Bericht: RWO vs. MSV Duisburg (0:3)

Zebras galoppieren ins Finale des Niederrheinpokals
Zuschauer: 7.509 (ca. 4000 Zebras)

Der MSV gewinnt das mit nicht allzu großer Spannung erwartete Halbfinale des Niederrheinpokals souverän mit 3:0 und trifft nun im Finale auf die Bastarde aus Essen. Iljutcenko und Brandstetter brachten die Zebras mit ihren Toren in Halbzeit 1 früh auf die Siegesstraße, in der 2. Hälfte wurde der Vorsprung noch ausgebaut und locker über die Zeit geschaukelt.

Heimkurve: Der Fanblock der Oberhausener trat einheitlich in roten Ponchos auf und schwenkte zum Intro weiße Fahnen. Da es scheinbar der Großteil der aktiven Szene nicht in den Block schaffte, konnte der Block im Prinzip nie bei uns vernommen werden.

Gästeblock: Der Haufen unter dem Dach und dem angrenzenden Block war durchweg gut drauf und spulte fast das gesamte Spiel über einen zufriedenstellenden Auftritt ab. Leider war der Rest der im Regen stehenden Kurve kaum bereit, mit in die Gesänge einzustimmen, sodass die letzte Brachialität fehlte.

 

Bericht: VfR Aalen vs. MSV Duisburg (2:1)

Der MSV wacht zu spät auf
Zuschauer: 5.236 (ca. 600 Zebras)

Wenn der MSV die Leistung, die er in den letzten 20 Minuten gezeigt hat, auch in Halbzeit 1 auf den Rasen gebracht hätte, würden wir jetzt wahrscheinlich schon die Planungen für die Aufstiegssause beginnen. Da es der MSV in dieser Rückrunde jedoch nicht mehr schafft, über eine längere Distanz dominant aufzutreten und man nicht immer darauf hoffen kann, dass 20 starke Minuten reichen, um das Spiel zu gewinnen, hat man nun den Salat und das Rennen um den Aufstieg spitzt sich weiter zu.

 

Heimkurve: Wie üblich, sorgte lediglich die Crew Eleven für Stimmung und setzte optische Akzente. Wirklich laut wurde es dabei nie.

Gästeblock: Die recht zahlreich angereisten Ruhrpottkanacken konnten trotz des frühen Rückstands einen zufriedenstellenden Auftritt hinlegen. Unterstützt von einem motivierten Sitzplatz-Haufen wussten vor allem interne Echos und die Phase nach dem Anschlusstreffer zu überzeugen.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. FSV Frankfurt (3:2)

Wut, Erleichterung und Freude zusammengefasst in 61 Minuten
Zuschauer: 12.839 (ca. 50 Gäste)

Als Schreiber weiß man schon nicht mehr, wie man solche 90 Minuten wie die gegen den FSV Frankfurt kurz zusammenfassen soll. Ein derart heftiges emotionales Chaos binnen 61 Minuten hat es in dieser Form an der Wedau nur ganz selten gegeben. Wieder brauchte die Mannschaft einen Tritt in den Arsch, um aus dem Quark zu kommen. Erneut reichte eine kurze und starke Phase, um das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Dass Enis Hajri am Ende als Machtwinner dasteht, ist noch die absolute Spitze des Eisbergs. Man MSV, was machst du nur mit uns…!

Heimkurve: Die Nordkurve startete gut in die Partie. Nach dem 0:2-Rückstand war man schlichtweg fassungslos ob der Darbietung auf dem Rasen, doch mit Beginn der 2. Hälfte schüttelte sich der Stimmungsblock und fand wieder annähernd seine Normalform. In den letzten 15 Minuten dann wieder ein mittlerweile bekanntes Phänomen: Anstatt weiter alles aus sich herauszuholen, wird wie auf dem Rasen der Schongang eingelegt und dem Schlusspfiff entgegen gezittert.

Gästeblock: 20 Ultras waren stets in Bewegung und brachten auch ein paar Schwenkmaterialien mit.