Bericht: Erzgebirge Aue vs. MSV Duisburg (1:3)

Der MSV gewinnt wichtiges Spiel im Osten

Zuschauer: 11950 (ca. 350 Gäste)

Geht doch! Unsere blau-weißen Jungs konnten die Sieglosserie von sechs Spielen beim Abstiegskonkurrenten aus der Zone endlich beenden und haben nun wieder etwas mehr Luft vor dem Relegationsplatz. Gingen unsere Zebras in der ersten Hälfte noch etwas vorsichtig ins Spiel, konnte man in Halbzeit zwei durch zwei abgezockte Elfer von Kevin Wolze und eine einstudierte Ecke den Auswärtssieg souverän nach Hause fahren. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch einen Sonntagsschuss ließ so gut wie keine Unruhe im Duisburger Spiel aufkommen. Nun kann unter Umständen schon am Sonntag der Klassenerhalt gegen Regensburg perfekt gemacht werden.

Heimkurve: Das gut gefüllte Erzgebirgsstadion legte einen guten Start hin, konnte jedoch im weiteren Verlauf des Spiels nicht mehr wirklich an diesen anknüpfen. Der kleine Ultrahaufen auf der Gegenseite konnte den Rest des Stadions nur selten mal zum Support animieren.

Gästeblock: Die mitgereisten Zebras eröffneten das Spiel im neuen Gästeblock mit einer Fahnenchoreo mit zweiteiligem Spruchband vorne am Zaun. Der Support während der ersten Hälfte war danach eher unspektakulär mit ein paar Höhen und etwas leiseren Abschnitten. Im zweiten Abschnitt konnte man jedoch eine gute Schüppe drauf legen und auch die Tore ließen den Gästeblock teilweise richtig gut freidrehen.

Bericht: MSV Duisburg vs. SV Sandhausen (0:2)

Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß

 

Zuschauer: 14231 (ca. 50 Gäste)

 

Auch gegen den Dorfverein aus Sandhausen muss sich unser MSV geschlagen geben. Nach einer schwachen ersten Hälfte scheitert man in Halbzeit zwei ein ums andere Mal am starken Gästekeeper oder am Innenpfosten. Dabei präsentiert sich die Abwehr weiterhin in keinem brauchbaren Zustand. Da auch Heidenheim gewinnen konnte ist der Vorsprung auf Platz 16 auf ein Pünktchen geschrumpft und es werden dringend Punkte benötigt um aus der Abwärtsspirale raus zu kommen. Am besten direkt Sonntag im Erzgebirge gegen Aue.

 

Heimkurve: Die Nordkurve konnte in der ersten Halbzeit nur eine durchschnittliche Lautstärke mit kleinen Ausreißern nach oben erreichen. In der Mitte des zweiten Abschnitts konnte das ganze Stadion zwar ein paar Mal mitgenommen werden, ansonsten erreichte man nur selten Normalform.

 

Gästeblock: Die paar Gästefans konnten sich zu keinem Zeitpunkt bemerkbar machen.

 

Bericht: Union Berlin vs. MSV Duisburg (0:0)

Punktgewinn in der Hauptstadt

Zuschauer: 22.012 (ca. 1000 Gäste)

 

Nachdem man im März keinen einzigen Punkt ergaterte und man deutlich zu viele Gegentore kassierte, konnte man gegen die Eisernen zumindest mal wieder einfach punkten. In einer ereignisarmen Partie hatte Tashchy die Führung auf dem Fuß, doch der Schuss ging ganz knapp am Tor vorbei. In Halbzeit zwei hatte Union spielerische Vorteile, ohne jedoch zu zwingenden Torchancen zu kommen. Im Endeffekt ein leistungsgerechtes Remis ohne Tore. Gegen Sandhausen gilt es nun endlich wieder einen Sieg einzufahren um den Abstand nach unten möglichst zu vergrößern.

Heimkurve: Die Heimkurve war nur bei Wechselgesängen kurz zu vernehmen. Ansonsten ein ziemlich unspektakulärer Auftritt der Waldseite.

 

Gästeblock: Die wie so oft in dieser Saison zahlreich angereisten Zebras konnten sich in der oberen Hälfte des Gästeblocks kompakt positionieren und die freien Plätze üppig mit Zaunfahnen schmücken. Stimmungstechnisch konnte man mit einigen Gesängen eine gute Lautstärke erreichen, da auch viele Normalos mit eingestiegen sind. Insgesamt also ein sehr zufriedenstellender Gesamtauftritt an der alten Försterei.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. Kaiserslautern (1:4)

Zebras endgültig wieder im Abstiegskampf angekommen

Zuschauer: 18273 (ca. 3000 Gäste)

 

Gegen den Tabellenletzten aus der Pfalz setzt es für unsere Zebras bereits die vierte Niederlage in Folge und lässt den Abstand auf die Abstiegsplätze auf nur noch 3 Punkte schrumpfen. Dabei zeigte unser Abwehrverbund wieder große Lücken auf und vorne traf man nur zwei Mal Aluminium. Jetzt heißt es sich in der Hauptstadt komplett reinzuhängen um endlich wieder Punkte auf unser Konto zu spülen.

 

Heimkurve: Zu Spielbeginn zeigten wir eine vom Thema etwas ausgefallenere Choreo mit Bezug zu Asterix und Obelix. Die Nordkurve konnte anders als sonst zum Ende der ersten Halbzeit eine richtig gute Lautstärke erreichen. In der zweiten Halbzeit konnte man nach dem unerklärlichen Spielverlauf jedoch keine großen Sprünge mehr machen.

Gästeblock: Die zahlreich angereisten Gäste präsentierten vor dem Spiel ihre verkauften Mottoartikel in einer geschlossenen Schalparade. Während des Spiels legte die Gegenseite einen guten Auftritt hin und konnte ab und an vernommen werden.