Bericht: TuRU Düsseldorf vs. MSV Duisburg (0:6)

Der Niederrheinpokal als Bewältigung der Tor-Flaute?

Nicht Wenige staunten nicht schlecht, als das Paul-Janes-Stadion als Austragungsort für das Niederrheinpokal-Viertelfinale bei TuRU Düsseldorf ausgewählt wurde. An einem länderspielfreien Wochenende in der traditionellen Heimat der Fortuna zocken, nicht verkehrt. So traf sich in Duisburg ein guter Haufen, um möglichst zahlreich und kompakt in die Landeshauptstadt zu düsen. Erste Panikattacken überkam die Cops, als am Düsseldorfer HBF die Verbindung zu den bereitgestellten Shuttle-Bussen umgangen wurde. Doch auch die alternative Reiseroute war letztlich gut abgesichert, was jedoch gar nicht nötig gewesen wäre, da sich die selbsternannte „Boxing Association“ leider nicht zeigte.

So traf man völlig entspannt am Ground an, beflaggte den Zaun und hielt sich mit den ersten Glühwein-Ladungen warm. Das Spiel nahm durch die relativ frühe Führung Iljutcenko schnell die richtige Richtung, zur Halbzeit stand es dann auch schon 2:0 für Duisburg.
Aufgrund des miesen Wetters und des sich immer einseitiger entwickelnden Spiels wurde in der 2. Hälfte kaum noch wirklich kontinuierlich supportet. Bis zur Halbzeit waren die mitgereisten Zebras noch recht gut aufgelegt, doch mit zunehmender Spieldauer flachte das Ganze recht rapide ab. Nun gut. Halbfinale im NRP erreicht, abhaken, die Priorität wieder auf die viel wichtigere Liga lenken. Dort geht es beim ehemaligen Zweitliga-Kontrahenten vom Bornheimer Hang weiter.

Bericht : MSV Duisburg vs. Chemie Halle (0:0)

Zebras treten weiter auf der Stelle – Von Torgefahr wenig zu sehen

Momentan herrscht eine wirklich merkwürdige Stimmung an der Wedau. Ist diese traditionell in den Herbstmonaten schon eher frostig und rau, so erfreuen sich nach der 3. enttäuschenden Partie hintereinander ohne Torerfolg die Meisten schon nicht mehr an der Tabellenführung, sondern stören sich an der teilweise wirklich miesen Darbietung im Offensivbereich. Bei allem Verständnis für alle, die auf den Sitzplätzen nun mal etwas mehr vom Spielgeschehen mitbekommen als der tobende Stimmungsblock, aber eines können wir weiterhin nicht nachvollziehen: Bereits ab der 20. Minute (!!!) begann ein nicht erheblicher Anteil an MSV-Fans die eigene Truppe beim Stand von 0:0 (!!!) auszupfeifen. Man sah mit bloßem Auge, dass unser neu formiertes Mittelfeld seine Startschwierigkeiten hatte, und da wird anstatt der Truppe mit lauten Gesängen zu helfen lieber gepfiffen. Wir erinnern gerne an die letzte Aufstiegssaison, als man sich zwischenzeitlich gegen Ende der Hinrunde mit nicht gerade viel ansehnlicherem Fußball fernab der Aufstiegsplätze befand. Nun grüßt man seit einigen Wochen vom Platz an der Sonne, doch viele wissen dies nicht wertzuschätzen. Wir sagen weiterhin: Lasst Trainer und Mannschaft weiter in Ruhe arbeiten und unterstützt die Truppe POSITIV anstatt sie vorschnell niederzumachen wenn es mal nicht rund läuft.

Betrachtet man die 90 Minuten gegen Halle, muss man im Nachhinein sogar mit dem Punkt zufrieden sein. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt haben sich von der 1. Minute an nicht versteckt und hätten sicherlich ein Törchen verdient gehabt, trafen sie doch gleich 2 Mal den Pfosten. Bei uns hingegen stottert der Motor zur Zeit gewaltig, da muss ab dem Spiel in Frankfurt wesentlich mehr von unserer Truppe kommen.

Dies kann man seit einigen Spielen auch von unserer Nordkurve behaupten. Immer mehr ist der Stimmungsblock auf sich alleine gestellt. Dieser zeigte zu Beginn der Partie ein schönes Fahnen-Chaos-Intro in den schönsten Farben der Welt und war im Anschluss so gut wie auf sich alleine gestellt, da sich weitere Bereiche kaum am Support beteiligten.
Die 300 Gäste reisten zwar nicht sonderlich zahlreich an, jedoch konnte die Lautstärke über die volle Dauer durchaus überzeugen.

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Bericht: Großaspach vs. MSV Duisburg (0:0)

Tabellenführung trotz Grottenkick ausgebaut

Wenn auf der Auswärtskarte der Ort „Aspach“ angesteuert werden muss, ist sofort klar, dass man in der Fußball-Provinz angekommen ist. Zwischendurch machen so Touren ja auch Laune, daher fuhr wie gewohnt eine gut gelaunte Busbesatzung PGDU, leider in nicht ganz so voller Mann-Stärke, erneut in Richtung Süden der Republik. Wir erreichten das Kaff bereits 3 Stunden vor Anpfiff, weshalb wir es uns mangels Kneipen-Alternativen noch bei Bier, Schnaps und Mukke am Bus gemütlich machten.

Im Gästeblock fanden sich dann ca. 900 Zebras ein, worunter unser Ultràhaufen einen über 90 Minuten emotionalen Auftritt an den Tag legte. Das war wahrlich nicht selbstverständlich, schließlich gab das Geschehen auf dem Rasen keinerlei Anlass zur Euphorie und eine (ernstzunehmende) gegnerische Heimkurve sucht man in Großaspach ja ebenfalls vergeblich. Eine wirklich gute Chance war unsererseits zu verzeichnen, diese wurde jedoch von Janjic nicht genutzt. Schon erstaunlich, wie viele Mannschaften sich selbst in heimischen Gefilden voll und ganz mit einem Punkt gegen uns zufrieden geben. Die Gastgeber zeigten einfach überhaupt nichts nach vorne. Nichts. Da wir uns mit dem Tore schießen eh schon schwer tun, war das Endergebnis des torlosen Remis eine logische Konsequenz aus den absolvierten 90 Minuten.

Positiv an diesem Tag, wie eingangs schon angedeutet, gestaltete sich der Support im Gästeblock. Zwar wäre eine noch höhere Beteiligung der Schlachtenbummler um den Ultràkern herum wünschenswert, doch die Lautstärke stimmte insgesamt über die volle Distanz und es gab keinen wirklichen Einbruch.
Eine kleine Randnotiz noch: Wundert euch nicht über die eher sparsam gehaltene Galerie, unser Fotograf musste aufgrund angeblich zu emotionalen Verhaltens den Innenraum verlassen und sich in den Gästeblock verkrümeln. Ja ja, Emotionen und Fußball scheinen in diesen Zeiten einfach immer weniger zusammen zu gehören…