Bericht: MSV Duisburg vs. SG Dynamo Dresden (1:3)

Tiefpunkt zum Jahresende

 

Zuschauer: 14836 (ca. 1000 Gäste)

Zum Jahresabschluss kam mit Dynamo Dresden ein Gegner auf Augenhöhe an die Wedau. Nach zuletzt drei Niederlagen wollten die Zebras den Abwärtstrend stoppen und mit einem guten Gefühl ins Trainingslager fahren, um sich für die Restrückrunde vorzubereiten. Am Ende unterlag man jedoch deutlich mit 1:3 nach einer insgesamt ernüchternen Leistung auf dem Platz.
Bereits nach vier Spielminuten fand eine Flanke von der linken Seite Röser im Zentrum, der unbedrängt zur frühen Gästeführung einköpfen konnte. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte entwickelte sich eine zerfahrene Partie. Kurz vor dem Pausenpfiff dribbelte sich dribbelte sich Atik nur mit Begleitschutz bis zum Strafraum und sorgte für den 0:2 Pausenstand. Direkt nach der Pause folgte der nächste Nackenschlag, denn in der 53. Minute erhöhte Koné auf 0:3. Erst eine Viertelstunde später keimte nochmal Hoffnung auf, als Souza nach einer Standardsituation verkürzen konnte. Doch bis zum Ende passierte nichts mehr und es blieb bei der verdienten Niederlage. Nach der Winterpause geht es direkt weiter mit dem brisanten Nachbarschaftsduell beim VFL Bochum.
Die PGDU wünscht allen Zebras frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Heimkurve: Die Nordkurve zeigte sich von Beginn an gut aufgelegt und auch der frühe Rückstand ließ keinen großen Stimmungseinbruch zu, sodass man versuchte, die Mannschaft teilweise mit dem kompletten Rund nach vorne zu schreien. In der zweiten Halbzeit versuchte man dies ebenfalls, doch auch die spielerisch schlechte Leistung auf dem Rasen machte es nicht einfacher, alles aus sich heraus zu holen.

Gästeblock: Vor Spielbeginn ereignete sich ein Bulleneinsatz hinter dem Gästeblock, bei dem ein großer Teil der Dynamofans eingekesselt wurde und der Zugang zum Stadion verwehrt wurde. Die anderen Fans im Gästeblock solidarisierten sich mit den Fans draußen, hingen alle Zaunfahnen ab und verließen im Laufe der ersten Halbzeit zum Großteil den Block, sodass keine Stimmung aufkam, obwohl es einen Auswärtssieg zu sehen gab.