Bericht: VfB Stuttgart 2 vs. MSV (1:2)

Zebras entführen drei wichtige Punkte aus der Provinz

Am 32. Spieltag begann die Serie der sonntäglichen Auswärtsspiele. Aus welchen Gründen auch immer wurden die Spiele gegen Stuttgart II, Dresden und Erfurt alle auf einen Sonntag terminiert. Nicht gerade ideal in der entscheidenden Phase um den Aufstieg, aber da muss man nun mal durch. Gut 500 Zebras nahmen die erste Hürde Stuttgart Amateure und reisten zum zweiten Mal in dieser Saison nach Großaspach. Im dortigen Dorfstadion wartete sportlich keineswegs Laufkundschaft, da die Amas des VfB gegen alle großen Teams daheim punkten konnten. Auf den Rängen jedoch sollte sich ein grauenhaftes Bild zeigen: Gerade mal 810 Zuschauer wollten sich diesen Drittligakick geben. Ein dennoch optimistischer Reisebus der PGDU erreichte gute 2 Stunden vor Anpfiff das Stadion in GA.

Im Block wurde die gleiche Position wie schon im Vorjahr ausgewählt und nachdem unsere Gruppe zuletzt etwas die Emotionalität am Support vermissen ließ, konnte an diesem Sonntagnachmittag wieder einiges an Boden gut gemacht werden. Insgesamt lieferte der Stehblock eine über die volle Spielzeit sehr solide Leistung ab. Emotionalität, Ausdauer und Abwechslung im Liedgut stimmten zum Großteil. Unsere Truppe auf dem Rasen ließ sich von der guten Leistung auf den Rängen anstecken und legte los wie die Feuerwehr. Bereits nach 29 Minuten hieß es 2:0 für den Meidericher Spielverein, der durch einen Janjic-Elfmeter und einen Klotz-Abstauber bereits früh die Weichen auf Sieg stellte. Durch ein konsequent gut gespieltes Pressing ließ man den Gastgeber zu keiner Zeit zur Entfaltung kommen. Als in Halbzeit 2 die zahlreichen Möglichkeiten zur Erhöhung der Führung nicht genutzt wurden, wurde es aus heiterem Himmel nochmal spannend, als ein Stuttgarter plötzlich alleine auf unser Tor zulaufen konnte und durch Rata umgemäht wurde. Der Schiri zeigte den roten Karton und aufgrund aller bereits durchgeführter Auswechslungen musste Stürmer Scheidhauer die Kiste irgendwie sauber halten. Obwohl die Gastgeber den Elfer verwandelten, klappte in der Folge das Halten der knappen Führung problemloser als gedacht und Duisburg nahm völlig verdient die drei wichtigen Punkte mit in den Pott!

In den Wochen der Wahrheit geht es Schlag auf Schlag und so wartet schon der kleine Nachbar aus Oberhausen auf uns. Das nächste Heimspiel in der Fremde sollte wieder siegreich gestaltet werden, um für die Mission Titelverteidigung den Finaleinzug im Niederrheinpokal klarzumachen. Scheiß RWO!