Bericht: FC Ingolstadt 04 vs. MSV Duisburg (1:1)

Nackenschlag in letzter Sekunde

Zuschauer: 6564 (ca. 300 Gäste)

Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Pauli kam es nun also zum Kellerduell beim Tabellenletzten aus Ingolstadt. In einer insgesamt schwachen Partie schenkten die Bayern unseren Zebras mit einem Eigentor durch Kapitän Matip zehn Minuten vor Schluss die Führung. Doch anstatt diese dankend anzunehmen und die Partie dreckig zu Ende zu spielen, ließen sich die Zebras so hinten reindrängen, dass doch noch in der 92. Minute der Ausgleich zum Jubel der Heimmannschaft fiel. Solche Führungen gegen direkte Abstiegskonkurrenten muss man im Kampf um den Klassenerhalt einfach über die Zeit bringen. Am Mittwoch hat man aber erstmal die Chance vom tristen Ligaalltag zu entfliehen und bei Arminia Bielefeld das Achtelfinale des DFB-Pokals zu erreichen.

Heimkurve: Die paar Leute im Stimmungskern hinter dem Tor konnten vor dem Spiel mit diversen Spruchbändern, welche an die kriselnde Mannschaft gerichtet waren, auf sich aufmerksam machen. Stimmungstechnisch sah und hörte man die wohl schwächste Heimkurve in dieser Saison bis zum jetzigen Zeitpunkt.

Gästeblock: Leider konnten die mitgereisten Zebras an diesem Tag keine Bäume ausreißen. Der Materialeinsatz war sicher zufriedenstellend, lautstärketechnisch konnte man aber maximal in der zweiten Hälfte eine durchschnittliche Leistung an den Tag bringen.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. FC St. Pauli (0:1)

Zu Hause weiter ohne Punkt!
 
Zuschauer: 20130 (ca. 2000 Gäste)
 
Zur Heimpremiere von Trainer Torsten Lieberknecht hat unser MSV im fünften Heimspiel zum fünften Mal verloren. In einer schwachen ersten Hälfte hatten die Hamburger mehr Spielanteile, konnten sich jedoch nur eine gefährliche Tormöglichkeit herausspielen, die von Mesenhöler stark pariert wurde. Nach der Pause kamen die Zebras besser ins Spiel und hatten unter anderem durch einen Freistoß von Wolze eine gute Abschlusschance. Wie schon des öfteren in dieser Saison blieb auch das Schiedsrichterglück mal wieder aus, so dass es nach einem hohen Bein eines Pauli-Abwehrspielers, welches Engin klar im Gesicht getroffen hatte keinen Elfmeterpfiff gab. Zum Ende der Partie musste man nach einem Kopfballtor vom kurz zuvor eingewechselten Allagui nach einer Ecke den nächsten Nackenschlag hinnehmen, und stand somit in dieser Saison schon zum siebten Mal nach dem Spiel ohne Punkte da. Am nächsten Sonntag kommt es in Ingolstadt beim Tabellenletzten zum absoluten Kellerkrimi bei dem es gilt unter keinen Umständen zu verlieren und möglichst mit einem Sieg den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu erreichen.Heimkurve: Der Stimmungsblock konnte in der ersten Halbzeit keine gute Lautstärke erreichen. Lediglich ein paar Mal wurde es in der Nordkurve bei bekannteren Gesängen etwas lauter. Im zweiten Abschnitt konnte man sich etwas steigern und die Mannschaft mit mehr Leidenschaft nach vorne pushen. Insgesamt ein eher durchschnittlicher Auftritt mit Luft nach oben.

Gästeblock: Die 2000 Gästefans rund um USP konnten ebenfalls keinen berauschenden Auftritt abliefern. Man verzichtete komplett auf Schwenker und Co, dies machte sich leider nicht in der Lautstärke positiv bemerkbar. Der Stimmungskern im Steher zeigte ab und an eine gute Mitmachquote, doch vom Sitzplatz aus kam so gut wie kein Support, optisch als auch akustisch auf unserer Seite an.

 

Bericht: 1. FC Köln vs. MSV Duisburg (1:2)

Auswärtssieg beim Ligakrösus 

 

Zuschauer: 49.600 (ca. 3500 Gäste)

Geht doch! Am neunten Spieltag gelingt dem MSV beim ersten Spiel von Trainer Torsten Lieberknecht als Tabellenletzter der Überraschungssieg beim Spitzenreiter. Von Beginn an nahmen die Zebras das Spiel vollkommen an und kamen schon innerhalb der ersten zehn Minuten zur frühen verdienten Führung durch einen verdeckten Schuss von Souza nach einer Ecke. Auch danach kamen die Zebras zu den gefährlicheren Abschlüssen jedoch kamen die Kölner ebenfalls nach einer Ecke zum zu diesem Zeitpunkt glücklichen Ausgleich, mit dem es auch in die Halbzeitpause ging. Im zweiten Abschnitt hatten die Ziegen mit zunehmender Spieldauer immer mehr Spielanteile, doch das erlösende Tor fiel zugunsten unserer Zebras. Nach schöner Vorarbeit von Engin erzwang Souza im Fünfmeterraum ein Eigentor von Abwehrspieler Bader. Danach passierte nicht mehr viel auf dem Platz und so war der erste Sieg in dieser Saison endgültig perfekt. Weiter geht’s am kommenden Montag gegen den FC St.Pauli, gegen den man den gewonnenen Aufschwung am besten direkt in den ersten Heimsieg ummünzt.

Heimkurve: Die Südkurve erwischte keinen guten Tag. Der Stimmungskern im Zentrum konnte zwar eine gute Mitmachquote bei Klatsch- und Hüpfeinlagen verzeichnen, doch der Rest des Stadions schien wohl auch aufgrund der Leistung auf dem Rasen etwas ruhiger gewesen zu sein.

Gästeblock: Der nicht ganz ausverkaufte Gästeblock konnte qualitativ einen deutlich besseren Auftritt hinlegen, als noch beim letzten Gastspiel. Der Oberrang war gut aufgelegt und so trug man einige Wechselgesänge und Gassenhauer in sehr zufriedenstellender Lautstärke durchs Stadion. Zwischendurch gab es auch mal leisere Phasen, doch spätestens gegen Ende des Spiels war die Unterstützung wieder voll da, sodass man den Sieg nach der Partie noch ausgelassen feiern konnte.

 

Bericht: MSV Duisburg vs. Jahn Regensburg (1:3)

Freier Fall und Trainerwechsel bei den Zebras
 
Zuschauer: 11096 (ca. 150 Gäste)
 
Nach dem spektakulären, aber sieglosen Spiel unter der Woche in Magdeburg kamen am Samstag die Regensburger an die Wedau, die zuvor schon zwei Siege aus der englischen Woche ergatterten konnten. Dem unbeeindruckt starteten die Zebras wieder einmal gut in die Partie, doch durch einen Doppelschlag lag man bereits nach der Anfangsviertelstunde mit 0:2 zurück. Trotzdem probierten es die Jungs weiter und kamen in Verlauf der ersten Halbzeit noch zum verdienten Anschlusstreffer.
Im zweiten Durchgang schnürte man den Jahn weitestgehend in der eigenen Hälfte ein, ohne jedoch vor dem Tor gefährlich zu werden. So entstand durch einen Konter nach einem Foul von Wiegel im Strafraum die endgültige Entscheidung und auch das vierte Heimspiel dieser Saison ging verloren. 
Am Montag griffen dann die zu erwartenden Mechanismen des Profifußballs und unser Trainer Ilia Gruev musste seinen Platz auf der Trainerbank räumen. An dieser Stelle einmal ein dickes DANKE für drei Jahre gute und professionelle Trainerarbeit und den Aufstieg in die zweite Liga. Neuer Trainer wurde Torsten Lieberknecht, mit dem es jetzt gilt, die Hypothek von acht sieglosen Spielen auszublenden und die 40 Punkte für den Klassenerhalt noch zu erreichen.
Nächsten Montag erwartet uns das brisante Spiel beim Spitzenreiter aus der der Domstadt. Cologne, Cologne, die Scheiße vom Dom!
 
Heimkurve: Die Nordkurve zeigte sich von Beginn an gut aufgelegt und auch der frühe Rückstand ließ keinen großen Stimmungseinbruch zu, sodass man versuchte, die Mannschaft teilweise mit dem kompletten Rund zur Aufholjagd zu schreien. In der zweiten Halbzeit versuchte man dies ebenfalls, doch mit zunehmender Spieldauer schwunden die Kräfte und nach der endgültigen Entscheidung auf dem Rasen wurde es erstmal unheimlich still im Wedaustadion. Aber selbst nach dem Spiel gab es als die Mannschaft nach dem nächsten verlorenen Spiel gab es keine Pfiffe, sondern aufmunternde und motivierende Schlachtrufe.
 
Gästeblock: Die spärlich angereisten Gäste positionierten sich kompakt im Block und konnten ein optisch abgerundetes Bild abgeben. Hörbar wurde der kleine Haufen nur kurz zum Ende der Partie als der Support im Stimmungsblock eingestellt wurde.