Bericht: MSV Duisburg vs. Union Berlin (2:3)

Zebras verspielen wichtigen Punkt

Zuschauer: 12316 (ca. 1000 Gäste)

Nach der so bitteren Niederlage in Fürth ging es nun gegen den Tabellendritten Union Berlin. Die Zebras fingen überraschend gut an und Verhoek verpasste schon in der Anfangsphase die Chance zum 1:0 nur knapp. Union wurde danach jedoch spiel-bestimmend und ging nur ein paar Minuten später mit 1:0 in Führung. Auch danach wurde der MSV im Spiel nach vorne nicht gefährlicher und gab Union vor der Pause sogar noch die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, die aber vergeben wurde. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann aber ein Freistoß aus vielversprechender Position vor dem Berliner Tor. Und diesen schlenzte Nielsen in den Winkel zum 1:1 Halbzeitstand. Mit diesem konnte man als Zebra auch mehr als zufrieden sein, wenn man den Spielverlauf betrachtet. Der MSV zeigte 11 Minuten nach der Pause einmal mehr Gefahr durch eine Standardsituation. Eine Freistoßflanke von Souza landete bei Fröde, der die Zebras per Kopf mit 2:1 in Führung brachte. Union wurde danach jedoch wieder gefährlicher und erzielte nur kurze Zeit später nach einer Kombination den Ausgleich durch Hartel. Duisburg stand in der Schlussphase immer tiefer und fing sich auch noch in der 89. Minute den vermeidbaren Gegentreffer zum 2:3 Endstand. Eine weitere Heimniederlage. Auch wenn es gegen den Tabellendritten ging, einen Punkt hätte man hierbehalten können, wenn nicht sogar mehr. Mit einem Blick auf die Tabelle wird es für unsere Meidericher nun immer schwieriger das Ziel Klassenerhalt noch zu erreichen. 

Heimkurve: Der Stimmungsblock erwischte einen wirklich guten Tag. Der Rest des Stadions konnte leider zu selten mit einbezogen werden. Trotzdem ein insgesamt gelungener Auftritt. Wie schon in den vergangenen Spielen ist es einfach unverständlich, dass gerade in dieser schwierigen sportlichen Situation nicht etwas mehr Einsatz auf den Rängen da ist, um die Mannschaft nach vorne zu pushen.

Gästeblock: Die etwa 1000 mitgereisten Berliner konnte man ab und an auch mal in der Nordkurve vernehmen. Kein schlechter aber auch kein sehr guter Auftritt.