Bericht : SC Freiburg vs MSV Duisburg (3:0)

Rückschlag im Breisgau

Nachdem aus den letzten beiden Spielen sechs Punkte geholt werden konnten, fuhr ein für Freitagabend gut gefüllter Bus in Richtung Freiburg. Das Herz der Zebras hat wieder angefangen zu schlagen und wir hofften auf die endgültige Wiederbelebung durch den dritten Sieg in Folge. Da uns die DFL mal wieder ein Freitagsspiel ansetzte, kamen wir erst kurz vor Spielbeginn am Stadion an. Zwar wählten wir eine frühe Abfahrtszeit, doch war in Freiburg Messe. So stand man eine Stunde in der Stadt im Stau. Die Kontrollen dort waren sehr penibel, sodass jede Zaunfahne mehrfach betrachtet worden ist.

Jedes der ca. 400 Zebras hoffte auf eine Sensation beim Tabellenführer. Von Anfang an machten die Freiburger Druck, doch die Duisburger schafften es die Heimmannschaft vom Strafraum fernzuhalten, jedoch eigene Chancen entwickelten sich dabei nicht. Durch eine Standardsituation konnte der SC Freiburg in der 23. Minute in Führung gehen. Vincenzo Grifo, der seine Qualitäten in dieser Saison schon öfters unter Beweis gestellt hat, trifft uns mit seinem Freistoß aus 28 Metern mitten ins Herz. Eine weitere Standardsituation sollte den Weg, wenigstens ein Punkt mitzunehmen, an diesem Tag sehr lang machen. Grifo mit einem Freistoß in den Strafraum, wo Maximilian Philipp mit einem Kopfballtor in das Netz trifft. Mit dem 2:0 ging es dann auch in die Pause. In den ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff machten die Zebras dann auch den besseren Eindruck auf dem Platz. Spätestens als Enis Hajri mit Rot vom Platz muss und das 3:0 für Freiburg nach einem Elfmeter fällt ist das Spiel entschieden. Mit dem Sieg steht der SC Freiburg kurz vor der Rückkehr in die erste Liga.

Für Freitagabend konnte man mit dem Gästeblock durchaus zufrieden sein. Der Ultra-Mob legte von der ersten Minute an gut los. Oft zog der Rest des Blockes mit und die Lieder wurden mit einer guten Lautstärke gesungen. Auch optisch konnte der Auftritt gefallen. Mit Spielverlauf flachte dann aber auch die Stimmung im Gästeblock ab. In der zweiten Halbzeit versuchte man nochmal alles um den Funken von der Kurve auf den Rasen zu bringen. Da eines unserer Mitglieder mal wieder mit einem Betretungsverbot auferlegt worden war, stellten wir via Banner klar was wir davon halten. Zum Ende hin wurde sich dann auf das Spiel gegen die gehasste Fortuna eingestimmt. Der Heimanhang konnte nur sehr selten das ganze Stadion mitziehen. Als dann die Laola Welle im Stadion herumging, war mir klar, dass der SC Freiburg nicht in die erste Liga gehört.

Auf der Rückfahrt wurden dann noch einige alkoholische Getränke zu sich genommen. Die Freude auf das Spiel gegen Düsseldorf weicht langsam der Nervosität. Ein weiteres Endspiel muss unsere Mannschaft gewinnen, sonst wird das nächstes Jahr nichts mit Liga 2. Also Zebras ALLE für den Klassenerhalt!

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