Bericht: MSV Duisburg vs. SC Paderborn 07 (2:0)

Krönender Wochenabschluss

Zuschauer: 13161 (ca. 1000 Gäste)

Gerade einmal drei Tage nach dem packenden Pokalspiel hieß es gegen den starken Aufsteiger aus Paderborn endlich die ersten Punkte an der Wedau zu behalten. In einem abwechslungsreichen Spiel konnten unsere Jungs mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte in der ersten Halbzeit durch Souza in Führung gehen. Nach nicht einmal einer Minute auf dem Platz traf Borys Tashchy im zweiten Durchgang mit einem Volleyschuss vom Strafraumeck über den Gästetorwart zur Vorentscheidung. Die Gäste kamen auch zu einigen gefährlichen Abschlussmöglichkeiten, doch unsere Abwehr um Torwart Mesenhöler hielt bis zum Schluss dicht und den ersten Heimsieg der Saison fest. Am kommenden Freitag gilt es in Sandhausen den positiven Trend weiter zu tragen und den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller zu schlagen.

Heimkurve: Der Stimmungsblock fand gut ins Spiel rein und konnte im Laufe des ersten Abschnitts in Sachen Klatscheinlagen und Lautstärke eine solide Leistung abrufen. Ab und zu konnte auch der Oberrang und der Rest des Stadions in die Gesänge mit einbezogen werden. Nach der Pause knüpfte man leider nicht so gut an die erste Hälfte an, sodass es zwischenzeitlich etwas ruhiger im Wedaustadion wurde. Gegen Ende der Partie nahm sich die Nordkurve aber nochmal ein Herz und unterstützte die Mannschaft bis zum feststehenden Heimsieg aus voller Kehle. 

Gästeblock: Die 1000 angereisten Gäste aus Ostwestfalen zeigten vor Spielbeginn eine Choreo bestehend aus einem Mottoschal und passendem Spruchband. Im Laufe des Spiels konnten sich die Gäste ab und zu bei uns akustisch bemerkbar machen und durch die mitgebrachten Schals nochmals ein geschlossenes Bild abgeben.

 

Bericht: Arminia Bielefeld vs. MSV Duisburg (0:3)

Pokalwahnsinn auf der Alm

Zuschauer: 19143 (ca. 2600 Gäste)

Was war das bitte für ein krankes Spiel! Unser MSV fegt die Ostwestfalen vom Platz und zieht erstmals seit der glorreichen Pokalsaison 10/11 wieder ins Achtelfinale des deutschen Vereinspokals ein. In einer turbulenten ersten Hälfte gelang durch drei, zum Teil wunderschön herausgespielter Konter durch Verhoek, Schnellhardt und Souza die Entscheidung im Spiel. Die Arminia konnte zwar im zweiten Abschnitt noch zwei Aluminiumtreffer landen, doch auch durch einige Konter hätte man das Ergebnis noch weiter nach oben schrauben können. Mit so einer grandiosen Mannschaftsleistung haben wohl nicht viele Duisburger vor dem Spiel gerechnet. Chapeau!

Heimkurve: Die Heimseite legte schon vor dem Spiel lautstark los und konnte eine beachtliche Lautstärke und Mitmachquote erzielen. Je länger jedoch die erste Halbzeit andauerte, desto länger wurden die Gesichter und die Unterstützung nahm nach und nach immer weiter ab.

Gästeblock: Mit dem Pokalauftritt bei der Arminia hat man wohl einen der besten Auftritte in der jüngeren Vergangenheit hingelegt. Selbst in der Halbzeitpause gab es keine Unterbrechung des überragenden Supports im Block und so sang und sprang man einfach weiter Richtung Achtelfinale. Auch durch die kreative Liedgutauswahl, inklusive MSV-Walzer, bleibt der Pokalabend den meisten wohl noch etwas länger in Erinnerung.


 

Bericht: FC Ingolstadt 04 vs. MSV Duisburg (1:1)

Nackenschlag in letzter Sekunde

Zuschauer: 6564 (ca. 300 Gäste)

Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Pauli kam es nun also zum Kellerduell beim Tabellenletzten aus Ingolstadt. In einer insgesamt schwachen Partie schenkten die Bayern unseren Zebras mit einem Eigentor durch Kapitän Matip zehn Minuten vor Schluss die Führung. Doch anstatt diese dankend anzunehmen und die Partie dreckig zu Ende zu spielen, ließen sich die Zebras so hinten reindrängen, dass doch noch in der 92. Minute der Ausgleich zum Jubel der Heimmannschaft fiel. Solche Führungen gegen direkte Abstiegskonkurrenten muss man im Kampf um den Klassenerhalt einfach über die Zeit bringen. Am Mittwoch hat man aber erstmal die Chance vom tristen Ligaalltag zu entfliehen und bei Arminia Bielefeld das Achtelfinale des DFB-Pokals zu erreichen.

Heimkurve: Die paar Leute im Stimmungskern hinter dem Tor konnten vor dem Spiel mit diversen Spruchbändern, welche an die kriselnde Mannschaft gerichtet waren, auf sich aufmerksam machen. Stimmungstechnisch sah und hörte man die wohl schwächste Heimkurve in dieser Saison bis zum jetzigen Zeitpunkt.

Gästeblock: Leider konnten die mitgereisten Zebras an diesem Tag keine Bäume ausreißen. Der Materialeinsatz war sicher zufriedenstellend, lautstärketechnisch konnte man aber maximal in der zweiten Hälfte eine durchschnittliche Leistung an den Tag bringen.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. FC St. Pauli (0:1)

Zu Hause weiter ohne Punkt!
 
Zuschauer: 20130 (ca. 2000 Gäste)
 
Zur Heimpremiere von Trainer Torsten Lieberknecht hat unser MSV im fünften Heimspiel zum fünften Mal verloren. In einer schwachen ersten Hälfte hatten die Hamburger mehr Spielanteile, konnten sich jedoch nur eine gefährliche Tormöglichkeit herausspielen, die von Mesenhöler stark pariert wurde. Nach der Pause kamen die Zebras besser ins Spiel und hatten unter anderem durch einen Freistoß von Wolze eine gute Abschlusschance. Wie schon des öfteren in dieser Saison blieb auch das Schiedsrichterglück mal wieder aus, so dass es nach einem hohen Bein eines Pauli-Abwehrspielers, welches Engin klar im Gesicht getroffen hatte keinen Elfmeterpfiff gab. Zum Ende der Partie musste man nach einem Kopfballtor vom kurz zuvor eingewechselten Allagui nach einer Ecke den nächsten Nackenschlag hinnehmen, und stand somit in dieser Saison schon zum siebten Mal nach dem Spiel ohne Punkte da. Am nächsten Sonntag kommt es in Ingolstadt beim Tabellenletzten zum absoluten Kellerkrimi bei dem es gilt unter keinen Umständen zu verlieren und möglichst mit einem Sieg den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu erreichen.Heimkurve: Der Stimmungsblock konnte in der ersten Halbzeit keine gute Lautstärke erreichen. Lediglich ein paar Mal wurde es in der Nordkurve bei bekannteren Gesängen etwas lauter. Im zweiten Abschnitt konnte man sich etwas steigern und die Mannschaft mit mehr Leidenschaft nach vorne pushen. Insgesamt ein eher durchschnittlicher Auftritt mit Luft nach oben.

Gästeblock: Die 2000 Gästefans rund um USP konnten ebenfalls keinen berauschenden Auftritt abliefern. Man verzichtete komplett auf Schwenker und Co, dies machte sich leider nicht in der Lautstärke positiv bemerkbar. Der Stimmungskern im Steher zeigte ab und an eine gute Mitmachquote, doch vom Sitzplatz aus kam so gut wie kein Support, optisch als auch akustisch auf unserer Seite an.