Bericht: KFC Uerdingen – Amateure (2:0)

Es war mal wieder Zeit unseren Amateuren einen Besuch abzustatten. Lag unser letzter Spielbesuch als Gruppe schon gut ein halbes Jahr zurück als man gegen die Wuppertaler die Nordkurve rockte.
Kurzfristig wurde über den internen Buschfunk ein Großteil der Gruppe zusammengetrommelt und sich bei Zeiten an einem Vorortbahnhof getroffen um möglichst ohne großes Aufsehen per Zug in die Nachbarstadt zu gondeln. Klappte auch recht gut und so zogen wir vierundfünfzig Zugfahrer unbemerkt durch Oppum. Im Stadion angekommen rechneten die Ordnungskräfte natürlich nicht mit unserem Haufen und so suchten wir uns, nach etwas sportlicher Betätigung in der Disziplin „Hürdenlauf“, den Platz im oberen Drittel der überdachten Nordtribüne, allen bestimmt noch bekannt als Standort vom ersten Niederrheinpokalspiel in der Drittligazeit beim Gastspiel hier an gleicher Ort und Stelle gegen den TSV Bockum.

Flugs wurde sich eben im oberen Drittel gesammelt und der Zaun angeflaggt. Stimmungstechnisch und auch optisch konnten wir mit traditionellen und melodischen „Amateureliedern“ auf uns aufmerksam machen, dabei ein anständiger Einsatz an optischem Hilfsmittel wie Schwenkfahnen, Doppelhaltern oder weiteren Dingen. Ferner wurde auf Gruppenmaterial verzichtet und eben einige zum Teil zehn Jahre alte Amateureutensilien entstaubt. Toller Anblick!

Unsere Jungs auf dem Platz boten stellenweise auch eine gute Leistung, wobei der mehr als schwache Schiri unsere Amateure nach einem umstrittenen Platzverweis an Barkim Cömert auf die Verliererstraße brachte. Auf Seiten der Uerdinger spielte Mohamadou Idrissou mit, ein guter alter Bekannter aus besseren Zebratagen…
In Halbzeit Zwo konnte der Auftritt unsererseits weiter auf einem hohen Level gehalten werden, wenngleich es natürlich auch ein paar Verschnaufpausen gab. Alles in allem bevölkerten gut hundert Duisburger Fußballfreunde die altehrwürdige Grotenburg. Das Spiel ging dann am Ende und nur noch mit 9 Mann mit 0:2 verloren. Kampf und Einsatzbereitschaft konnte man der sehr jungen Truppe von Trainer Manfred Wölpper nicht absprechen. Erwähnt sollte noch die coole Aktion unseres Betreuers und Zeugwartes Marc Gudenkauf, der es sich nicht nehmen ließ, einen Kasten Wasser in den Gästeblock zu uns zu bringen, da ja die Imbiss- und Getränkestände geschlossen blieben. Hier sagen wir recht herzlichen Dank für diese korrekte Aktion!
Die einheimische „Fanszene“ rund um die „Ultras Krefeld“ trat aufgrund eines Boykotts leider nicht in Erscheinung.
Der Rückweg zum Bahnhof Oppum gestaltete sich dann recht locker und nach einem schicken Mobfoto am Bahnsteig hieß es dann ab in die Regionalbahn in Richtung Duisburg.