Bericht: MSV – Erfurt (2:0)

MSV beendet Tor- und Siegflaute

Der 17. Spieltag stand bei uns ganz im Zeichen des Anti-RedBull-Aktionsspieltags. Wie auch in allen anderen Stadien, in denen sich die Fankurven im Aktionsbündnis gegen RB engagieren, sollte sowohl ein optisches, als auch akustisches Zeichen gegen den Brausehersteller gesetzt werden. Die Mannschaft wurde im Vorfeld darüber informiert, dass sich der Protest nicht gegen sie richtete. So zeigte die Nordkurve mit passendem Banner zum Einlaufen der Mannschaften RB die rote Karte. Auch wenn das Bild etwas kompakter hätte aussehen können, ist das Zeichen sicherlich angekommen. Anschließend wurde in den ersten zwei Minuten des Spiels, erneut mit dazu passendem Banner im Unterrang, lautstark gepfiffen. Die Gäste, welche ebenfalls in Absprache mit uns an der Aktion teilnahmen, zogen diese leider nicht bis zum Schluss durch und nutzten die Aufmerksamkeit des Protests dafür aus, uns mittels eines Spruchbands zu provozieren. Die Antwort darauf wurde unsererseits spontan in der Halbzeitpause angefertigt und am Zaun gezeigt.

Fußball wurde aber auch noch gespielt. Es galt, nach einigen sieg- und torlosen Spielen am Stück mit einem Erfolg wieder oben anzuklopfen. In Halbzeit 1 verfiel unsere Truppe in das alte Muster. Hinten sicher stehen, doch vorne keine Kreativität und Durchschlagskraft. In Halbzeit 2 investierten die blau-weißen noch mehr und in der 77. konnte unser Top-Torschütze Janjic endlich den Knoten zum Platzen bringen. Kurz vor Schluss machte Gardawski mit dem 2:0 Entstand alles klar. So blieben die drei Punkte völlig verdient an der Wedau, denn der Gast aus Erfurt beteiligte sich im Prinzip kaum am Spielgeschehen.

10.149 Zuschauer kamen ins Wedaustadion, um Duisburg siegen zu sehen. Der Stimmungsblock zog über die gesamte Spielzeit gut mit, jedoch konnten diesmal weitere Teile des Stadions kaum zum Mitmachen animiert werden, sodass es leider nie wirklich laut wurde. Die knapp 300 Gäste konnten auch nur optisch überzeugen, was aufgrund der numerischen Unterlegenheit auch nicht weiter verwundert.