Bericht: 29. Hallenstadtpokal Duisburg

Trotz Krach unter´m Dach kein Turniersieg

Wie auch in den Jahren zuvor entschieden wir uns dazu, dem diesjährigen Stadtpokal in Rheinhausen beizuwohnen. Unsere Amateure stiegen traditionell am Freitagabend ins Turnier ein. Der Weg vom Bahnhof Rheinhausen bis zur Halle gestaltete sich mit derart schlechten Lichtverhältnissen, dass wir unterwegs noch ein bisschen nachhelfen mussten. Siehe da: Ganz Rheinhausen erleuchtete und wies uns den Weg zur Halle an der Krefelder Straße.

In der Halle angekommen, positionierten wir uns im ausgerufenen Block D, um unsere Amas mit Liedgut aus alten Tagen zu unterstützen, in denen es in Duisburg noch eine ernstzunehmende Amateur-Szene gab. Passend dazu blieb auch das PGDU-eigene Schwenkmaterial zu Hause, da stattdessen alte Schätze aus den Kellern der ehemaligen 1958-Ultras ausgegraben wurden und an diesem Wochenende mal wieder zum Einsatz kamen. Wenn beide Stimmungsblöcke mal gesangstechnisch an einem Strang zogen, wurde es schon brachial laut in der Halle. Leider wurde zum Großteil aneinander vorbeigesungen, doch wir hatten im Block D dennoch spätestens nach dem 3. Spiel unseren Spaß. In diesem Spiel zeigten wir auch unsere erste Wende-Choreo, welche mit passenden Spruchbändern verdeutlichen sollte, welcher Verein in Duisburg das Sagen hat. Sicher gab es am finalen Bild noch ein paar Haken, aber für den ersten Versuch kam das Bild schon ganz gut rüber. In der Folge feierten wir uns nicht selbst, sondern pushten lautstark und emotional die Zebras in die Zwischenrunde. Dies gelang auch, sodass man sich nur einen Tag später zum Finaltag wieder in der Halle versammelte.

Leider erwischten unsere Jung-Zebras einen rabenschwarzen Samstag, sodass am Ende nur ein enttäuschender 4.Platz heraussprang. Im bedeutungslosen Spiel um Platz 3 hatten wir die Halle als krönenden Abschluss ganz für uns allein, was dem Amateure-Block trotz eines kräftezehrenden Turniers die letzten Kraftreserven entlocken ließ und die vorgetragenen Lieder nochmals mit ordentlich Lautstärke durch die Halle schepperten.

Ruhm und Ehre, für die Amateure!