Bericht: Osnabrück – MSV (1:1)

Duisburg rettet glückliches Remis

Am 27. Spieltag gastierte unser MSV beim krisengeschüttelten VfL aus Osnabrück. Aus diesem Anlass reisten wir mit dem RE nach Niedersachsen. Die Reisegruppe konnte man „klein aber fein“ nennen. Am Osnabrücker Bahnhof angekommen, empfingen uns die Cops zunächst in einer sehr entspannten Atmosphäre, ehe der Fußmarsch an die Bremer Brücke eher nicht entspannt ablief, da zwei Riot-Neuner der BFE Oldenburg nur darauf warteten, wegen einer Kleinigkeit auszuflippen. Zum Glück verhielt man sich diszipliniert und kam ohne Vorfälle am Gästeblock an.

Bei bestem Wetter verfolgten nur 8.300 Fans das Spiel im Stadion, darunter 1.400 Blau-Weiße. Die Letztgenannten sahen einen MSV, der in Hälfte 1 so gut wie nicht stattfand. Die Gastgeber waren in allen Belangen die überlegene Mannschaft und konnten völlig verdient in Minute 38 in Führung gehen. War ja klar, dass unser Verein mal wieder als Aufbaugegner herhielt. Zur Erinnerung: Osna verlor vor dieser Partie 5 Spiele in Serie.
Auch die 2. Halbzeit versprach zunächst keine Besserung, da die Gastgeber genauso forsch aus der Kabine kamen, wie sie diese betraten. Ab der 55. Minute konnte sich Meiderich erstmals in der Spielhälfte der Gastgeber festsetzen. Und siehe da, eine kleine Drangphase reichte bereits, um in der 60. Minute den Ausgleich zu erzielen! Onuegbu (wer momentan sonst!) stocherte irgendwie den Ball über die Linie. Mit dem Ausgleichstreffer hatte wohl niemand gerechnet. In der Folge entwickelte sich eine etwas flottere Partie, in der beide Mannschaften das Heil in der Offensive suchten. Doch am Ende trennte man sich, aus unserer Sicht etwas glücklich, mit einem 1:1 Remis. Den Punkt nahmen wir unter diesen Umständen gerne mit.

Die Stimmung beider Kurven wollte an diesem Nachmittag nicht wirklich aufkochen. Wir konnten nur mit dem Schreck vom Niederrhein und ein paar lauteren Passagen in Halbzeit 2 punkten, während auch der Heimanhang bei uns nicht ein einziges Mal laut rüberkam. Insgesamt kein Tag, der auf beiden Seiten in langer Erinnerung bleiben wird.
Ein Dank geht raus an die Sek SV aus Osna, welche unseren ausgesperrten Brüdern einen schönen Aufenthalt ermöglichte.