Bericht: FSV Frankfurt – MSV

Zebras spielen sich frei

Nachdem man vor Wochenfrist der Hertha aus Berlin zum Aufstieg gratulierte, führte uns der Zweitligafahrplan am 32. Spieltag zum FSV Frankfurt. Die Frankfurter schafften es in der Hinserie, angeführt von Sascha Mölders, unseren Zebras einer der wenigen Heimniederlagen einzuschenken. Dafür sollte sich an diesem Wochenende revanchiert werden. Zwei proppevolle Ultrabusbesatzung machten sich gegen 8 Uhr von der Wedau aus auf den Weg nach Frankfurt. Auf der für Bustouren doch sehr kurzen Fahrt kam es nicht zu außergwöhnlichen Ereignissen. Abgesehn davon das natürlich wieder einmal an jeder Ecke, jedes nur irgendwie mögliche Szenario für den 21. Mai in Berlin, durchgespielt und vorsichtshalber schon einmal analysiert wurde. Fazit war immer das Gleiche. Irgendwie werden wir die Sensation packen. Zunächst einmal stand aber der Ligaalltag auf dem Programm.

Wie erwartet konnte man beim FSV aufgrund der „gelaufenen“ Saison nicht mit großen Massen im Gästeblock glänzen. Grade einmal knapp 450 Zebras versammelten sich im Gästesektor. Auf dem Platz fand der MSV in die Erfolgsspur zurük. Mit 4:0 fegte die Elf von Milan Sasic den Gastgeber vom Platz. Man befindet sich ganz offensichtlich auf dem richtigen Weg. Auf den Rängen zeigte man zwei unterschiedliche Gesichter. Während das Ganze in Hälfte eins doch sehr lethargisch das „Standartprogramm“ abspulte, wurde es in den zweiten 45 Minuten merklich emotionsreicher und auch lauter. Der Anpfiff der Partie wurde von einer kleinen Pyroaktion untermalt. Zu den Heimfans müssen an dieser Stelle keine Worte verloren werden.

Nach Abpfiff wurde die Mannschaft von den mitgereisten Anhängern, die die letzten Minuten der Partie zum Großteil auf den Zäunen des Stadions verbrachten, gefeiert. Während Team und Fans sich gegenseitig für das Pokalhighlight gegen die Scheisser heiß machten, freute sich Ivo Grlic über einen unserer Pokalschals. Als man sich nach dem Spiel gemeinsam und friedlich auf den Weg Richtung Busse machen wollte, gab es dann noch einen kurzen Aufreger mit den grünen Freunden. Nach kurzem Hin und Her machte man sich dann schließlich doch gemeinsam auf den Weg in heimische Duisburg wo man schließlich bereits um sechs Uhr wieder eintraf und so ganz entspannt die Planungen für den Abend in Angriff nehmen konnte.

 

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