Bericht: FC St. Pauli vs. MSV Duisburg (0:0)

Punktgewinn am Millerntor

 

Zuschauer: 29546 (2000 Gäste)

Am Freitag Mittag ging es für die Zebras Richtung Norden in die Hansestadt Hamburg zum Millerntor. Das Spiel startete relativ brisant, da Pauli zu Beginn sehr offensiv spielte. Nach zwei Großchancen in der 4. und 6. Minute konnte sich die Defensive der Duisburger aber erstmal erholen. Und offensiv ging auch was für die Zebras. In der 13. Minute der große Aufreger des Spiels, als Buballa den Ball an die nicht angelegte Hand bekam und kein Pfiff folgte. Nicht das erste Mal, dass man als Zebra so eine Szene erleben musste, was bei unserer Tabellensituation natürlich momentan noch ärgerlicher ist als so schon. So aufregend das Spiel auch begann, so zäh wurde das Spiel danach. Die Zebras waren vorne viel zu harmlos und konnten das gegnerische Tor in Halbzeit eins nicht gefährden. Durch viele Ballverluste gibt es hier über die erste Hälfte auch nichts weiteres zu erwähnen.

Zunächst änderte sich die Qualität des Fußballspiels in Halbzeit zwei nicht. Der Ball war im Gegensatz zur ersten Hälfte mehr im Besitz des Gegners, der aber offensiv genau so unfähig war, wie die Zebras in der ersten Hälfte. Nach einer guten Spielstunde wurde das Spiel ein bisschen spannender. Wiedwald konnte uns aber mal wieder im Spiel halten und sich abermals in der Rückrunde auszeichnen. Zum Ende hatten die Meidericher durch Wiegel und Souza noch zweimal die Chance den Siegtreffer zu erzielen. Diese blieben aber genau so ungenutzt wie die letzte Chance des Spiels auf unser Tor, weshalb die Partie beim Spielstand von 0:0 abgepfiffen wurde.

Heimkurve:
Vor dem Spiel wurde eine „Ultras“ Blockfahne gezeigt. Insgesamt ein besserer Auftritt als die letzten Male, bedenkt man jedoch das Potenzial war es eigentlich zu wenig.

Gästeblock:
Der Gästeblock startete nicht so gut wie gewohnt in die Partie. Es wurde aber bis zur Halbzeit noch lauter. In der zweiten Hälfte wurde es deutlich besser und man konnte immer wieder auch den Sitzplatz mit einbeziehen, sodass man insgesamt sicher von einem gelungenen Auftritt sprechen kann.

Bericht: Jahn Regensburg vs. MSV Duisburg (1:1)

Wichtiger Punktgewinn im Süden 

(10141 Zuschauer, 400 Gäste)

An einem windigen Samstag starteten wir in Richtung Süden zum Tabellenachten, dem SSV Jahn Regensburg. Nach Anpfiff fand das Spiel zunächst überwiegend in der Hälfte der Zebras statt. Der Jahn hatte eine gute Anfangsphase und die Defensive der Meidericher wackelte anfangs schon das ein oder andere Mal. Nachdem das den Großteil der ersten Halbzeit gut ging, fing man sich in der 39. Minute doch noch den verdienten Gegentreffer zum 1:0 Halbzeitstand. Offensiv gab es für die Zebras leider nichts erwähnenswertes zu verzeichnen.

Nach der Pause fanden die Zebras besser ins Spiel und kamen auch zu Abschlüssen. In der 67. Minute führte ein Angriff mit einer Flanke von der Außenbahn zu einem Pfiff des Schiedsrichters. Dieser entschied auf Elfmeter, nachdem der Jahntorwart Verhoek mit der Faust traf. Wolze trat zu diesem an und verwandelte sicher in die rechte Ecke. 1:1 war nun der Spielstand, mit welchem man als mitgereistes Zebra durchaus zufrieden sein konnte. Nach dem Ausgleich spielte der SSV wieder besser. Durch eine gute Abwehr- und Torwartleistung in der Schlussphase brachten die Zebras das Unentschieden jedoch über die Zeit und nahmen einen wichtigen Punkt  mit nach Duisburg zurück. 

Heimkurve: 

Die Heimkurve zeigte eine ordentliche Mitmachquote in der ersten Halbzeit und auch an Lautstärke kam immer wieder was im Gästeblock an. In der zweiten Halbzeit änderte sich das komplett.

Gästeblock:

Der Gästeblock startete gut in die erste Hälfte und konnte das auch fast über das gesamte Spiel beibehalten. Kurz vor der Pause war ein kleiner Durchhänger zu verzeichnen, dafür steigerte man sich im zweiten Durchgang durchgehend. Insgesamt ein guter Auftritt. 

 

Bericht: MSV Duisburg vs. 1. FC Magdeburg (1:0)

Big Points in aller letzter Sekunde!
Zuschauer: 13416 (ca. 1.400 Gäste)

Freitagabend, Wedaustadion, Flutlichtspiel. Beste Voraussetzungen für das ganz ganz wichtige Sechspunktespiel im Tabellenkeller gegen den 1.FC Magdeburg. Doch in den ersten 20 Minuten passierte auf dem Feld bis auf ein paar Zweikämpfe und vorsichtiges abtasten absolut gar nichts. Erst in der 22. Spielminute rasselten Hajri und Gästekapitän Beck so aneinander, dass letzterer ausgewechselt und Hajris Platzwunde getackert werden musste. Doch unser Oldie biss auf die Zähne und kam nach kurzer Behandlung bemerkenswert wieder zurück ins Spiel. Kurz vor der Pause erspielten sich die Elbestädter durch ein spielerisches Übergewicht einige kleinere Chancen. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff musste Wiedwald dann einen Ball spektakulär an die Latte lenken und konnte dadurch seine Qualität auf der Linie unter Beweis stellen.
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Geschehen wieder ausgeglichener, beide Teams wollten wohl nicht den entscheidenden Fehler machen, der zur möglichen Niederlage hätte führen können. Doch in allerletzter Sekunde flankte Antreiber Wolze nochmal einen Freistoß in den Strafraum, wo jener Enis Hajri relativ unbedrängt einsprang und zum viel-umjubelten 1:0 einnickte. Der Jubel bei dem erlösenden Tor kannte wirklich keine Grenzen (90.+2).

Heimkurve: Akustisch zeigte die Nord in der Phase von Beginn bis Mitte der 2. Halbzeit Normalform, mit ein paar Höhen und Tiefen. Danach konnte man zwei Gänge höher schalten und so wohl eine der besten Halbzeiten in dieser Saison abliefern. 

Gästeblock: Anders als noch vor zwei Jahren legten die Gäste einen für ihre Verhältnisse nur normalen Auftritt an den Tag. Nichts desto trotz konnte man die Gäste bei einer sehr hohen Mitmachquote öfter mal vernehmen.

 

Bericht: FC Erzgebirge Aue vs. MSV Duisburg (0:0)

Kein Befreiungsschlag der Zebras

Zuschauer : 8100 (ca. 300 Gäste)

Für die Zebras ging es nach einigen Niederlagen um einiges im weit entfernten Aue. So schien es aber zunächst nicht, denn auf dem Rasen passierte in der ersten Halbzeit so gut wie gar nichts. Es gab kaum Torraumszenen auf beiden Seiten und Gefahr strahlte keine Mannschaft aus. Auch nach der Pause änderte sich daran erstmal nichts. Kaum Schüsse oder Chancen. Erst in der Schlussphase konnte man es dann so langsam mal ein Fußballspiel nennen. Leider ließen Fröde, Stoppelkamp und Souza gute Gelegenheiten für unsere Zebras liegen. Am Ende konnte man als Duisburger dann von Glück reden, denn Fröde erhielt kurz vor Schluss völlig zurecht glatt rot. Bei Abpfiff stand dann aber weiterhin das 0:0.

Heimkurve: Kein guter Auftritt. Über das kleine Stimmungszentrum ging es kaum hinaus. Die Tribünen konnte die Heimkurve gar nicht einbinden.

Gästeblock: Legte einen ordentlichen Auftritt hin. Über das ganze Spiel lieferten die mitgereisten Zebras einen ordentlichen Lautstärkepegel, den man über das gesamte Spiel halten konnten. Einer der guten Auswärtsspiele auf den Rängen.