foul stoppen, in den anschließenden Szenen machte Gardawski Tempo.

Dann die 66.Minute! Die Meidericher belohnten sich selbst mit einem Kopfballtreffer durch Dum! 2:0 für die Zebras….aber das war noch nicht alles!

Denn auch nach der angenehmen zwei Tore Führung hörten unsere Jungs nicht auf das gegnerische Tor zu attackieren, was in der 84. Minute dann auch folgerichtig zum 3:0-Endstand führte!

Ein wunderbarer Samstag: drei Punkte, erster Heimsieg und vor allem nicht schon wieder ein Unentschieden! Weiter so Jungs!

Zum Spielbeginn widmete die Zebrabande einem neuen SVler ein Spruchband.

Stimmungstechnisch blieb der Heimanhang einmal mehr hinter seinen Möglichkeiten zurück. Besonders im oberen Drittel des Stimmungsblocks haben wohl viele immer noch nicht begriffen was dessen Name bedeutet.

Wirklich laut wurde is in der Regel nur, wenn auch der Oberrang mal wieder mit einstimmte. Ein Szenario, welches leider viel zu selten vorzufinden ist!

Die erwähnenswerteste Aktion des Gästesektors bestand in einer kleinen Choreo zum Spielbeginn. Schwenker in Vereinsfarben schmückten den Oberrang und wurden durch ein mäßig ansehnliches Spruchband untermalt.

Bevor uns der Ligabetrieb dann die Stuttgarter Kickers ins heimische Rund führt, heißt es Dienstag erst einmal ab nach Homberg. Dort muss man sich mit einem Dorfverein namens „VSF Amern“ herumschlagen, um die nächste Runde des Niederrheinpokals zu erreichen. Ein notwendiges Übel, möchte man doch möglichst auch in der nächsten Spielzeit wieder am DFB-Pokal teilnehmen.