Bericht: MSV – Stuttgarter Kickers (2:0)

Sieg im Spitzenspiel!
Wer hätte das noch vor ein paar Wochen gedacht: An diesem 9. Spieltag sollte es zu einem Spitzenspiel an der Wedau kommen. Während wir uns durch den Sieg in der vergangenen Woche auf Platz 4 vorschoben, rangierte der Gegner aus der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt in Form der Stuttgarter Kickers an der Tabellenspitze. Diese Umstände bescherten uns die bereits 3. Live-Übertragung im Free-TV. Ob es daran lag, dass nur 11.336 Menschen das Spiel bei bestem Wetter im Stadion sehen wollten, ist abschließend natürlich nicht zu beurteilen.

Ohne nennenswerte Ereignisse startete die Partie und die 11 mal wieder in grün spielenden Zebras kamen wie gewohnt sehr gut in die Partie. So dauerte es keine 16 Minuten, ehe das Wedaustadion das erste Mal in Ekstase gebracht werden konnte. Schlitzohr Gardawski platziert seinen Ball von der Ecke der 16er-Kante in Richtung des zweiten Pfostens, doch der Ball senkt sich zur Überraschung aller Spieler in aller Seelenruhe wunderbar ins lange Eck. Ob´s so gewollt war oder nicht, geile Bude und 1:0! Bis hier hin und vor allem nach dem Führungstreffer konnte der Sound von der Nord vollkommen zufriedenstellen, anschließend ebbte jedoch vor allem die Mitmachquote im Stimmungsblock bis zum Halbzeitpfiff merklich ab.
 
Die zweite Hälfte begannen unsere Meidericher genau so couragiert wie die erste:
Die Gäste können eine Ecke nicht abschließend klären, da fällt unserem linken Außenminister Grote der Ball vor der Füße, der aus 20 Metern unnachahmlich den Ball im Giebel versenkt!
Zwei sehr schöne Buden und eine erneut sehr konzentrierte Defensivleistung bescherten uns den zweiten Dreier innerhalb von 7 Tagen gegen zwei sportlich sehr ernstzunehmende Kontrahenten, denn in den Folgeminuten wachten die Gäste zwar etwas auf, aber wirklich gefährlich wurde es für unseren Torwart nicht mehr. Stimmungstechnisch pendelte sich der Lärmpegel im durchschnittlichen Bereich ein. Nicht wirklich doll, aber auch nicht wirklich schlecht.
 
Die 150 mitgereisten Gäste aus dem Süden zeigten zu Beginn der Partie eine ganz ansprechende Choreografie, traten jedoch in den 90 Minuten nicht mehr weiter in Erscheinung.