Bericht: MSV Duisburg vs. Jahn Regensburg (1:3)

Freier Fall und Trainerwechsel bei den Zebras
 
Zuschauer: 11096 (ca. 150 Gäste)
 
Nach dem spektakulären, aber sieglosen Spiel unter der Woche in Magdeburg kamen am Samstag die Regensburger an die Wedau, die zuvor schon zwei Siege aus der englischen Woche ergatterten konnten. Dem unbeeindruckt starteten die Zebras wieder einmal gut in die Partie, doch durch einen Doppelschlag lag man bereits nach der Anfangsviertelstunde mit 0:2 zurück. Trotzdem probierten es die Jungs weiter und kamen in Verlauf der ersten Halbzeit noch zum verdienten Anschlusstreffer.
Im zweiten Durchgang schnürte man den Jahn weitestgehend in der eigenen Hälfte ein, ohne jedoch vor dem Tor gefährlich zu werden. So entstand durch einen Konter nach einem Foul von Wiegel im Strafraum die endgültige Entscheidung und auch das vierte Heimspiel dieser Saison ging verloren. 
Am Montag griffen dann die zu erwartenden Mechanismen des Profifußballs und unser Trainer Ilia Gruev musste seinen Platz auf der Trainerbank räumen. An dieser Stelle einmal ein dickes DANKE für drei Jahre gute und professionelle Trainerarbeit und den Aufstieg in die zweite Liga. Neuer Trainer wurde Torsten Lieberknecht, mit dem es jetzt gilt, die Hypothek von acht sieglosen Spielen auszublenden und die 40 Punkte für den Klassenerhalt noch zu erreichen.
Nächsten Montag erwartet uns das brisante Spiel beim Spitzenreiter aus der der Domstadt. Cologne, Cologne, die Scheiße vom Dom!
 
Heimkurve: Die Nordkurve zeigte sich von Beginn an gut aufgelegt und auch der frühe Rückstand ließ keinen großen Stimmungseinbruch zu, sodass man versuchte, die Mannschaft teilweise mit dem kompletten Rund zur Aufholjagd zu schreien. In der zweiten Halbzeit versuchte man dies ebenfalls, doch mit zunehmender Spieldauer schwunden die Kräfte und nach der endgültigen Entscheidung auf dem Rasen wurde es erstmal unheimlich still im Wedaustadion. Aber selbst nach dem Spiel gab es als die Mannschaft nach dem nächsten verlorenen Spiel gab es keine Pfiffe, sondern aufmunternde und motivierende Schlachtrufe.
 
Gästeblock: Die spärlich angereisten Gäste positionierten sich kompakt im Block und konnten ein optisch abgerundetes Bild abgeben. Hörbar wurde der kleine Haufen nur kurz zum Ende der Partie als der Support im Stimmungsblock eingestellt wurde.