Bericht: MSV vs. Energie Cottbus (3:2)

Wiedergutmachung nach Pokalpleite geglückt

Nur wenige Tage nach dem enttäuschenden Aus im Niederrheinpokal in OB erwartete ein jeder Duisburger eine anständige Wiedergutmachung vom eigenen Team. Dabei wollen wir uns nicht falsch verstehen: Selbstverständlich kann man sich über die Bedeutung des Niederrheinpokals streiten. Doch kein Blau-Weißer verliert gerne, und dann noch so kläglich, bei RWO. Wie dem auch sei, unser primäres Ziel ist und bleibt der Aufstieg in Liga 2 und da galt es am 33. Spieltag daheim gegen den Absteiger aus Cottbus die unfassbare Heimserie weiter auszubauen.

Zum Warmmachen beider Teams richteten wir in Form eines Transpas eine deutliche Nachricht an unsere Kicker. Diese schienen sich die Herren von Lettieri zu Herzen genommen zu haben. Nach nur 8 Minuten klingelte es im Kasten, als Onuegbu völlig freistehend nach einer absoluten Sahne-Vorarbeit von Dausch zur Führung einköpfen konnte. Anschließend drückte Meiderich auf das 2:0. Völlig aus dem Nichts fiel in Minute 30 der Ausgleich für die Ossis. In den letzten Spielen konnte man den Trend erkennen, dass unsere Kicker in der Überlegenheit oft völlig unnötige Gegentore kassieren.
In der zweiten Hälfte spielte der MSV weiter munter auf das Tor der Gäste. Nach einer Stunde machte man den Sack durch ein Traumtor von Wolze und ein Kopfballtor von Bajic zu. Der Anschlusstreffer zum 3:2 Endstand in der Nachspielzeit brachte uns nicht weiter in Bedrängnis. Sieg!

Nun kommen wir zu einem weiteren erfreulichen Punkt. Liefen die vergangenen Heimspiele vom Support der Nordkurve her auf einem sehr unterdurchschnittlichen Level ab, konnte diesmal endlich eine insgesamt zufriedenstellende Lautstärke über das Spiel verteilt aufrecht gehalten werden. Den etwas ruhigeren Phasen in den letzten 10 Minuten der jeweiligen Halbzeiten konnte man u.a. mit Hilfe eines wiedererstarkten Oberrangs durch sehr laute Passagen in Halbzeit 2 trotzen. Auch der Schwenkeinsatz zeigte sich verbessert. GENAU SO muss es weitergehen liebe Zebra-Gemeinschaft!!
Die 200 Gäste aus Cottbus fielen nur durch ein schönes Intro mit zahlreichem Fahnenmaterial auf, anschließend herrschte großes Schweigen im Gästeblock.