Bericht: MSV Duisburg vs. SV Darmstadt (3:2)

Wichtiger Heimsieg im Abstiegskampf

Zuschauer: 11213 (ca. 400 Gäste)

Nach zuletzt fünf Niederlagen am Stück galt es im Heimspiel gegen die Lilien den Abwärtstrend zu stoppen und wieder wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. In der Anfangsphase des Spiels traf Kevin Wolze nach knapp zehn Minuten direkt mit dem ersten Abschluss endlich mal zur frühen Führung der Zebras. Nur eine Viertelstunde später köpfte Neuzugang Nielsen nach schöner Flanke von Engin eiskalt zum 2:0 ein. Mit dem Ergebnis sollte es auch erstmal in die Pause gehen. Im zweiten Durchgang sorgten die Zebras in der 60. Minute in Person von Iljutcenko mit dem 3:0 für die vermeintliche Vorentscheidung. Durch eine weitere schöne Flanke von Engin versenkte unsere Nummer 11 den Ball unhaltbar im Tor der Gäste. Nur eine Minute später hätte Iljutcenko nach einem eklatanten Abwehrfehler das vierte Duisburger Tor erzielen müssen, doch sein Abschluss verfehlte das Tor ganz knapp. In der Schlussphase des Spiels gaben sich die Gäste nicht auf und verkürzten aus ihrer Sicht auf 2:3. Nach kurzer Zitterphase ertönte aber der erlösende Schlusspfiff und die 3 Punkte blieben in Duisburg.
Weiter geht es am kommenden Dienstag im Pokalachtelfinale gegen die Bauern aus Paderborn. Mit einem Sieg kann man die klamme MSV-Kasse etwas füllen und erstmals seit 8 Jahren wieder das Viertelfinale erreichen.

Heimkurve: Der Stimmungsblock legte mit einer hohen Mitmachquote gut los und konnte die gesamte Nordkurve das ein oder andere Mal animieren, in die Gesänge mit einzusteigen. In der 2. Hälfte gab es Momente, in denen das ganze Stadion die Mannschaft zum Sieg pushte. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal etwas still, auch auf den Rängen wurde dem Schlusspfiff entgegen gezittert und etwas Nervosität machte sich breit.

Gästeblock: Rund 400 Darmstädter machten sich am Freitagabend auf nach Duisburg. Der Stimmungskern um die verschiedenen Ultra-Gruppen gab ein durchweg kompaktes Bild ab und konnte sich optisch durchaus sehen lassen. Akustisch kam aufgrund der geringen Masse aber kaum ein Schlachtruf auf unserer Seite an.