Bericht: MSV Duisburg vs. VfR Aalen (2:2)

Der Spitzenreiter beginnt zu kriseln

Samstagmittag mitten im Duisburger Herbst. Was macht man da als pflichtbewusster Mensch? Klar, ab anne Wedau. Zum ersten Mal wurde am Stand der Glühwein aufgesetzt und wanderte anschließend in viele durstige Kehlen. Heute sollten endlich wieder Tore fallen, heute sollte Meiderich endlich wieder als Sieger vom Platz gehen!

Naja, das mit dem Tore schießen hat tatsächlich wieder geklappt. Onuegbu stochert einen Abpraller in der 33. Minute über die Linie. Ein reines Willens-Tor. Hatte wenig mit Klasse zu tun, musste es aber auch nicht. Doch wer jetzt dachte, dass der MSV den Gegner wie noch zu Beginn der Hinrunde nach allen Regeln der Kunst beherrschen würde, sah sich getäuscht. Sei es ob der vielen Verletzungen oder der Torlos-Serie: Irgendwo ist der Wurm drin. Ziemlich aus dem Nichts konnten die Gäste sogar zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung gehen. Komischerweise sah man direkt danach fast wieder den gewohnt druckvollen und dominanten MSV: Wieder war der fleißige Engin mit einer Vorlage beteiligt, die Janjic in der 78. Minute zum Ausgleich verwerten konnte. Die anschließenden Bemühungen verliefen leider ins Nichts, weshalb zwar am Ende wenigstens keine 0 mehr vorne stand, aber hinten eben auch nicht, weshalb man erneut mit einem Punkt leben musste.

Der Stimmungsblock zeigte sich während des gesamten Spiels in ordentlicher Verfassung. Das ganz große Ding konnte man angesichts der anhaltenden Sieglosigkeit und dem fehlenden Kontrahenten auf den Rängen nicht erwarten, doch die Emotionalität und Ausdauer stimmten diesmal.
Wir zeigten zum Warmmachen der Mannschaften ein Banner, welches an unsere Mannschaft gerichtet war: Der Appell, endlich wieder Tore sehen zu wollen, wurde anschließend immerhin in die Tat umgesetzt. Des Weiteren wurden noch u.a. RB-kritische Spruchbänder gezeigt. Auch wenn das elendige Produkt von ganz oben an der Spitze grüßt, darf die Kritik an RB niemals verstummen!

Weiter geht´s bei uns am kommenden Sonntag, wenn es zum überraschend starken Aufsteiger nach Lotte geht.

+++ WIEDER ERHÄLTLICH+++

Mahlzeit Zebras,

wir haben wieder neue Kalender und Wendemützen im Sortiment! Falls ihr noch nichts zu Weihnachten habt, werdet ihr bei uns fündig werden! Wie immer gibt es Bier, Bratwurst und zahlreiche Aufkleber bei uns zu erwerben!

Zudem haben wir auch am Samstag Glühwein am Start.

Verkauft werden die Kalender und die Wendemützen auch NACH dem Spiel vor der Nordkurve!

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Bericht: FSV Frankfurt vs. MSV Duisburg (0:0)

Die Null steht!

Am 15. Spieltag stand eine schöne WET-Tour an, spielte man an einem Samstag beim FSV Frankfurt auf dem Bornheimer Hang. So entschied sich auch der Großteil der Szene, die Bankenmetropole mit dem Zug zu bereisen. Egal wer welchen Gruppennamen auf dem Shirt trug, es wurde gemeinsam angereist und sich mit dem üblichen Suff auf das Auswärtsspiel eingestimmt. So kann es gerne weitergehen.

Trotz frühzeitiger Anreise erreichten wir aufgrund einiger Verspätungen erst eine Stunde vor Anpfiff das Stadion. Im Gästeblock gab es auf unsere Initiative eine Premiere: Erstmals wurde das optische Stilmittel „Poncho“ eingesetzt. Für uns ein erster Testlauf, um zu schauen, inwiefern in der Zukunft dieses Element nochmals zum Einsatz kommen kann. Zum Intro und in den ersten Minuten des Spiels gab der Stehplatzbereich ein wirklich gutes Bild ab. Abzüge in der B-Note gibt es dafür, dass schon in der Mitte von Halbzeit 1 vor allem im weißen Bereich sich viele ihrer Ponchos entledigten. Hier müssen auch wir vielleicht verstärkt an der Kommunikation arbeiten. Für den ersten Versuch war das alles schon in Ordnung.
Die knapp 1.500 Zebras im Gästeblock und der Gegentribüne waren trotz der weiter anhaltenden Torflaute gut aufgelegt. Der Sitzplatz konnte zwischendurch gut mit eingebunden werden und der „blaue Bereich“ erreichte insgesamt eine gute Lautstärke. Wenn da noch ein Törchen für uns gefallen wäre, womit wir zum Spielgeschehen übergehen können…

Zwei positive Dinge kann man festhalten: Unsere Abwehr bleibt ein unfassbares Bollwerk. Im Durchschnitt kassieren wir fast alle 2 Spiele gerade mal ein Gegentor, das ist Wahnsinn. In Frankfurt konnte man sich bei einem guten Gegner viele Chancen herausarbeiten, was in den Spielen zuvor nur wenig gelang. Negativ bleibt weiterhin die Chancenverwertung: Da paaren sich zur Zeit Pech und Unvermögen, weshalb wir nun seit 4 Spielen am Stück ohne Tor geblieben sind. Der Knoten muss platzen und er wird platzen. Alles eine Frage der Zeit. In der Zwischenzeit grüßen wir weiter vom Platz an der Sonne.

Bericht: TuRU Düsseldorf vs. MSV Duisburg (0:6)

Der Niederrheinpokal als Bewältigung der Tor-Flaute?

Nicht Wenige staunten nicht schlecht, als das Paul-Janes-Stadion als Austragungsort für das Niederrheinpokal-Viertelfinale bei TuRU Düsseldorf ausgewählt wurde. An einem länderspielfreien Wochenende in der traditionellen Heimat der Fortuna zocken, nicht verkehrt. So traf sich in Duisburg ein guter Haufen, um möglichst zahlreich und kompakt in die Landeshauptstadt zu düsen. Erste Panikattacken überkam die Cops, als am Düsseldorfer HBF die Verbindung zu den bereitgestellten Shuttle-Bussen umgangen wurde. Doch auch die alternative Reiseroute war letztlich gut abgesichert, was jedoch gar nicht nötig gewesen wäre, da sich die selbsternannte „Boxing Association“ leider nicht zeigte.

So traf man völlig entspannt am Ground an, beflaggte den Zaun und hielt sich mit den ersten Glühwein-Ladungen warm. Das Spiel nahm durch die relativ frühe Führung Iljutcenko schnell die richtige Richtung, zur Halbzeit stand es dann auch schon 2:0 für Duisburg.
Aufgrund des miesen Wetters und des sich immer einseitiger entwickelnden Spiels wurde in der 2. Hälfte kaum noch wirklich kontinuierlich supportet. Bis zur Halbzeit waren die mitgereisten Zebras noch recht gut aufgelegt, doch mit zunehmender Spieldauer flachte das Ganze recht rapide ab. Nun gut. Halbfinale im NRP erreicht, abhaken, die Priorität wieder auf die viel wichtigere Liga lenken. Dort geht es beim ehemaligen Zweitliga-Kontrahenten vom Bornheimer Hang weiter.