Bericht: MSV Duisburg vs. FSV Frankfurt (3:2)

Wut, Erleichterung und Freude zusammengefasst in 61 Minuten
Zuschauer: 12.839 (ca. 50 Gäste)

Als Schreiber weiß man schon nicht mehr, wie man solche 90 Minuten wie die gegen den FSV Frankfurt kurz zusammenfassen soll. Ein derart heftiges emotionales Chaos binnen 61 Minuten hat es in dieser Form an der Wedau nur ganz selten gegeben. Wieder brauchte die Mannschaft einen Tritt in den Arsch, um aus dem Quark zu kommen. Erneut reichte eine kurze und starke Phase, um das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Dass Enis Hajri am Ende als Machtwinner dasteht, ist noch die absolute Spitze des Eisbergs. Man MSV, was machst du nur mit uns…!

Heimkurve: Die Nordkurve startete gut in die Partie. Nach dem 0:2-Rückstand war man schlichtweg fassungslos ob der Darbietung auf dem Rasen, doch mit Beginn der 2. Hälfte schüttelte sich der Stimmungsblock und fand wieder annähernd seine Normalform. In den letzten 15 Minuten dann wieder ein mittlerweile bekanntes Phänomen: Anstatt weiter alles aus sich herauszuholen, wird wie auf dem Rasen der Schongang eingelegt und dem Schlusspfiff entgegen gezittert.

Gästeblock: 20 Ultras waren stets in Bewegung und brachten auch ein paar Schwenkmaterialien mit.