Bericht: Erfurt – MSV (0:2)

Liga Zwei zum Greifen nah

 

Nach dem erfolgreichen Wochenende an dem sich unsere Zebras den zweiten Platz mit einem Sieg gegen Preußen Münster sicherten, hieß es dieses Wochenende mit aller Kraft diesen Rang zu verteidigen. Holstein Kiel gewann souverän mit 4:0 in Fortuna Köln. Also war es Pflicht, 3 Punkte in Erfurt zu ergattern um weiterhin mit einem Punkt vor Kiel in der Tabelle zu stehen.

Der Tag des 36. Spieltags begann und man fand sich am frühen Sonntagmorgen an den bekannten Treffpunkten zusammen. Der Gegner hieß FC Rot-Weiß Erfurt und so machte sich ein gefüllter Bus und 9er der PGDU auf den Weg in den Osten. Auf der Hinfahrt bemerkte man die große Anspannung vor diesem Spiel, wir waren mitten im Saisonfinale angekommen. Erfurt hatte zwar nichts mehr zu holen, doch unsere Meidericher waren bekannt dafür in solchen wichtigen Spielen zu patzen. Auf der Hinfahrt verlief alles ruhig und man kam pünktlich am Steigerwaldstadion an.

Unsere Jungs starteten gut in die Partie und gingen in der 11. Minute durch einen Treffer von King Onuegbu in Führung: King schob den Ball durch die Beine des gegnerischen Torhüters und der Ball kullerte langsam ins Tor. Duisburg war weiterhin am Drücker, doch in der 22. Minute kam es zu einer strittigen Szene und der Schiri pfiff Elfer für Erfurt. Aus dem Block konnte man nicht erkennen, ob es ein Foul war und ob dieses Foul überhaupt im Sechzehner stattfand. Jede Diskussion war sinnlos, Kammlot trat zum Elfmeter an. Wie ein SVler es beschrieben hat, der nur hörte was passierte: Stille im ganzen Stadion und dann rastete der Gästeblock aus! Rata der Held des Tages hielt den Elfmeter und so waren unsere Jungs weiterhin auf Rang 2. Die zweite Hälfte begann in den ersten Minuten ausgeglichen, aber Erfurt fand immer mehr ins Spiel. In der 50. Minute feuerte Wolze einen Freistoß direkt ans Lattenkreuz. Erfurt war dem Ausgleich sehr nah, doch in der 70. Minute traf Janjic zum entscheidenden 0:2.

Die rund 800 mitgereisten Gästefans waren mehr als zufrieden mit der Leistung der Zebras und feierten zusammen mit der Mannschaft den Sieg. Rata stimmte den Schreck vom Niederrhein an und die ganze Kurve sprang aus der Hocke auf.

Die Abreise verlief ohne Probleme und man kam mit einem breiten Grinsen in Duisburg an.

Jetzt heißt es Störche jagen an der Wedau und den Aufstieg im ausverkauften Haus klar machen!

Also Maul auf und unsere Jungs zum Sieg schreien, jetzt geht es um alles!